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qu* tabu!« solis effig'te fymbolisque «xsculptse ; de suburbicariis

regionibustutber den Sakmasium rc. ließ auch ein volumen seinerVerse drucken; ingleichen eine Vertheidigung des Advnis des Rit-ters Marini wider den Ritter Sttttam. Er verließ endlich desCardinals Dandini dienste, auf amuchung llrbani viii, undwurde dey dessen nepoten, dem Cardinal Francisco Barberini,8e-crerarms. welchen er auch nach Franckreich begleitet, da er alslegatus a latere dahin gieng. Bald hierauf ist er gestorben, undbat ihn dieser Cardmai sehr prächtig begraben lassen. Caspar deSimM>nibu> hat ihm den ; I dec. an. l6;i eine lejchen-rede gehal-ten , welche zu Pariß an. c6;6 gedrucket worden. Bniiet jugem.

für les poetes. Erythraus pinacoth. i. ßttyle.

Er war an sich selbst sehr schwacher natur, und da er mit etlsschen feiner vertrautesten Freunde ein grantzgen angefangen, indemalle; tage einer die übrigen tractirtc, kunte er lich in den vielen gu-ten geeichten nicht mäßigen, lvard darüber kranck, und starb. Bayie.Älecto / eine von den Furien, siehe Furien.

Alectryov/ ein jungersoldot, welchen Mars/ wie die Poe-ten dichten, so werth gehalten, daß er ihn seiner liebe mit der Ve-nus theilhassrig gemacht, und auf die schildwache gestellet, wenner zu derselben gegangen. Weil er aber einsten auf der schildwacheeinqeschlaffen, und Vulcanus hinter die sache gekommen, so hatihn Mars aus Zorn in einen Hahn verwandelt, der sich mit seinersumme vor anbruch des tages hören last. ludan.

Aledosi / oder Alidosi (Franciscus) ein Cardinal, gebührenzu Castel dei Rio in Romagna , woselbst Ludovicus Aledosi, sein«roß-vater die herrschafft von Jmola erhalten hatte. Er ist unterdem titul Cardinal von Pavia bekannt. Jvvius gedenckt seiner nichtzum besten. Er hielt es mir dem Cardinal de ia Rouere, welcher,nachdem er unter dem nanrcn Julius i> Pabst worden, ihn zumGeneral-Schatzmeister und Bischoff zu Pavia , auch an. 150; imdec. zum Cardinal machte. Hierauf brauchte er ihn in den aller-wichtrqsten angeiegenheiten, schickte ihn als Legaten nach Viterbo und Bonvnien, und vertraute ihm die trouppen, welche widerdie Venetianer, und bald hernach, als der Pabst die parthey än-derte , wider die Frantzosen sollen gebraucht werden. Allein esschlüge ihme zu grossem Unglück aus; dann an. revoltirteDononien zum theil wegen tyrannischer regierung dieses Cardinals,und nähme das Bentivoglische Hauß unter Frantz'vsischem schützwieder zu Herren an, als Julius n eben nächst dabey zu Ravenna wäre. Alidosi, nachdeme er in der empdrung der Bononier schlech-te tapfferkeit erzeigt, und sich zeitlich aus dem staub gemacht, klag-te doch, als er nach Ravenna kommen, Franciscum Mariam,Hertzogen von urbln, und des Padstes General an, welcher mitder verbündeten armee bey Bonvnien gestanden wäre,daß er durchseine Unwissenheit in kriegs-sachen,und schlechte anstalten, die gr'oste«nach des entstandenen Unglücks solle qewejen seyn. Julius, derohne deme seinen Legat sehr liebte, glaubte es ohne mehreres nach-forschen,und empfienge den Hertzoge mit sehr harten Worten, wol-le auch keine entichuldigung von deme annehmen. Worauf dieserals ein junger Herr vonjähren, und der auch schon vorher mitAlidosi in feindschafft gestanden wäre, seinen grimm zur stund wi-der ihne ausliesse, und da er im wrderkehren vom Pabst aufihne

Ä , dene auf offener straffen mit vielen stichen entleibte. Bem-

laoorfi. Gradenigo. J ouius in elog. Atibery bitt. des Car-din. Guicsiard. 1 . 9. bitt. Ruhet bitt, Ravenn. I. 8»

Atefeld, siehe Ahlfeld.

