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aug. an. !5vs,im 46 jähr seines alter-. Michovim 1. 4. ölst.
Pol. Gaguin, chron. Poion, Cbpr&t chron. Sax, &c.
Alerattder i. der beherzte genannt, folgte seinem krudevkdgar an,n io 7 . Ihm warb gleich zu ansang feinet- regiernngvon dem jungen Adel und unbändigem volck nach dem leben ge-Kellet / damit sie ihre räuberen, wie vorhin , ungehindert trei-ben möchten. Alexander aber griff sie an, und verfolgte die flüch-tigen biß in Noßiam, mir solcher hertzhafftigkeit, daß er in denschnellen ström Spey, an den sich die Rebellen gesetzt hatten/spornstreichs hinein setzte/ und sie in die flucht schlug, wobey ihrevornehmsten Officirer gefangen und aufqehenckt wurden. Die-ser glückliche ausschlag versicherte dem König das Reich mit ei-nem stetswahrenden frieden. Als er durch die landschafft Mernisrnarschirt^ beklagte sich eme frau gegen ihn, daß des Grafen vonMernisMn ihren mann / weil er jenen wegen einer schuldfor-LerungWichtlich belanget, geisseln lassen; worüber sich der Kö-nig sehr entrüstete, vom Pferde stieg, und nicht eher wieder auf-saß , biß der Verbrecher auf der stelle abgestrafft'worden. Er hatvnterschiedliche kirchen und klöster gebauet, insonderheit 8 . Co-tumbi und 8 . Andrea. Er starb im 17 jähr seiner regierung, undhat mit seiner gemahlin Svbilla, einer tochrer des Königs in En-gelland Wilhelmi Conqu*iknis, keine linder gehabt. Buchunghist. Scot; Lesle 1 , 6 . &c.
Alexander n. trat nach seines vawrs Wilhelmi absterbenan. 1214 die regierung an,als er nur i <5 jähr alt war, und regierte,unangesehen seiner jugend, das Reich klüglich, bestätigte seinesVaters gesetze«, gieng auf ansuchen der Geistlichen m Engellandüber, um der tyranney Königs johannis zu steuren. Nachdemer dessen anhang in die enge getrieben, kehrte er wieder nachSchottland ; ward aber hingegen von Johanne selbst mit einer«rmee heimgesucht, welche Berwick eroberte und ausbrandte,und Schottland sehr verwüstete. Aber Alexander rächte sich ,indem er die Engelländer auf dem rückwege biß nach Richemondverfolgte, Northumdcrland verheerte, und auf dem ruckmarschdurch West-Morien Carlile eroberte, und befestigte, auch überall
K und brennte. Das folgende jähr wurde er nach Londen en, umkudovico, den man anstatt Johannis aufden Eng-lischen thron setzen wolte, beyzustehcn; weil man aber die facheohne grosse weitlaufftigkeit abthat, gieng er bald wieder nachHause. Dem ohngeachlet fielen die Engellander, auf Johannisbefehl, seinen nachzug an, warffen die brücken über den flüß Tren-te ab, und versperrten die seichten örter mit Pallisaden , daß Ale-xander weder aus noch ein wüste. Weil aber unterdessen Jo-hannes den geist aufgab, bekam er wieder lufft, führte seine troup-xen durch andere wege desto vorsichtiger, machte unterwegensgrosse beute, und kehrte damit nach Hause. Er ward hierauf vondes Pabsts Gesandten, der Henrrcum, Johannis söhn, aufdemthron bestätigte, in bann gethan; endlich aber friede gemacht, undinuste Alexander Carlile, die Engellander aber Berwick wiederabtreten. Nach diesem blieb Schottland und Engelland in ruhe,und Alexander starb an. 1249 im ;r jähr seines alters, der re-gierung im ; tsten. Buchan.Leile.Pclyd.j'erg'tl,
