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Handbuch für Autographensammler / Eugen Wolbe
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

wenn man das bedauernde Bekenntnis in dem Briefe an Weigelvom 20. September f820 liest:

Leider ist meine Handschriftensammlung in Stocken geraten;es gehört hierzu ein frischer, jugendlicher Trieb.

Im Verkehr mit Metternich (Karlsbad 1819) kehrt seine alteBegeisterung für das Autograph und Autographensammeln wieder.Aufs neue flattert den Freunden und Bekannten seine gedruckteEnzyklika ins Haus. Mit ihrer Unterstützung vermehrt sich GoethesSammlung um kostbare Stücke. Im Jahre I823 besitzt er bereits

Luther, Erasmus, Bach und Mozart . Beispielsweise vonMozart bewahrte Goethe zwei wundervolle Briefe auf: der erste,d. d. Paris , 29. Juli 1778, ein Bogen Klein-Quart, sehr eng be-schrieben, ist an Mozarts nachmaligen Schwiegervater Fridolin Weber in Mannheim , den Oheim von Karl Maria von Weber ,gerichtet, der zweite, in italienischer Sprache, d. d. Paris , 30. Juli1778, zwei Seiten Klein-Oktav, sehr eng, aber deutlich und saubergeschrieben, an Fridolin Webers Tochter, Luise Maria, genanntAloysia Weber .

Noch einmal flackert die alte Sammelfreudigkeit auf: Lord Byron hat ihm seinenSardanapal gewidmet mit den schwung-vollen Worten: