Die großthewringAnno- M.
Chronica der Reiser on weldlichen hendel.
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no.M.D.rrrj.am.xviij.tag Januarij ist in Pongalzi Lyßebona eingroffer waalfisch gesehen worden/ Onam.Frvj.tag.gemelts monats darnach in der nacht/ seind am hymel gesehenworden blutige vnd fewrige zeichen vnd blut geregnet. Daraufein groffer erobidem disenacht gefolget/ das ob zweyhundereheüßern eingefallen/ vnd obtausent personen erschlagen/ so diefelbennacht verfallen seind. Ond nit vil heüßer zu Lysebona vnuerlegt blibefunderlich die Closter vnd kirchen dero auch etlich eingefallen/ dermererteylerschütt worden seind. Vnd zü außgang diß schreibens feind noch täglich herßer nider gefallen/ das niemantinder statt sicher gewesen ist/ vnd niemant geswißt wann diser erschrockenlich erdbidem auffhozen wurd. Die leüt seind aufder startin das felde geflohen. Ettlich meintendisererdbidem fole biß ahn denbritten Februarij weren.
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Die groß Thewa ng zur zeit Caroli- v..
pampano.M.D.rrrj. weret die angefangen thewiung Anno..D.rrir.danon vorgefagt ist/ noch/ vnnd ye lenger ye hefftigerauffgeftigen/ in allen dingen fo menschlich notturfft ereyscher/Also das im Elßas vnnd zu Straßburg ein füder weine auffxxx.guldin kummen/ einviertel kom auff.in.guldin/ ein festerfalz an etlichen orten biß auff.riin.plappart. Omb Augspurgeinschaffton vmb.v.guldin/ ettlich sagen darüber. Gemiß/ als Erbiß/ LinBen/ allerley mel vnd zemeß in wunderparlichem werd vi auffschlag/ daßniesmant bezale mocht.Reß/ milch/ fleisch/ ancke/ schmaltz/ alles in groffem tauff.Vier vnd fünffeyer vmb ein kreüger/ vnd diß vmb Ostern vnd Pfingsten.Einjar daruor galt ein vierling fals.r.ein fefter.xl.kreützer. Reinpfennwertbots in der gangen statt/ das geringest brott eins kreuzers werdt. Zülürnsbergvnnd darumb/ vmb Pfingsten das Simmer kom biß auff sechzig vnnddreyundfechzig pfundtkummen/ also daß kein pfennwert bzoteinzeitlang inder ganzen statt gebachen ward. Das fleisch kam ein pfunde biß auff.vj.vndvn.pfennig. Alle ding stigen ye mer vnd mer auff/ yederman wolt verzage/ bißauffpfingsten. Do fiel ein schon wetter an vnd stieß sich die thewiung ein wenig. Dise theewung schreiben vil allein der antrew der menschen vnd dem wuscherischen fürkauffzu/ die alles aufftauffen wz der liederlich gmein man hatAls dann wañ es jnen in die feüstkumpt/ müßmanjrlied singen/ vnd nach frewillen bezalen/ also daß es sich ansehen laßt( wañ es gott der alles vermagnittwunderparlich anders machet) es mögenymer wolfeyl werden. Dann der gemein mañ ist erschöpfft darzu liederlich/ vnd sizcnunin angeftelter güld barthinder der herrschafft/ also das/ was jm wechstnit sein ist/ so es dann dem reischeninn sein hand kumpt/ fo kaners erwartten biß man jm seins gefallens feisnen willen macht. Derreich wolhabend pauersman mag es auch wolleyden/vnd tregt wol mitt dem wüchter waffer an einer stangen. Der hat yezetwo dearmen pauern geliben( wie auch etlich herrschafft jren armen) auß einer busderlichen lieb/ die er bey eim yeden Juden bekäme/ nitt das er gleichs kom witneme/ funder jms vmb gelt angeschlagen/ vnd so im sein getreyd wechßt/ daser jms so thewer bezal/ als er jms geben hat/ oder fouilkons erleg vnd erstatt/als zu der selbenzeit das kom gilt. Wirtes wolfeyler/ fo miß er jhmerwo zwey68 dreymal fouil für dz gelihe gebe. Vndiß ist yes fast die brüderlich lieb vñ diefrucht vnsers gerumpren glaubens/ anßdem Euang.gelernet vnderschnapspet.Wanman disem übelnit rath findt/ kan ich nitsche wie es besser werdemdge/ got wideo dan wüdlich. Dozzeite weret kein theürüg über.j.jar o8 halbs/
funder