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Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Von Chasti geburt biß auff Carolum.6.

ccrriwie es stund vmb Babst Alexander/ derzu fertari ein Prediger Münch Dieronimignant/ als ein tåger hett verbrennen lassen. Sum.ij.ob vnser frauw inerbsünd entpfangen wer oder nit.Zum.iij.welcher künfftig indem capitel ytesordens oberster meister sein wurd/ vnd noch andere.vj.thotechce fragstuck micfleiß übergangen. Nun die vier münch hielten ein engen rade/ wie sy eins andas ander füglich knipfften. Vnndauffbestimptenache kam der ein in weisserfrauwen wadt/ für des baiders beth steen/ yhmzusprechend/ das er sich zu derzukunfft Marie bereitenfoltzur mettenzeit/ die wurd yhn aller ding vnd fragafuck berichten/ mitt angeheffter döff des geists nimmer warten/ ersey in ewigerriw.Gefragewer sy sey/ antwort sy dem brider. Ich bin.S.Barbara derdu fleissig dient hast. Mir ist wolwissend von Doctor Steffans brieff/ denwillich der jungkfrauw Marie bringen/ der wirt gfunden werden wunderbarlichverzeichnet an einer sichern heiligen statt.it dem gieng sy hinweg/ vnnd mitangeschlagner kundeschafft legten sy den brieff in das Sacramentheüßlinmitblut bestrichen.

Derbinder leitter bald fein glocklin/ vñmit grosser freüd verkündigt der einfeltig gauch den hauptsechern/ wie ym.S.Barbara crschinen/ vnd er wer vnser frauwen warten. Deßhalben begerter Doctor Steffanzübeichten/ vnndfich wirdig machen yhter zukunfft/ er hieß den brieff füchen an heiliger statt/ dahinin S.Barbara tragen hett/ den süchten sy hin vnd her biß sy in im Sacramentgeheüß fanden/ dahin sy in mit fleiß gelegthetten. Disen briefftrügen syemit groffer herzligkeit auff den Fronaltar/ gaben für er wer mit dem blut Christi auß seiner seitten geflossen versigelt/ vnd die kertzen hetten sich selb wundersbarlich angezündet.

Wie ein falsche Maria dem baider erfchin/ vnd ym Docto: Steffans frag verantwor

bmettenzeiterschin dem bader die falsch Caria/ in weisserEleidung angelegt/ mit wunderbarlichem gespenstvnnd anzindung der liechter selbs/ vnd gab vnder andernyien gescheffcenderen vil waren von Chrifto anynzulange/ für/ das Bapst Julius der heiligman were/ durch den die.ij.widerwertigen ordenvergleicht vnd reformiert folten werden/ vnd das diser das festder befleckte entpfengniß Marie folt vnd wurd auffrichten gedachte/ gerat vns der schertz/ wir wollen den Bapst woldahin bereden) dan sysprach sy wolt disem Bapst ein crein mitt.in.blits tropffen yhtes funs bezeichnetzuschicken/ zu vikund meiner erbsünd. Noch ein creutz wirtman finden imSacramentheüßlin/ mit fünffblüts tropffen besprengt diß soll bey disem Clossterbleiben/ sy gaben auch dem brüder ein rein blutig tüchlin von dem blue deetak seitten Christi besprengt. Gabym auß disem ein theil in ein geschirz zu einem zeichen/ das der Bapst( des sy yhm gedachten zu überschreiben versteen solt/ dassy mit der erbmackel befleckt wer/ dise oben angezeigte creütz solmangen Rom schicken/ die wirt der bapst bestättigen mic grossem Ablaß / vnnd das mir den.v.tropffen zu ewiger gedechtniß wider gen Bern schicken.

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Derhalben wire Bapst Julius mit S.Thoma von Aquin gleiche belongbentpfahen/ Lemlich die ewig glozi/ fye gab auch dem bruder ein brieff/ den solte.drey Münch auß dreyen Conuenten/ ürnberg/ Basel / vnd Bern / dem bapstmicdem vierdeen einsigel der statt Bern / überantworten/ es geschahe auch vilsagens/ vnd hin vnd her schreibens zu diser zeit von disen dingen.

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