Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Chronica der Keyser vnd welclichen Historien.

Francifcus chen Stetten vnnd Schlösserndaran stossende.

vo Sickins Anno M.D.rri.Krieger Franciscus vo Sickinge/ ein feind aller Pfafgen vnd vl fen vnd geistlichen/ den Bischoffron Trier.Roppet vill Pfaffen woer sy antam/ vnd therdem Bischoff( dem er in sein Land fiel vnd vermuster) villeyds.fe feint/ krie Aber er ward in seinem Schloß Landstal überzoge/ erschossen in de schloß.

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gen den Bie

cheff von Belegerung vnnd Eroberung Rhodis

Trier

Letfte belezgerung ondcroberungRhodis voTürcke AnM.D.xx

4126

von dem Türckischen Reyser.

Tino M.D.rri. Datt der Türckisch Reyser Soliman dieInsel Rhodis mitgroffem boz belegert sechs Monat. Doha ben sich die Ritter builder so trefflich geweret mit anschütten/bråtterin wenden/ Schantzen/ fewerkugeln/ schwebelringen/siedendem öl/ vnd steinwerffen/ das man schätzt der Türckhabe biß inzwenig tausent mann daruor verloren mit sampt deScharmügel/ der billicher ein schlacht genent werden möcht/ vnd in Summadie statt so lang auffgehalten/ mit fewzin stangen an dem stürmen darzu gemacht/ ftreitkolben/ weib vnd kind die mitt zutragen der stein auch dz best gethonhaben/ Also das der Türck in die statt anzweyen otten hundert sechzigschritthatt graben vnd noch nit erobert/ biß sy also matt vnnd den von Rhodis alsoauff dem halß gelegen/ vnd in Summa dohin pracht/ das sy des grabens halbnindert sicher stunden. Darauß sy genott wurden/ auch zum teyl auß mangelaller notturfft/ fo zum menschlichen leben vnd kriegsfachen gehört/ dzsy nachlanger rathschlagung die statt måsten auffgeben am Weihenachtag/ als jhnefrid vnd gleid warde zugesage/ mitt aller hab vnd gut sicher binweg zu faren.Dosageman wunder von den schönsten reden vnnd rathschlag den die in derstatt mitt einander haben gehabe vordergebung/ Auch die der Türckisch keysfer selbs mitt dem hochmeister mündtlich durch ein dolmetschen geredt hab.Gegen dem der Reiser seinkron soll verruckt haben/ das er doch allein Gorviseinem Propheten Cachomet pflegtzu thun/ so cerlich hatt er den alten greißen vnnd Rittermässigen mann gehalten/ Auch großherrschafft angepoten/fo er bey jm bleiben woll. Das der Hochmeister mit einer ernsthafften freünetlicheit abgefchlage hatsprechende/ er woll vill lieber ein überwudner/ dancintrewloßer/ bichiger/ des glaubens gehalten werden. Der Reiser hatt des Dochmeisters Adel so mitjhmist gangen mit seyden bekleydet/ vnd sy mit geladneSchüffen/ hab/ leib/ vnd gütfridlich laffen abziehen. Die Burger welche basben bleiben wollen/ batter zu gelübd angenummen vnd gehuldet. Aber dietempel all zerrissen/ die Gözen darauß geworffen/ die Crucifix besunder großschand vnd vnehr angelegt/ mitt füffen in das katt getretten/ inder flat für einFaßnachtspilvmbtragen/ Die grabstein zerschlagen/ vnnd alles feiner Maschometischen Abgotterey geweihet.

Von dem sturm zu Tham in Frießland.

Anno

Difere