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don 141
. b«· des Doni Diss. de »traque Penula ittThes^andq Rom tom VI. wieder auflegen lassen , hat auchAeich ine kurtze lebens - bcschreibung von chm beygefügt.Aiiatms ao Utban. Gaddiui , de script. non-eccleiiasticis.Citttüi bibliotheca volante P. H- Notizie delP Academia Flo-rentina, P. I. p. Hö-scqq. N«»*scn ton Fiorentim p. - 4 ?.seq. Hellers monum. ined. trimeltr. AI. n. 1.
Donion, (Gobofredus de) der eilftc Groß-Meister des Or-dens St Johannis von Jerusalem , dessen Convent damals zuPtolemais oder St. Jean d'Acre war. Er war ein Franzose ,und wurde au. 1192. erwehlet, regierte ader nur 2. jähr. Nachdem tobe Guidonis von Lusignan, Königs von Covern, wurdeer nebst dem Groß-Meister der Tempel-Herren ernennet, diewenigen örter, so die Christen noch von dem Komgmch Jerusa lem inne hatten, zu beschützen. Er starb an. 11 94. Boß» , hist.
de l’ordre de S. Jean de Jerusalem. Naberat pnvileg. del’ordre.
Donketon, siehe Dunckton.
Donne, (John) ein Englischer Theologus unter der re-aierung Jacobi L von Londen gebürtig, war auferzogen zu Ox ford in Aula Cervina , darein er als Commensalis in dem II.jähre seines alters ist aufgenommen worden, an. 1 584. Drey jähr
hernach zog er auf die Universität Cambridge ; da er auch für et-was zeit den studien obgelegen, bis er sich in Lincolns-Jnn bege-ben, und allda dem studio Juris Municipalis abgewartet, dochso, daß er auch das studium S. Theologfe fleißig tractirte. Alser hierauf eine reise in die fremde vorgenommen, und nach etwasreit wieder zu haus ankam , wurde er von dem Groß - CantzlerEgerton zu einem Secretario angenommen. Weil er ein mannwar von sehr lustigem Humor und sinnreicher invention, war erin compagnien sehr angenehm: daher er auch die comödien flech-sig besuchte, viel ingeniöse verse machte, und dem frauenzimmerartig wußte aufzuwarten , doch alles in schrancken der ehrbar,keit. Da aber König Jacobus von dessen treflichen gemüths-gaaben viel gehöret, brachte er ihn dahin, daß er sich gäntzlichdem geistlichen stände wiedmete, die ordines annahm, König-licher Caplan, und H. Schrift Professor zu Cambridge , undendlich Decanus der kirche ok St. Paul zu Londen wurde,ba er auch nicht nur für einen sehr artigen und gelehrten mann,sondern einen der fürnehmsten Predigern seiner zeit gehaltenwurde. Er starb den letzten wart. an. 16; 1. und ward in seinerkirche os St. Paul begraben. Hat ausgegeben neben allerhandpredigten: Pseudo-Martyr, ober, daß man die Papisten zu demeyd der treue anhalten könne. 05 8 ei 5 smurder: da er behaup-tet , der selbst-mord sey in gewissen fällen keine fünde: Devo-tions upon emergent occafions, and several Steps in his fick-niss. Characterism. Fasciculus Epigramm. Latin. Ignatius hisConclave ist eine satyre Wider Lojolam und die Jesuiten . Ju-venilia or certain paradoxes , problemes &c. *
* Donnersberg , Dorsberg, ein berühmter hoher bcrgin der Unter-Pfaltz, drey meilen von Worms gegen Westen,zwischen Oppenheim , Mayntz und Kayserslautern. Mittenauf selbigem liegt ein dorf, Donnersfeld genannt, allwo vorreiten ein schloß gewesen; oben auf dem berge siehet man nochdie rudera von einem kloster. Einige halten diesen vor den beyden Alten sehr bekannten berg Taunum , und scheinet der näh-me gar wohl damit überein zu kommen, Massen Don, Daun ,Tun, Taurn bey den Alten einerley, und alles einen berg bedeu-tet wie Zollmann de vera Thuring. orig. angemercket. Ru-thenbeckers annal. Hass. collect. II. pries. p. 12. seq.
