VI. Aufbewahrung und Erhaltung der Autographen. 137
eine dünne, biegsame, mit farbigem oder Marmorpapier überzogenePappe, an der rechten Seite in eine Zunge auslaufend, welche überden vordem Schnitt bis zur Mitte der obern Fläche reicht, umschliessen.So verbunden werden sie nochmals von einem Deckel umgeben, derganz die Beschaffenheit eines abgelösten Buchdeckels besitzt. DerRücken kann mit Leder oder Leinwand überzogen sein und trägt ingoldener Schrift die Angabe des Inhalts. Das Ganze wird von einemFutterale aufgenommen und gleicht einem in diese Form gebrachtenBuche, wie man aus dem nachfolgenden Bilde deutlich erkennen wird.
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Den einfachsten Apparat zur Aufbewahrung der Handschriftenbildet aber jedenfalls
3. Der Aiitograplien-Carton.
Ein gewöhnlicher Kasten aus Pappe gefertigt, so lang und breit,dass die Umschläge bequem hiueingelegt und herausgenommen werdenkönnen, dessen vordere Seite abgetrennt durch ein Band von Leinwandnur mit dem Boden verbunden ist, damit sie sich auf- und niederklap-pen lässt, liefert diese rocht zweckmässige Vorrichtung, welche durch