wr(lefl«t teil Patriarchen Enoch . Gravius , in pnef. ad Geoir.{Sc“«*/, in specim. Ln Asrsc . de scnpt. ülustr.
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, (Fhwßites , auf Arabisch Adaressah, der »ahme einer Dv-«.li^der Dringen, welche in Aftica über i°o.,ahre regiert£ Der erste Printz dieser familie ist gewesen Edns, Ednswelcher in gerader linie von demCalife Hassan abstam-mt der ein soh» Hall gewesen. Sie endete >m lahr 296. der2 a . oder Christi s°8. da die Faihimiten sich über gantzMca meistcr gemachet haben. Ebrißi der Oeograpstu«, wel-ckjer von diesem qeschlechle gewesen, stehe in SiNlien »u dem? ni Da r Die hauvt-stadl des Fürstenthums der Ednßi-M war Segclmessa. Siehe EDRiSl. (al) Vtierbäot ,biblioth. Orient.
Röntge und prinyen von Engelland :
Eduard, der ältere ,„genannt, König von Engelland,warMredi ältester söhn, nnd folgte seinem vatter an. w»·Seine reqierung wurde bald in grosse Verwirrung geietzet durchElbelwalds, eines vo» seinen nahen bluts-vcrwandten, ehrgeitz,welcher ausdie Crone gleichfalls anspruch machre, sich des vor-nehmsten orles Winblirn in Dorsetshire bemächtigte, und vor-sah daß er daselbst leben ober sterben wollte. Allein da er sichi»n des Königs armee umringet sahe, gieng er bey nacht weg,und nahm seine zuflucht zu den Dänen in Northiimderland.Drei, >ahr hernach gieng er zu den Ost-Angeln, erhielt vonihnen einige troupve», und marschirke mit denseldigen bis nachErcklade in Wiltshire , vo» dannen er mit grossem raube wie.der zurück kam, ehe ihm der König Eduard nachsetzen konnte.Mnnvch kam es nach einiger zeit zu einem treffen, worinncnbeyde parteyen viel einbüßten , gleichwol aber dem Komgedurch den rod Ghelwalds, der diesen krieg angefangen, eingrosser vertheil zuwuchs. Nach diesem gieng nichts jonberlichesvor, biS endlich an. 907. mit den Dänen friede geschlossenwurde. Dieser währete nur drey jähr lang, wiewol ungewißist, wer ihn zuerst gebrochen habe. Dieses ist gewiß, daß an.«>». König Eduard eine ziemliche armee zusammen brachte,und sie wider die Dänen jeriseit der Hnmber marschiren liest ,nichts desteweniqer aber denselbigen gewisse friedens-vorschlagethat, welche sie verwarfen. Es war zwar beyderseits die Nie-derlage und gemachte deute groß; allein die Dänen zogen den-uveh in einer schlacht bey Tetnall in Staffordshire den kür-zern. Im folgenden jähre geschahe c,n ander treffen bey Wo-benssteld, worinnen viel tausend von den Danen , und inion«derheit auch drey von ihren vornehmsten Officirern blieben.Wchwvl liessen sie von ihre» raubereyen und Plünderungennicht nach, als welche sie in Orford und Hartfordshire nochimmer sortfetzken. An. 918. kam eine neue Dänische armee an,welche nach Lands-end gegen dem ausfluß der Scvcrne zugieng,daselbst anländete, und die küsten von Wallis verheerte, bis sichendlich die leulhe aus Hereforb und Glocestershire zusannneuschlugen, und sie zum lande hinaus jagten. Nachgehends wa-ren des KönigS Eduardi Waffen so glücklich, baß nch die mei,fte» Danen an ihn ergaben, und sodann mit den Engclländernin allen qesellschafften des geineineu Wesens vermischten. Erbreitete seine macht bis an Schottland aus, an welches Reichsgrentzen er eine stadt bauete, da der König in Schottland unddessen qantzer Adel ihm , als ihrem Ober - Herrn, huldigten.Endlich starb er zu Farendon an. 92;. und wurde neben sei-nem vatter Alfred zu Winchester begraben, welchcin er zwar angelehrsamkeii nicht gleich kam, hingegen an macht, gewalt undgrosse weit vvrgieng. Er hatte mit seiner gemahlin viel kindergezeuget, unter welchen der älteste söhn und Cron-erbe Ethel-wald wenig tage nach ihm starb. Wilb. Mulmab. toiyd. Ver.gil. Du Ckene,