Alegambe/ (Philippus) ein Jesuit, war zu Brüssel den rriau. an. gebühren. Darr den gründ in seinenttudüsge-legt, gieng er nach Spanien , und kam zu dem Hertzog von Ossu-na, welchen er auch begleitet, als er Vice Re in Sicilien wur-de. Er begab sich zu Palermo in den Jesuiter-orden, und nach-dem er allda, wie auch hernach zu Rom , leine studa weiter fort-gesetzt , schickte man ihn nach Grätz in Steyermarck , daselbst diepbilotopbie zu lehren; erwürbe aber bald zur theologischen pro-feßion erhoben, und an. - 629 zum Doctor cremt. Der Fürst vonEggenberg ließ ihn hierauf mit seinem Printzen reisen, bey welchergelegenhett er Teutschland, Franckreich, Spanien, Portugal und Italien besähe. Er kam zwar wieder nach Grätz, muste aberan. i6;6 diesen Printzen nach Rom begleiten; da der General derJesuiten ihn.als einen secretarium. die Lateinischen schreiben nachTeutschland zu verfertigen, bey sich behielt, welcher Verrichtunger endlich,wegen schwache des qesichts, nicht länger vorstehen konte;derowcgen ihm die oberste aufsicht in geistlichen lachen in dem pro-tett hause,unbldas beicht-amt aufgetragen wurde. Er starb zu Rom den6sept.an.1652, und hat sich bey den gelehrten durch seine bibfo-thecam Jesuiticam , darinn er des Jesuiten Ribadeneiraiverckumein merckliches vermehret /bekant gemacht. Es ist dieses buch zuAntwerpen an. 164; gedruckt worden;Sotwel aber hat es an. 1675mit den addttionibus, welche Alegambe noch bey seinem leben zusam-men getragen hatte, aufs neue auflegen lassen« Sotwei. Bayie.

Alegranca/ eine kleine insul bey den Canarien-insuln gele-gcn,m,t einem guten Hafen und castel. Grammay. Airic. 1. 9 .e. 5.

Alegre/ eine edle und alte familie in Auvergne, welche son-derlich wegen der vortreflichen leute, so daraus entsprossen, be-rühmt ist. Miiard d*Aiegre dewieß an. 1562 seine tapfferkeit inderbelaqerungvorCorbeil, bey weicher gelegenheiter auch hartverwundet würde. Yves d Alegre stund bey Carolo IX in grossengnaden, welcher ihn an. 156z als seinen Abgesandten nach Rom schickte, um Pium i V zu bereden, daß er das conciiium vonTri-deut nach einer andern stadt in Tcutschland verlegte. Ein ande-rer dieses namens todtete an. im Wilhelmumdu Prat, des Ba-ron de Viteaux vetter, in einem duei>. Roch ein anderer dieses na-

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mens, so annoch lebet, wäre zu ansang dieses i8 secuii FrantzösischerLieutenant öencrol, ward an. 1705 von den Alliirten i» Brabantgefangen, formirte an. 1707 eine pr*tenfion auf Neufchatel undAallengin, und ward endlich unter Ludovico XV Marschall vonFranckreich. Timm. hist. >.

Alcgve / (Yves d) ein Frantzösischer General, legte bey dereroberung vonMayland uudNeapcl unter dem KönigLudovico x>lviele proben seiner tapfferkeit ab. Erchalff imonderheit an. 1499und 1500 dem Caesar Borgia viele stadte in Italien einnehmen;wurde aber hierauf wieder nach Maylaud beruffen, da er Torto-na eroberte. Als die Spanier an. r;o; gantz Neapel den Frantzo-sen wegnahmen, übergab er demelben Gaetg ohne sonderlichenoth, aus consternation wegen der verlohrnen schlacht bey demflusse Garigliano . Er kam deßwegen m Ungnade, ward aber aufvorbitte Ludovici d Ars wieder pardonirt, und an. 1506 widerdieGenueser, die revoitirt hatten, gebraucht, da er auch zu Da-von Cvmmendant wurde, und Monaco entsetzte. In der bluti-gen schlacht bey Ravenna an. i $ 12/ da die Frantzosen den sieg er-hielten , verlohr er nebst seinem lohn das leben, nachdem sein an-derer söhn kurtzvorher m einem andern treffen geblieben. Daniel.

hist. deFrance.t. II. col. 1677,1680, 1719, 1751,1761,1874.

Alegre de Lafsanate / (Marc. Anton.) ein Spanier,von Larracona gebürtig, und dem Carmeliter -orden zugethan.Er hat den geistlichen stand der stelle eines Königlichen Secmariivorgezogen, welche ihm sein Vater, der bey Philippo in sehrwohl stund, zuwege gebracht hatte, auch unterschiedene schrifftenverfertiget, unter andern aber paradisiim Carmeiitanum, darinnener viele ünqegründete fachen soll angebracht haben, wie denn der p.Cheron deBourdeaux von ihm geurtheilet, daß er mehr frömmig»keil als erfahrenheit in der antiquitat gehabt. Er starb an. 1658.

Anten, bibl. Cheron. vindic, Scapul. f-tendreieb.