Donnezan, ist ein ländlein neben der Graffchafft Foix inOder-Languedoc gelegen. Es war vor altem eine sonderbareHerrschafft, welche König Peter II. von Aragonien dem Grafenzu Foix Raymundo Rogerio geschencket, aber König HeinrichIV. in Frankreich und Navarra der Cron einverleibet hat. Essind neun flecken und dörfer darinnen, unter welchen Querigutder fürnehmste ist. Piga». de la Force, nouv. descr. de la France tom. IV. p. 418. *
* Donnische, oder Donnskische, Donskische, Doni-sche Cosacken, besitzen ein grosses stück landes an dem flußDonn oder Tanais und Donez in der Ukraine , welches sichbis an das Mar delle Zabache , und den Paiudem Maiotidem,die Crnnmische Tartarey und an Assoph erstrecket. Ihre Haupt,siadl heiffel Zerkasi , allwo sie auf freyem marckte ihre Versamm-lungen Halten, da sie alle civil-und militar-sachen abthun. Essind aber diese Donischen Cosacken zwar gebohrne Russen, aberdoch zusammen geloffen gcsindel von soldaten und banren,bürgern und knechten, wie auch getaufte Türcken und Tartarn.Ihren Commandeur nennen sie Woyskowoi Ataman oderKriegs-Haupkmann, welchem der Woyskowoi Jaessaonl oderKriegs-Adjutant, und diesem der Woyskowoi Pyssar, oderKriegs-Schreiber, Kriegs-Rath folget. Vor diesem lebten siemeistens vom fisch-fang und streifereyen unter den Türckenund Tartarn, so ihnen aber nun verboten. So dörfen sie auchnicht mehr den Ataman nach gefallen erwehlen und absetzen,Massen sie solche frcyheit seit der rebellion im jähr 1706. ver,lohren, und dependiren sie jetzo vielmehr von dem Woronitzi-schen Gouvernement. Sie können sonst 50000. mann ins selbstellen. Sie dienen dem Rußischen Kayser vor sold, welcher dar-inn bestehet, daß sie in de» kriegen wider die Türcken undTartarn die beute und kriegs-gefangene, die sie selbst nehmen,
behalten mögen, aber sonst keine bczahlung bekommen ; gehensie aber in andere länder zu selbe, so bekommt ein jeder desjahrs 20. rubel, dazu den raub und was sie sonst erbeutenkönnen, von Strahlenbergg nordl. und ostl. theil von Eu-ropa und Asia, 1;. p. 545.
* Donnola , (Thaddäus) wird von einigen DonduluS,oder Domnola genennet, ein gelehrter Italiänischer Jurisi undMitglied der AcademiciQuieti zu Spello in Umbrien , lebte zuansang des XVII. feculi , und machte sich durch seine Commen-tarios de Antiquitate Hispelli ; de Loco Martyrii Sancti Fe-licis , Episcopi Hispellitani , und de Patria Propertii be-kannt. Diese letztere hat Henricus Leonhard Schurtzfleischmit seinen anmerckungen, und dem leben des Donnolä zuWittenberg an. 171;. wieder auflegen lassen. Jacobm bibl.
Umbr.
