Chronica der Keyser vnd weltlichen Hystorien.
Am.rrv.tag Septembris seind die reisigen zu Wien hinauß vnder die feindgefallen mitybnen einfcharmützelgehalten.
Als sy aber über beriet in die flucht von den Dussern geschlagen warn/ seindfiben gefangen erstochen worden. Auff disen tag wurden nitt allein die baurenvmb die stattweib vnd kind/ sunder auch die armen frangosigen/ in S.MarrSpittal erwürget/ glat niemandt verschonet/ wen sy erwüschten/ must harlassen. Auff disen tag zohen biß in neün oderzehen thausent menschen auß Wien /weib/ find/ ordensleüt Münch/ Pfaffen/ unnen/ bey fünff tausent zusüsß/obviertausent mit hab vñgützüschiff/ als flüchtig mit einem solchen erbermsElichen wandel vnd geschreyes mocht einstein erbarmt haben/ das alles gerietTiranny des den Duffern in die hend/ die alles jung vnd alt erwürgten/ vnd das gut beraubBuffern ten. Am sechß vnd zwenzigsten tag legten sich des Türcken Büchsenschützen/die Jamischer genant.vij.tausent starck in das gemeür der abgebzenten voistatzunächst an der stattmaur/ machten löcher durch die gemeür/ das sy ygschützvonhacken/ Falckenndtlin/ vnd handtror darein möchten richten. Wasich nieiner inn der statt fehen ließ/ vnnd herfürthet/ so ward er gepürst/ dañ ye.rrr.rl.etwan.c.roz auff einladen waren gericht/ das sich niemant bleckendorfft/ damitwardyn diewoz auffder maur gnummen/ das sy herauß sicher schier vmbgiengen/ gleich an der maur.
Türcken
ren
Villermean
Auff densiben vndzwengigsten tag Septe.ward der erst Lermen vñ sturmin der state/ darin sy biß in.rr.tausent starcklagen aber nichts aufgericht.Am acht vnd zwenzigsten tag Seprebris/ als biß in die sechzehen läger ringsweiß vmb die statt waren/ vnd so ein gewaltigs hótleger darfür hetten geschlagen/ vom Wiener Wald an/ diey meil lang biß zu der stat. Deßgleichen auff denStraffen gegen Ofen vnd Picßburg3u/ wolvier meil lang/ daruon vngleublich zusagen ist. Auch betten die Duffern vnd reisigen die Thonaw belagertvieingenummen/ zwo meilen oberhalb Wien / gegen vns biß vmb den Ralenbergdas der statt nichts weder ab noch zu mocht kummen.
Amnein vndzwenzigsten tag gab der Digzdum oberster profandt meister eifals/ vnrům ner yegklichen rott ein lebendigen Ochsen darzu ein notturfft saltz/ dz kein manvnnd anstöß gelan profandt war/ vozauß an wein vnd brot.
8 statt Wien Amletstentag Septemb.must ein yegklicher Feldtschreiber sein quartierinvom Türcke uentieren/ was für wein/ ton/ meel/ fleisch/ salgvnd schmaltz vorhanden was.belegert.
Lermen ziWien-
An dem ersten tag Octob.fieng man an/ einer rott.viij.bzorzugeben.pv.achterin weins/ da kundten die knecht/ des starcken weins vngewont/ voz fülle nitwachen/ mustyhn die profant nach diey tagen ringern/ vnnd fünffächterin abbrechen. Jtem.i.bzorder eins.ü.pfundthet/ weniger.
Amandern tag Octob. erhüb sich ein lerman das ettlich zum Schottenthobinauß fielen vnder die feind/ vnnd kammen bey dieyssig vmb/ dermerer theilChristen.
Auff den dritten Octob.fiengen die feind an mit aller machtzigraben/ vnndSchieffen.
Auff den fünfften Octob.hetman zwen lerman des tags/ des grabens vnndftürmens halb/ ward aber nichts( Gotthablob) außgericht.
Andemsechßten Octob.fcind.rrvinj.Fendlinzi Wien hinaus gefallen zumSalathoz/ solten die feind auß der vorstatt stechen/ musten sich aber bald widerwenden von wegen des übergrossen vorteil des Türcken. Jnyzer widerkoungwurden vil verwundet/ vñind statwassergraben gerrungen/ kunden auch kau
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