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Vierzehntes Kapitel.
reich (den Gemahl der Philippine Welser ), KönigSigismund III.von Polen , Markgraf Georg Friedrich von Baden , Herzog Philippvon Holstein, König Christian IV. von Dänemark , HerzogGeorg III. von Pommern , Landgraf Ludwig von Hessen, Kur-fürst Johann Georg von Brandenburg , Herzog Johann Fried-rich von Württemberg, Erzherzog Maximilian Ernst, Mark-graf Karl von Burgund , Graf Ernst von Schaumburg , Herzog Friedrich von Kurland, Herzog Joachim Karl von Braun-schweig, die Königin Constanze von Polen, geborene Erzherzoginvon Österreich , die Königinwitwe Sophie von Dänemark . Esfolgen die „nomina eorum, qui se Album exornaturos promiseruntsed incertum adhuc, quas historias eligent“: Pfalzgraf Friedrich V.(der Winterkönig), seine Gemahlin Elisabeth, Prinzessin vonEngland, Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg , HerzogAlbert Friedrich in Preußen, Pfalzgraf Johann von Pfalz-Zwei-brücken, Bischof Johann Gottfried von Bamberg u. a. Bis zurVersendung des vorliegenden Schreibens hatten 98 fürstliche Per-sonen bereits Beiträge gespendet, 13 standen noch aus. Seltsamer-weise ist Herzog Philipp II. weder an den Herzog Georg Rudolfvon Liegnitz — einen der bedeutendsten Fürsten seiner Zeit — nochan dessen Bruder, Herzog Johann Christian von Brieg , der dieTochter des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg , Doro thea Sibylla , freite, herangetreten.
Die Reihenfolge der Eintragungen war nicht willkürlich: sieschlossen sich an die Evangelien bzw. an die Erzählungen des altenTestamentes an. Herzog Philipp verrät ein feines Kunstverständnisbei der Wahl der zu verwertenden Motive: die Sintflut — der Engeltröstet Hagar in der Wüste — die Opferung Isaaks — Jakob söhntsich mit Esau aus — die Auffindung Mosis — der Herr erscheintMose im Dornbusch — Gideons Sieg über die Midianiten usw.
Wenn auch in dem fürstlichen Album das Handschriftliche —das uns naturgemäß am meisten angeht — hinter der künstlerischenDarstellung zurücktritt, so verdient dennoch die Art, wie der Herzogsein Album füllte, vom Sammlerstandpunkte aus der Nachweltüberliefert zu werden. Vielleicht darf sie einmal den mildernden