S t. Eduard , der jüngere , ingleichen der Heilige undder Märtyrer genannt, war Edgars söhn, welcher ihn mitseiner ersten gemahlin Egclftlda gezeuget hatte. Er wurde vonseiner stief-mutter erzogen , und von ihr dermaffen hart gehal-ten, daß sie ihn nm geringer dinge willen mit wachs-kertzen zuschlagen psteqte, welches seinem gemüthe einen solchen einbruckmachte, daß man sagt, er habe hernach , alö er sei» männlichaller erreicht, keine wachs-kertzen sehen können. Nachdem erseiner stief-mutter vormundschafft entwachsen, folgte eran.975.seinem vatter Edgar in der Königlichen reqierung, wiewol nichtohne grossen widerstand ostgedachter seiner stief-mutter Eifrida,»eiche ihrem söhn Ethelred, so dazumal nur sieben jähr alt»m, aus den thron zu helffen suchte, damit sie unter seinem»ahmen das gantze Königreich regieren könnte. Unter des Kö-»>gs Edgar reqierung war der Sachsen ehre auf den höchstenMel gekvinmen; allein nachdem dieser König zu regieren an-gesangen, nahm sie allmählig ad. Die vornehmsten land-pla»die sich damals eräugneten, waren theure zeit und hun-M-uoth, und die allgemeinen zerrüttnngen des Königreichs,welche von den Secular - Priester» und Mönchen veranlassetwurden, apch in öffentliche tumulte ausbrach, wie man denn,um solche unruhe zu stillen, einen Synodum zu Winchester hiel->e, aber gar nichts ausrichtete. Nachgehends wurde man eins,daß die,er streit zu Calne in Wiltshire vor den Ebelleuthen und™n sollte entschieden werden. Nicht lange hernach an.178. oder 919, wurde der König zu Corft-castle in Dorsetshire
auf seiner stref-mutter anstiften ermordet, welche nicht ehe ru.hen konnte, als bis sie ihren söhn Ethelred auf dem thron sahe.Allem, da ihr dieser Mord stets im sinne schwebte, und ihr qewis.sei, quälte, brachte sie ihre übrige lebens-zeit in lauter lraurig-keit zu, und stiftete die beyden klöster Amesburg und Worwell,in welchem letzter« sie starb, und begraben wurde. Addit. adhist. Beda , lib. II. c. 12. Matthäus IVtJtmonaJitr. in chron.Roger. Polyd. Vergii. &c.
Eduard , König von Engelland , welcher, wegen seinesheiligen lebcns, Confessor oder der Bekcnner genannt wurde,folgte Canuto II. an. 1042. und war des Königs Ethclredi ein-ziger übrig gebliebener söhn. Huntinglo» berichtet, daß manihn nach Canuti tobe aus der Normandie habe holen lassen ; al-lein, es ist wahrscheinlicher, daß er dazumal am EnglischenHofe gewesen, wie Wilhelm von Malmesbury bezeuget. Die-ser berichtet, daß Eduard über Canuti tod sehr besturtzt gewe-sen wäre, gleich als ob sein leben in qcfahr stünde, und daherseine zustucht zu dem mächtigen Grafen Gobwin genommenhätte, um denielbigen zu ersuchen , daß er ihn an irgend einenort ausserhalb des laudes schaffen möchte. Allem der Graf,welcher sich dadurch gerne in die höhe dringen, und seine koch.ter zur Königin machen wollte, hätte dem Printzen zu gemüthegesühnt, daß er Ethclredi söhn und Edgards enckel, und alsoder nächste Cron-erbe wäre, auch bereits seine männliche jähreerreichet hätte; derowegen sollte er nicht an die flucht, sondernvielmehr an die regierung qedencken, gestalt denn er selbst,krafft des interessc, so er an dem Königreiche hatte, sich nachallem vermögen dahin zu bearbeiten entschlossen wäre, damitsolches dewerckstelliget würde, wofern er nur an seiner feite schwö-ren wollte, sein beständiger freund zu bleiben, die ehre seinesHauses zu erhalten, und feine tochter zu heurathen. Dieses al-les gieng der Printz willig ein. Hierauf versammletcn sich dieReichs-Stände zu Gellingham, vor welchen Eduakd sein