Alegrete / eine kleine stadt in Portugall, in der Provintz Alen-teio, mit dem titul einer Marggrafschasst. Der erste Marggrafwar Johannes Teiles de Silva, Graf von Dillarmajor, vor-nehmster Staats-Minister des Königs Petri II, und ehemahli-ger Llbgesandter an dem Chur-Pfältzrjchen Hofe; der sich auch mitdem leben Johannis ilgo er Lateinisch beschrieben,unter den gelehr-ten bekandt gemacht hat. Sein söhn ist der vormahlige Graf vonVillarmajor, gewesener Gesandter an dem Kayserl. Hofe, undMarggraf von Alegrete. Der andere söhn ist Graf von Tarouca ,Portugiesischer Gesandter in Holland. Celmenar, delices de Por-tugal. Relation de !a cour de Portugal ibus D, Pedrell.

Alegrin/ (Johannes) ein Cardinal war von Abbeville in derPicardie,aus der edlen familie derer von Alegrin entsprossen. Nach-dem er zu Pariß studieret ,· bekam er daselbst den OoÄor-hut, undwurde nachmals Proteisor theoiog«, auch ferner Dechant beyder catnrdrai-kirche zu Amiens . Das Ertzbißthum Besanxon be-hielt er nur 2 jähr, sintemal ihn Gregorius ix zum Cardinal undBischvff von Sabrna an. 1227 machte. Honorius in hatte ihnzum Patriarchen von Cvnstantinopei ern-nnet; allein Gregoriusix wolle nicht zugeben, daß er dahin gehen solle, sondern behieltihn bey sich , um sich seines raths zn bedienen. Er zog als Lega-tus a latere nach Spanien und Portugall, allwo er die leute zupcreuhfahrt aufmunterte. Hierauf wurde er an den Kayser Fride-ricum 11 abgesendet, welchen erzu einem vergleich mit dem Pabst brachte, hernach aber in den bann that, als einen, der wider-seingegebenes wort gehandelt hatte. Er starb an. "4°, und hinter-iieß unterschiedene fchAfften. t««-». onuphr. vv>en. Rohen*Gall. Mtirr'ter. bibl. deClugny. triien Gall, purp.de Jesus Marin.bist, eccles d Abbeville ,

Alemann / der andre König -er Teutschen, wo man je de-nen fabelhafftcn tradilionen glauben will, folgte seinemvater Teu-toni in der regierung nach. Wegen seiner stärcke und tapfferkeitwurde er Argle ober Hercules, und von ihm die Teutschen Ale-mannier genennct. Mr pflegte gemeiniglich einen löwen an einerkette neben sich zu fuhren, daher die teutschen Fürsten gelegen-heit genommen, einen löwen in ihre wapen zu fetzen. Man rich-tete ihm von ertz cin dildniß in der insul Augia auf, welche jetztReichenau heisset, und in dem Dodensce lieget. Aufbefehl Kay-sers Maximilian» 1 wurde diese statue durch seinen nittorio-graphum, Jacob Stadium, nach Oettingen , einer kleinen stadtin Bayern , gebracht. Die Teutschen haben diesen Alemann insolchen ehren gehalten, daß sie ihn nach feinem tobe unter die gvt-ter gerechnet, und ihm besondere wälder und lustige düsche gewei-het. Wenn sie zu felde gezogen , haben sie vor dem angriffihrenHerculem mit darzu verordneten gefangen angeruffen. Er ist auchals ein schutzherr der grantzen geehret worden. Er hinterließ 6söhne, als den Noricum,Boiuin / Dan, Angul, Helvetium undHunnnm, welche in unterschiedenen örtern von Tcutschland sol-len regieret haben, wiewohl man mit gröstcm rechte alles was in-sonderheit Aventinus von diesem Aleniann und seinen 6 söhnenschreibt, unter die fabeln rechnen kan, weil kein einiger glaubwür-diger scribcnt dieser umstände Meldung thut.lact. demor.Germ,

Aventin. Spangenberg. Mansf. chron, c. 16. Henning, t. l. geneal.

Alemann/ -in altes geschlecht in Sachsen , und sonderlichin Magdeburg , da es schon im 12 feculo bekannt gewesem, vonbannen es sich in Italien, Spanien und Franckreich ausgebreitetund viel berühmte leute hervor gcdrack)t. Zu Florentz war Aleman -nus der Republic Durgermcister, allwo diese familie die grdstenehren-stellen besessen, wie denn Hugo Alemann daselbst an. 1215

Kriegs-Oderster,Sylvester,Franciscus und AleriusStadt-Hanpt-

leute, Petrus und Vincentius Abgesandte, dieser nach Franckreichund Spanien , jener nach MeyIand , Adimarus ErtzvischoffundCardinal gewesen, und andere mehr. Es sind auch die Alemannean andern orten in Italien bekam gewesen, als Albertus der rech-k theil. 0 teil