Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Von Christi gepure bis auff Karolum.6.

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meysten darumb mit den kegern/ das sy durch das Closter vnnd stifftbochenfeer vilgutter überkummenhetten/ vnd besorgten/ so sy vmbfielen zu der Kosemischenkirchen/ müstensy alßdanndise wider restituiern. Der Rüng zobe inDungerngen Ofen/ vnd von dann gen Stilweyffenburg/ dohin beruffet etmen sein Adel aus Bohemzůjm/ vnd ceylet vnder sy.le.tausent guldin/ hielt eintagmit den Bohem/ vnd bestympt einen tag/ andemerzi Prag wolt einreyten.

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Als nundise kezzerey durch alle mügliche mittel zum meysten abgestile/ vnd Einrit Reyhingelegt ward/ ritte künig Sigmundt Prag ein/ mit grossen freüden vnd ser Sigtriumph/ Anno tausent vier hundert vnd sechs vnd dreyffig/ ward mit hohen mundte zieren empfangen/ da bhuldetenjmall freyberrn/ obersten der stadtmitsampt al: Prag in B&lem volck. Do tamen auch wider die Bettel dide vnd apt der Closter/ empotendem Rünig freüd vnd glück/ das er sein reych wider überkummen het. BapstEugenius schicket im ein guldin rosen zu einem freüden zeychen. Er saß zuPagammarcke für gericht/ do ward Johan Rockenzan für in bracht/ der vormals in das Conciliu zu Basel mit drey hundertreysigen geschickt worde wastder erzeygt dem Rünig gehorsam/ vnd widerrieffet bald/ den als bald zwen Comissari absoluierten von der irregularitet/ er was aber nitrein/ dan bald darnach gaber einem leyendas Sacrament vnder beder gestalt.

Feit des bos

Jamitler zeythöret der Reyser nicht auff sein lande zu befriden/ beschickerdie arckwonigen offt/ sy von jrem fürnemen guttlich zunemen/ vnder welchenward ein hartnäckiger Jacubicus/ der auch vom künig berüfft/ nicht kamerer cher sich in ein worlich vnüberwindtlich Schloß/ erfült das Schloß mit profandt vnd kriegßknechten. Der Keyser belegert vnnd stürmet diß/ ließ galgenauffrichten/ das die treulosen jrpeen vor den augen sehen/ das selb beweget vil nbestedigaus der belegerung zu lauffen/ zwey hundert aus jn giengen herauszu dem keifeleser/ die funden gnad/ zu letst ward das Schloß gewunnen/ der Jacubicus felbmit zwey hundert vnd sechzig knechte warde gehenckt an die galgen. Als nun colp- Buffialle ding still gedauchten/ noch het der künig ein grawen vnd arckwon ab vile/ te an die galdie schickecer an Türcken/ damit er jr abkeme/ vnd die in beffer aus dem lande ge gehenckedann daryn gedauchten/ mitbefelch/ sy solten mit dem Türcken ablegen/ wassy wider die Christenverwürckchetten/ also gewunnen sy mitsampt den Dunsgern dem Türcken ein grosse schlach: ab/ vil auch aus den Bohemen blibenaus diser ordnung des Rünigs todt/ damicsy micsyg mer todt dann lebendignug weren/ noch het das übel diser keterey so tieff eingewurzelt/ das es nichtleichtlich mocht vom grund außgerottet werden/ vnnd noch heut besteet. Dec

ille.

bemiteinander.

Barbara Beyser Sigmundts gemahel.

Jse Rünigin veraltet in vnzüchtiger vermischung nach demtodrjres eegemahels/ alsjrzi regieren nicht vergünt ward/vnd was ein weib vnerschöpflicher fleischgierigkeit ein übel Dnkelifboßbeitftinckends vas aller lafter. Sy fiel in ein solch blindheit/ das glaub teiseesy die heyligen junckfrawen/ die von Christo wegen die mar Sigmudtster erlidten hetten/ chotin vnd närrin hieß/ vnnd saget/ das weibnach disem leben kein anders were/ sunder leyb vnnd seel stür

Finsternus der Sunnen vnd

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