Alexander w, des vorigen Alerandri H söhn, kam an.1249 zur kröne, als er noch nicht acht jähr alt war. Die regierungwahrender seiner Minderjährigkeit war bey der Cumenischen fa-ction, die sich aus den gemeinen einkünfften bereicherte, die Kö-nigliche kammer-güter an sich zog, die geringern unterdrückte,die von der Ritterschafft aus dem weg räumte, und ihre güterconfiscirte; dannenhero ward mit dem Könige Henrico M in En-gelland ein bündniß getroffen, und eine heyrath zwischen dessentochter, Margarethe,, und dem jungen Alexandra beschlossen, auchder friede erneuert. Hierauf nahm sich Heinrich seines schwieger-sohns an, welches aber dessen widerwärtige als eine Unterdrü-ckung der Schottischen freyheit auslegten; ja als die von der Cu-Mnischen faction zur Verantwortung für gericht geladen wurden,»erschienen sie nicht, sondern waren so verwegen, daß sie Aleran-drum, als er sich mit wenig leuten aufdem schlösse Kinros be-fände, im schlaf überfielen, und nach Sterling führten. Als derMaf Walther von Laiche von seiner eignen frau mit gisst ver-geben worden, kam der König wieder in seine freyheit, und er-theilte allen Cumeniern gnade, die sich ihm unterwarssen. Da«tun zu Hause alles in ruhe gesetzet war, machte ihm Achv, Kö-nig m Norwegen , zu schaffen, und kam mit 160 schiffen an, ausdenen er 20000 mann auf die Cumbrischen insuln aus land setzte,und that daselbst nicht ivenig schaden, ward aber endlich auch ge-demüthiget. siehe Acho. Nachgehends schickte Alexander seinemschwieger-vater, welcher durch einheimische kriege beunruhigetwar, s°o° Schotten zum soccurs, welche aber meistens in derschlacht erleget wurden. Henricus lebte hierauf nicht lange, undAlexander, nachdem er seine gemahlin und kinder innerhalb wenigmonaten nach einanderverlohren, heyrathete Joletam, des Gra-fen von Druide tochter,starb aber ein jähr darauf an. 1284, als ermit dem Pferde das genick entzwey gcstürtzet, nachdem er 4; jährgelebet, und; 7 regiert hatte, Ltde 1. 6 , bist Scot. Btuban, 1.7,Suthius 4, Ij.
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V. c. 60g der kröne bemächtiget, und selbige dem Demetrio Tote«n, den er in der schlacht erleget, entzogen. Seine gemahlin warCleopatra , Ptolomäi Philomechoris tochter; sie ward ihm abervom vater (als er die tücke .Alexandri, seines schwreger-svhus,der ihn aus einem Hinterhalt überfallen wollen, innen worden,)wieder genommen, und Demetrio Nicanori, Alexandri feinde,gegeben. Sieverbunden sich auch beyderseits wider ihn, und ver-trieben ihn im ; jähre der regierung a, m. ;g;8, a.c. 146,oiymp. i;8,V. c. 608 aus Syrien ; von bannen er in Ara-bien zum Printz Abdiel flöhe, der Alexandro das Haupt abschla-gen ließ, und seinen Feinden übersendete, i. Maccab. c. 10./«-sipb.\, 15. Jaß/n.l. Strabo , 1. J 6 .
Alexander H, mit dem zunamen Zebina, war vonPto-lemaoPhyscon. A.M, 58 ; 9 , A.c. 12$. 0I)'mp.i6;,4, V.L. 6r?zur kröne befördert > nachdem selbiger Demetrium Nicanorem,dessen udermuth die Syrer nicht mehr ertragen konten, in derschlacht überwunden. Doch muste Alexander bald wieder vomthrone; denn Antiochus Gryphus, Nicanoris söhn, zog widerihn zu selbe, und nahm ihm die kröne samt dem leben. Jefifh,
l. ij, antiq. c. 18 .
Alexander / mit dem zunamen Paris, siehe Paris .
Alexander Lyncefles, war mit unter denen, die an dem to-de Philipp,/ Königs in Macedonien, schuldig waren, erhielt a-ber dennoch von Alexandro M. Vergebung, weiter ihm zuerst zumKönigreiche glück gewünschet hatte; worauf er von demseldigenmit den Thessalien,, welche er commandiere, nach Phrygien ge-schickt wurde; doch, nachdem Alexander erfahren, daß er sich vondem Dario gewinnen lassen, um ihn zu tödten, muste er solchesmit dem leben bezahlen, nachdem er 2 jähr in gesanglicher hasst
zugebracht. Jrrittnus. Freinsbem. 1 . I & 2 luppl. Curt.