rechtausführte, und auch durch Gvdwins grosses ansehen seinenzweck erhielt. Allein es war noch Eduard, Edmnndi Ironsidesöhn, im leben, welcher ein näher recht zu der Crone hatte,aber damals gleich in Ungarn war. Doch dieser schadete sichdurch seine lange adwesenhett, welches vorcheils sich sein vetterEduard bediente. Sobald demnach derselbe zur Crone getan,get, waren alle Engelländer gantz »»gemein freudig, daß sieso unvermulhet von der Dänischen macht befreyet worden; wie-wol sie nicht meynten, daß ihnen ein ander Unglück, nemlichdie Normannische eroberunq, so nahe über dem kopsschwebcte.Dieser neue König nun wurde an. 104;. am Oster- feste ge-crönek. Sobald dieses geschehen, bemächtigte er sich des scha.tzes seiner mntter Emma zu Winchester; desgleichen vermählteer sich nach seinem versprechen mit Edith , des Grafen God-wins tochter, welche, wegen ihrer fchönheit, lügend und ge-lehrsamkeit, sehr berühmt war. Er schaffte die laxe ab , wo-mit das land gantzer ; 8. jähr beschweret worden, nachdem ihnEthelred zuerst den Dänen erleget, und was davon in seinerschatz-cammer noch übrig war, gab er denjenigen wieder, vonwelchen eö herkommen war. Allein feine danckbarkeit gegendie Normänner, welche ihm in feinem elende beygestanden,brachte den Engelländern noch ein weit grösser Unglück, als siezuvor nieinals betroffen : denn anstatt, daß er denseldigen ausfeinen Mitteln eine wieder-vergeltung hätte thun können, ließer sich gefallen , sie in sein Reich zu locke», und allda zu dewvornehmsten ehren-stellen zu befördern, wodurch dann die einenation wider die andere aufs heftigste erbittert, und also im-mer nach und nach der weg zur Normannischen eroberung ge.bahnt wurde. Nichts destoweniger liessen die Enaelländer ihrealte gebrauche fahren, und ahmten den Französischen sittennach , gestalt denn die vornehmssn leuthe anfiengen , ihre mut-ter-sprache zu verachten, Französisch zu reden, und Französische bücher zu schreiben. Allein dasjenige, welches vollends die grö-ste Verwirrung verursachte, war ein unglücklicher zufall, well.cher sich in dem vorbemeldten jähre zu Dover zutrug: Als derGras von Boulogne , Eustachius, ein vatter des berühmtenGodofredi, welcher Jerusalem erobert, den König Eduardumbesuchet hatte, und hernach auf Cantcrbury wiederum zurückgieng , um zu Dover ein schiff zu nehmen, wollte einer vonseinen leuthen mit gewalt allda in einem Hause logiren , wor-über sich aber der Herr desselben dermaffen entrüstete, daß erihn todtete. Hierallf kam der Graf mit seinem gantzen gefolgein das haus, wo man seinen diener umgebracht hatte, undtödtete daselbst nicht nur den thäter, sondern auch noch 18. an,dere Personen, welche sich seiner annehmen wollten. Allein dieleuthe m der stadt erschlugen 21. Personen von den bedientendes Grafen, die übrigen aber wurden mehrentheilS verwundet,und der Graf selbst konnte kaum noch mit einem oder zweyendavon kommen. Wie er nun hierdurch heftig erzörnt worden,so machte er sich eilends wiederum zu dem Könige, und bewogihn, mit hülffe einiger Normannischen Hof-bedienten, zu ei-ner grossen Ungnade wider die bnrger zu Canterbury . Dar-auf wurde alsobald der Graf Gobwin beordert, die stadt an-zufallen. Allem es mißfiel dem Grafen sehr, als er sahe, daßder König auf fremde mehr hielt, als auf seine eigene unter,thauen, und rieth ihm, daß man die fache durchs Recht beyle-gen sollte. Aber, weil dein Könige diese gelindigkeit nicht ge-fiel , und der Grafsich für seinen widerwärtigen furchten muste,bearbeitete er sich dahin, wie er sich wider alle besorgliche ge-
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