Buch 
Chronica, Zeÿtbůch vnd geschÿchtbibel von anbegyn biß inn diß gegenwertig M. D. xxxj. jar : Darin[n] beide Gottes vnd der welt lauff, hendel, art, wort, werck, thůn, lassen, kriegen, wesen, vnd leben ersehen vnd begriffen wirt : Mit vil wunderbarlichen gedechtniß würdige[n] worten vnd thatte[n], gůten vnd bößen Regimente[n], Decrete[n] &c. ... : Jnnhalt begriff vnd gleichsam ein Juuentarium vnd Register diser gantzen Chronicken, findestu zů ruck diß plats
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Blind nammen derbischoff indTürckey

Bischoffschwerencincyd einland in derTürckey zu

betoten

Chronica von der båpst vncrew und trug

ner/ bud wärter/ bey vns bischoff vn pfarher. Die der heiligen schrifft oblagemüsten betlen/ oder der stalbubenknecht vnnd Caplan sein. Also ist ee ein stabEnecht zu Rhom/ dann ein doctor Theologie/ imbapfthumb versehen worden.Also was zu Rhom stabulary( het schier etwas schändtlichers gesagt) seind/das sein herauß vnser gnad herrn/ seelsorger/ vnd prediger. Gotthilff/ vndmach diß grewels mit seiner schinderey ein end. Amen.

S

Don den blinden nammen der Bischoffvnd Bisthumb

die bey vns weichbischoffwerden.

Sfeind vil Bisthumb in der Heydenschafft/ dahinkein Chriftnimmer kummen mag. Ein münch der nun seins Ordensmidfrey sein will/ der erwirbt mit gelt vom Bapstein bißthumb inder Heydenschafft/ dabin er nymmer gdenckezükummen/ nurdas er den nammen hab. Derselb würt als dann in Teütschenlanden ein weich Bischoff/ darnach würter beschuldigterseyein Symoniacus/ würt im die weihe ernider gelegt/ das er vnd die geweichtenim bannseind/ daist es dañ aber vmb das lieb gelczu thun/ das er von der Sysmoney vnd Jrregulariter abfoluirt würt/ vnd so schon dauon gewaschen/ alsein saw von einer kathlach/ odermißtpful. Dann es muß auch ein yeder bisch:offein eyd schweren/ ein bißthumb vnd land in der Heydenschafft/ zu bekdien/das er doch schwerende nymmer imsin hat. Bald nach dem gethonen eyd/ lafsensie sich wider dauon gbsoluiern/ vnd dispensiern. Das heiffen weidlich helden/ die künden es machen wie sie es wollen/ ein lucken in cin zaun brechen/ vndwider zu machen.

Von der Cardinal biberey wider den Bapft/ vnd deren bedebibenstuck wider das Concilium zu Costeng

Sist auch darzi kumunen/ vnnd die fach dahin gericht/ dasgleich ob ein bapst wolte die stuck mit wille/ nickan abthin/vesach es gestatten yms die Cardinal nit. Dann der BapstMartinus der letscht/ den übermüt der Cardinal/ gerngesmindert het/ da sprachen sie/ er were kein bapst/ danner weremit gedrang der Römer/ auffgeworffen/ zohen also vonyhmBeyfer ein machten ein andern bapft. Darauß eintl.jarig Scisma enstund / das weretgefangen biß auffdas Concilium zu Costens.

mañ nis

fein selbs

Gleich also ist der Römisch Reyser deß bapst gefangner/ vnd nic sein selbs/wiler nit gehorsamen/ so muß er von fürsten vnnd anderen künigen genddt/oder man find bald eine ders gernthüt/ den der bapst auffwirfft/ trónt/ beftettigt/ vnnd alle Fürsten sampt den vnderthonen/ von dem eyd dem vorigen keysfer gethon/ abfoluiert/ das heißt zumbaren bracht.

Deßgleichen als Johannes der bapft im Concilio zu Costentz was/ vnnd dieCardinal wolten mercken das die kugel auff sie wolte walzen/ vnd das Conciliwider sie schlieffen/ die biberey des Römischen hoffs doch etwas abzulege. Darieten sie dem bapst die flucht/ nit das sie besorgten er wurde abgesetzt/ dann siedas überauß gern gesehen hetten/ sunder dz das Concili vergieng/ vnnd sie derstraffvndrechtfertigung des Conciliums entruñen.

Als aber der bapst vnder wegen auffgehebt/ gefangen/ vnd abgesetzt ward/müsten die Cardinal wider gen Coftens sich verfügen/ auß geheiß des Concili .Daward das Concili eins/ man solte kein babst wole/ biß man von seinemhoffhandler vnd die kirch rechtfertiget. Nach dem nun alle bischoff/ Prelaten.c.Jtalia/ Gallia/ Difpania/ Anglia/ Lumbardia / Germania/ darein veryche/foltman ein bapst nemen vnd fürstellen.

Aber

A