Chronica der Rhömischen fåtzer.
mögen wissen sollen/ das er recht außgeteylt/ vnnd auß vntrewnit verzogenwerd/ so cr von disem leben schide/ auch daß die Bischoffbey leben nit jr eygenmachen.
Jtem so er die guter der kirchen( welche der armen seind) nitt trewlich auß:spend den dürfftigen mitt aller gotsfozcht/ der soll abgesetzt werden.Jedoch soller sein notturfftig außkmmmen auch daruon haben/ so er nicht ey:gens oder von seine erbe hatt/ vo wegen der brüder die zu jm einkeren/ daß eraußlieb moge herbergen.Wo er aber an disem nitt benügig/ der kirchen guterzu seinen henden wolt reiffen/ oder vnnüglich wolt onwerden/ oder sein freinden/ brüdern/ kindern/ haußgnossen/ mitt der kirchen guter vnd Ackern zu helffen sich vnderfieng/ vnd dabey der armverkürzt, armütmüste leiden/ der solllong von einem Concilio abgeseztvnd verbannt werden.borsidConftantino Concilium Constantinopolitanum das erst daselbst vnder de grössern Thepolitanum odosio von hundert fünfftig bischoffen gehalten Anno.cccc.rir. Dattgeseztdaß man die vorigen gehaltne concilien fest soll halten vnd glauben. Es hattvij.cap.fast alle von Bischoffen daß keiner dem andern zu nahent greiffe/ Dawirt Constantinopel das new Rhom geheissen.
Ephefinum Concilium Ephefimum daß erst zurzeit des jüngern Theodosi gehalten Anno.cccc.rrrig. Dem auch Cyrillus ist vorgewesen/ hatt.riij.cap.gesetzt fast alslevonder Gottheit vnd natur Christi wider die Arrianer/ das die Römisch kiecheyetzt weder verstehet/ helt noch glaubt. Da wirt die Aleosis vonden zweyenaturen in Christo/ die yer vil billichen/ als kezzerey verworffen vnd verbannt.Calcedonese Concilium Calcedonenfe zu Calcedonia in Bythinia vo.vj.c.rrr.bischoffenzurzeit Valetiniani.vj.vn Marciani An.cccc.lrir.verfälet/ geet fast wid Entice vn Diafcom/ Dat.rxvij.cap.oder Can.beschlossen/ vnd all vorige oder vo:gehalene beftett/ vnd vnder anderen verordnet/ daß die münch nit weltlich herschafft/ doffer/ land vnd eygen leüt sollen haben.
Die bischoff sollen niemant vmb gelt weihen. Das kein gweichter einichweib eins andern glaubens nemen foll/ sy wolle dann verheissen zu dem warenglauben zu kumen.
Die do nit getaufft seind/ mögen von don kegern nit gecenfft werden.
Ein Münch oder Closterfraw die sich Gottergeben haben/ sollen sich nitemer vercelichen/ so sy aber diß gethon haben betretten werden/ sollmansy verbannen/ yedoch magman jnen das nachlassen/ so es dem bischoff am selben ottit gefellig ist.
Alle kirchen sollen Diacon / vñ haußhalter haben/ daß die bischoff nit alleinmit derkirche gut vmbgehen wie sy wollen/ vñ damit auch sy nit on zeugcknushandlen/ vndvil andere gesetz/ so sy yemant der Römischen Kirchen aufffeylenwolt/ die ketzerey weren. Dann ob es wolfchier cytel fantasey vnd fast alles voceremonien vnd kirchen geprench/ vñ dises hie anzogen fast die beste Canonesseind/ so ist doch der reüfel dazumal ein wenig gefchemiger gewesen/ vñ sich nicalso freuel vnd grob mercken lassen wie yetz/ da er sein ding mittlautter gwalton scham/ verantwurt/ Liyemant foll fragen warumb/ nyemant follweitterAppellieren. Darumb dann auch Pius.i.allen gwaltzuzukünffcigem Concisdm liumzů appelliren/ abgestrickt hattzu Mantua in einem Concilio Anno..cccc.lix.im anderen jar seins Bapstumbs/ vormals Encas Siluius genant.Von dem anderswoim Basler concilio vnd seiner historia vil.
Conciliu Laodicense in Syria Anno.ccc.lxviij.gehalte/ batt.lit.Canones/
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