Alexander Helios, oder die sonne/ ein söhn Marci Auto-mi und Cleopatra , war zum Medischcn und Armenischen Reichebestimmt, aber nach des Antonii Niederlage vor Augustum ge-führt, welcher ihn dessen schwager Juba, dem Könige vonMau-ritanien, der die junge Cleopatram geheyrathet hatte, überant-wortete. Plutarch .
Alexander / ein söhn des Polysperchvntis, warst sich zumRegenten zu Syclon in Peloponneso auf, wurde aber von einigenseiner bedienten umgebracht, nachdem er sich durch viele tapfferethaten bekannt gemacht. Seine gemahlin war Cratesipvlis, wel-che auch nach dem tobe ihres Mannes die herrschaffl mit grossemmuth behauptet hat. i>‘»d. Sicui, >. 19.
Alexander / ein natürlicher söhn Johannis I, Hertzegs vonDourbon und Auverane. Er war anfänglich zum geistlichen stau-be gewiedmet , nni> Canonicus zu Brauche; begab sich hernach inkrieqs-dienste , überfiel an. 14; 9 die ftadt ia Mothe in Lothringen ,und führte den Dauphin, nachmals Ludovicnm Xl, aus demschloye Loches nach Moulins , worüber sich Carolus Vii so entrü-stete, daß er Alexandrum einziehen, und an. 1440 ersauffeu ließ.
Mottßrelet. J oh. Cbarlier. Imhef. geneal. Gall. c.l, i r.iö.
Alexander Vitolöus, Groß-Hertzog in Litthauen, siehepiroldus.
Alexander Xllellicir» siehe Medicis .
Alexander/ ein Wallachischer Fürst, war wegen seinerlasier und grausamkeit bey den seinigen sehr verhast. Es widersetz-te sich ihm einer, namens Jacob, welcher vorgab, daß er vondem alten geschlechte der Wallachischen und Moldauischen Für-sten herstammte, und daß er Erdherr der insul Samos und ^Margqraf von Paros auf dem Archjpelago wäre. Weil nundie Dohlen die partheu dieses letztern hielten. und insonderheitAlbertus Lasky sich desselben annahm, so kam es endlich dahin,daß Alexander ad-und hingegen Jaeobus an feine statt eingesetztwurde, welcher auch durch seine geschencke an die Bassen vonConstantinopel die bestatigunq von dem Turckischen Kayser So-lymann n an. erhielt, wiewol er diese Herrlichkeit nur; jähraenoß. Denn nachdem die Wallachen einigen argwohn von sei-nem herkommen gesch'ovfft, sielen sie ihn in seinem pallaste mitgewalt an, und niuste er eines gewaltsamen todes sterbe». Thun ,
bist. 1.28. dc Reccles les imposteurs inlignes.
Geistliche dieses namens. ^
Alexander/ Bischoff zu Comano, ein Märtyrer, der köh-m oder kohwrenner zugenamt, weil er zuvor, ehe er Bischoffiordeu, diejes handwerck gebrauchet, damit er durch stetige ar-stt sein fleisch creutzigen möchte. Er kam nicht ohne verwunde-ung zum Blschoffthum; denn als das volck zu Comano 8 Gre-orium vonNeu-Casarien ersuchte, in ihrer stadt eine kirche zuifften, und sie mit einem Bischoff zu versehen, die vornehmstender unter ihnen ihr absehen ant die gelehrtesten leute gerichtet nat-r, rcmonstrierte ihnen der heil. Gregorius, daß man nicht auf dieuserliche gaben, sondern auf die innerliche beschaffenheit des gei-es zu sehen hatte; worauf einer von den vornehmsten dem heil.iregono lachend antwortete:wann ihm keiner von den ansehnlich-en und geschicktesten im volck anständig schiene, so würde man»ohldenkohlbrenner Alexandrum zum Bischoff uchmen müssen,jregorr'us faßte diele worte, und gab ihnen Alexandrum, welcherch zu jedermans gelächter beiudelt in einem zerrissenen kleide dar-ellte, sein amt aber mit solcher treue führte, daß die kirche durchm mit grossem nutzen erbauet wurde. Endlich hat er die Märtn-:r-krvm Mt»x dem KavsirDecip nms jähr 2;s davon getragen.
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