* Donop , ein altes vornehmes adelicheS qefchlecht in West.phalen, sonderlich in der Graffchafft Lippe, dessen stamm-vat-ter Lambert in der mitte des XIII. feculi sich durch seine ta-pferkeit den Adel erworben , und den nahmen Donop daher be-kommen haben soll , weil er bey ersteigung einer gewissen ve-stung den soldaten nach der Nieder-Sächsischen mund. axtstets do thenop , d. i. da hinauf! zugeruffen, auch deswegeneinen steig-hacken in sein wapen soll bekommen haben. Deradeliche sitz, und das nahe dabey gelegene dorf führen von ihmden nahmen Donop , und nicht weit davon heisset von ihm eingehöltze, Lamperts-Busch. Sein söhn Lüder hat zu ansangdes XIV. feculi Lnders-Hof erbauet. Lucia von Donop giengwider ihrer eitern willen an. 1146. in das Fordelsheimischekloster. Annal. Lorbej. ad h. a. apud l.eibmtz. script. rer.Brunsuic. tom. II. p. ,14. Sie war vielleicht eine enckelin desnur gedachten Lüders, und tvchter Hermanni, welcher an.in 2 . gelebet , und sein enckel, groß-und ur-enckel, alle dreyJohannes genannt, haben an. i;8^. 1426. und 1458. nacheinander von dem Bischoff von Münster die lehn empftmgen.Des letzten Johannis enckel, Bruno, Groß - Voigt des Für-stenthums Calenberg, hat vier söhne aelassen , davon inson,derheit Christoph und Antonius merckwnrdig. Christoph zuge-nanut der altere , so bey Graf Bernhard von der Lippe ge-heimer Rath, Land - Drost, und ein sehr verständiger manngewesen,, hat die religions-änderung in der Graffchafft Lippesehr befördern helffcn. Hametmcom. opp. 200. 820.822.1410.Von seinen söhnen ist Jobst zur zeit der blut-hochzeit in Paris gewesen, hat sich aber an einem heimlichen ort verborgen,und sein leben gerettet. Er ist nebst noch vier andern brüdernohne erde» gestorben, gleichwie auch des fünften bruders Chri-stophori des mittlern, Lippischen geheimen Raths, Hameimann.l.c. p. 258. und ersten Hof-Richters bey dem neu - gestiftetenHof-Gerichte, seine vier söhne keine erben gelassen. Ader derobbemeldte Antonius hat das geschlecht fortgepflantzet. Ha.meimam. 1 . c. p. 82a. Von seinem enckel Levino , Heßischenund Lippischen geheimen Rath, stammet die jetzt-blühende, undin die hänser Wödelde, alten Donop , Lüders-Hof, Stebefrund,Schöttiner, Blombergk rc. vertheilte Donopisck-e familie her.Es ist unter feinen söhnen sonderlich Simon Moritz berühmt,welcher von jugend auf unter den Heßischen, Holländischen,und Kayserlichen völckern sich bey allen gelegenheiten ungemelntapfer bezeigte, nach schliessung des Westphälischen friedensKayserl. Kriegs-Rath, und da er die vom König in Schwe den , Carolo Gustavo, und Churfürsten von Brandenburg an-gebotene bedienung nicht annehmen wollen, Lippischer gehei-mer Rath und Land-Drost worden, auch sich in solcher be-dienung zu mancherley Gesandtschassten an verschiedenen Hö-fen, sonderlich nach Regenspurg gebrauchen lassen, und end-lich an. 167a. im 64. jähre seines alters gestorben ist. Vonseinen söhnen ist Levin Moritz, Erb-Hcrr auf Wöbelde undBorckhausen , an. 1695. als Lippischer geheimer Rath undLand-Drost , und Dietrich Ernst als Land-Rath an. 1719. ge-storben. Jenes sein söhn, Carl Heinrich Casimir Moritz, istKayserl. Reichs-Hos-Rath. Dietrich, Ernstens ältester söhn,ist Heßischcr Oberst-Lieutenant. Die nachkommen von des ob»gemeldten Simon Moritz drey brüdern haben sich durch ihregcschicklichkeit in civil - und kriegs - bedienungen bekannt ge,macht. An. 171;. ist Johann Moritz zu alten Donop , Lip-pischer Hof-Richter und Drost zu Schwalenderg und Alben,borch , mit tobe abgegangen. Vom hause Stebefrund war ei-ner anfangs Dom - Probst zu Straßburg , und Canonicus zuHildesheim , resignirte aber, und ward Osnabrückischer Ober-Marschall , und geheimer Rath. Dessen söhn ist Dom-Herrzu Hildesheim , und einer von seines bruders söhnen hat inDänischen kriegü-diensten gestanden, der andere aber ist Cöl»nischer Major. Vom hause Maspe ist in Dänemarck einOberster Donop bekannt. Pifleritii chronicon der GraffchafftLippe . Gpangenbergs Adels-spiegel, p. 1. & a. DiariumEuropium.
* Donufa, oder Donyfa, hieß vor zeiten eine kleine instildes Äegeischen meeres zwischen Jcaria und Giarus. Plimus ,hist. nat. IV. 12. Mela, II. 7. Tncitus, ann. IV. 30. Vtrgil.jEn. III. 125. der sie die grüne nennet, wie ServiuS ad h. 1.jaget, entweder wegen des daselbst befindlichen grünen Mar-mors , oder weil viele Waldung darauf war. Ceüarius , not.orb. antiq. II. 14· §· l l 1 ·
Don-