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Handbuch für Autographensammler / Eugen Wolbe
Entstehung
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Sechstes Kapitel.

Pietismus und Jansenismus, sind an der Tagesordnung, meistensin der geheimnisvollen Form des Rebus oder des Anagramms.

Unter den Wahlsprüchen, die in Form eines Rebus beigefügtwurden, begegnen die folgenden am häufigsten:

W. G. V. H. W. G. = Wer Gott vertraut, hat wohl gebaut.S. M. C. (oder D.) = Spes mea Christus (oder Deus).

C. D. E. D. = Cum Deo et Die.

A. N. G. W. = Alles nach Gottes Willen.

W. G. F. M. G. = Was Gott fügt, mir genügt.

A. E. M. = Arte et Marte.

M. H. Z. G. = Meine Hoffnung zu Gott .i I. W. D. Z. = Ich warte der Zeit.

H. G. G. B. = Hilf Gott , Glück bewahr’!

G. G. G. G. = Gott getraut, gut gebaut!

H. G. Z. S. E. = Hilf Gott zum seligen End’!

W. G. W. = Wie Gott will.

V. P. F. V. = Vivit post funera virtus.

E. D. M. E. = En Dieu (gist) mon espdrance.

V. D. M. I. A. = Verbum Domini manet in aeternum.

I. W. G. W. = Ich wag’s, Gott walt’s.

F. V. C. = Fit via clementia.

G. M. G. = Gott mach’s gnädig.

Ein mit den Eintragungen angesehener Persönlichkeiten gefülltesAlbum bedeutete zugleich den besten Empfehlungsbrief:

„Durch was mittel Hochansehnliche Leut zubesprechen füglichgeschehen könne, haben zwar die jenige, welche von dem Reisengeschrieben, vil und unterschidliche Weiß und Wege gezeigt, alsdurch Gruß außrichten oder durch commendation Schreiben, undanderes: Weiln aber nicht ein jeder Reisender solcher Stück ebengeniessen kan, ist das fürnehmste Mittel gelehrte Leute anzusprechen,durch überlifferung eines Stammbuchs.“

Um dem Album eine besondere Weihe zu verleihen, trugen ihreBesitzer — selbst Studenten bürgerlichen Standes — kein_ Be-