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Gregor. Nyftn. In vita 8. Gregor, Thaumat. p. 993. Baron. istmartyrol.& annal. A. C, 2 3; .Lc 2; s.
Alexander/ Bischoffzu Jerusalem, regierte die kirche daselbstmit Narcisso, und war, wie es scheinet, aus Cappadocien gebür-tig. Er hat viel um des Christlichen glaubens willen gelitten, und«st endlich unter der regierung Dem hingerichtet worden. Erbrachte zu Jerusalem eine schöne bibliothec zusammen, deren Hie-ronymus gedencket in catal. Eusei. chron. & hist. I. 6 . c. 8 .II. 14.
Alexander / Bischoff zu Alexandria , folgte dem Zlchilias an.;iz oder; 14, und war ein mann, der in seinem gantzen leben sichlöblich und apostolisch bezeugte. Er suchte durch alle gelinde mit-te! den Arium wieder auf den rechten weg zu bringen; als es ihmaber nicht von statten gehen wolle, that er ihn in den bann, undversammlete einen8yno6um, aufwelchem des Am lehre von 100Dischdffen verdammt wurde. Anus retirirte sich in Palastinam,und Alexander ließ an alle kirchen circuiar-sthreiben ausgehen, wo-rmnen er jedermann vor seinem ketzer-gifft warnete; worauf sichConstantinus M. vor den frieden der kirche anch sehr bemüht er-zeigte , und zugleich an Alexandrum und Arium ein schreiben ab-gehen ließ. Als hierdurch nichts ausgerichtet ward, schrieb derKayser das grosse Concilium zu Nicäa aus, welchem Alexanderin seinem hohen alter mit Athanasio, seinem viacono, beywohn-te. Nach diesem gehaltenen Ccmciiio kehrte er wieder nach Egy-pten, und starb r mvnat daraufzu Alexandria an. w, worauf«hm 8. Athanasius in seinem Dischoff-amte gefolget. Epiphan,
hasr. 69. 7 beodoret. I. I. Socrat. 1 .1. Sozcm, 1 .1, & 2. Hetmant. vit.Athanas, 1 .1. 2. & 5.
Alexander / Bischoffund erster Patriarch zu Constantinovel,folgte dem MetrophaneS an. Er unterschrieb das urtheilwider den Arium auf dem Nicenischen Lonciiio; und als KayserConstantinus durch -diel fahche Vorstellungen des Arii sich bey na-he bewegen lassen, diesen ketzer in die gemeinschafft der kirche wie-der einzunehmen, stellte Alexander mit den seinigen einen fast-und bet-tag an, GOtt bittende, sich seiner kirche anzunehmen;worauf denn Anus eben, als er meynte den sieg davon zu tragen,mit ausschüttuna seines eingeweydes ein erschröckliches ende ge-nommen. Alexander starb nicht lange hernach an. ;;6 oder z;7,noch bey lebzeiten Constantini, ims 8 jähre seines alters, und-;
feines Bißthums. Athan. ep. ad Solit. Gregor.Naztanz, orat. 27,Socrat, I. i. & 2. Sozom. 1 ,3. Theodoret , 1 .1. Rußn. 1 .1. Baron· A. C.317 336 340, Hermttnt. vit. Athan.
Alexander / Patriarch zu Antiochien , ward an. 408 nachPorphnrii tobe erwählet. Er war sehr friedliebend, dannenheroer sich sehr angelegen seyn ließ, die zwischen Eustachio und der kircheentstandene Uneinigkeiten beyzulegen, und die 2. Partheyen derKirche, deren jede ihren Bischoff hatte, zu vereinigen, welches»hm denn auch wohl von statten gieng. Er schickte seine Deputir-ten an Jnnocentium 1, um mit ihm gute freundschafft zu halten,
uud starb an. 411. Theodoret. I. c. Innocent. I, in ep. Baron.A, C. 4 °S, 411 -
Alexander / Patriarch zu Aquileja , war ein söhn Ziemoviti,des Hertzogsvon Maiovien, und erhielt erstlich das Ertzbißthumzu Trident, an. 14;? aber das Patriarchat zu Aquileja . Er wur-de hierauf von Pabst Felice V zum Cardinalgemacht, und alsLegat in Pohlen geschickt, dasvolckvonEugenio IV, abwendig zumachen, fönte aber nichts erhalten, weit ihm der König und dieMagnaten zuwider waren. Cromer. hist. Pol. Aubery hist, desCardin. Valvafir ehre des Herzogth. Crain. I. 8. p. 649. '
Alexander / Bischoff zu Lüttich , ein söhn des Grafen vonJülich , so von der schlacht, die er wider Hertzog Gottfried vonLöwen an. erhalten, berühmt ist. An. mi empfiengerden Pabst Jnnocentium n. zu Luttich , als er daselbst den KayserLotharium »l. krönte; fiel aber hernach auf angeben seiner wider-wärtigen in dieses Pabsts Ungnade, und ward von ihm abgesetzet,worauf er vor bekümmerniß an. 11;; starb, als er nur k jähr dreBischdffliche wurde besessen hatte. Zu selbiger zeit war das Lütti-»bische Dpm-Capitul in grossem ansehen, gestalt sich 9 Königs-sdhne, 24 Hertzogliche Prmtzen, -8 junge Grafen, / Barons,und eine grosse menge Edelleute darinnen befanden. Gazey hist.
jC ccl, du pais Bas, Chapeauvtll. de Episc.Leod,
Andere bekannte männer dieses namens.
Alexander, ein Philosoph™ von der fecte bei· Epicurer, dessenPlutarchus als eines sehr beredten Mannes gedencket. Er sollzum ersten die frage auf die bahn gebracht haben: ob dasey vorder Henne, oder die Henne vor dem ey gewesen sey ? Pimarch. in
sympof 1 . 2. qu. 3. Gaffend, in vita hpicuri I. 2. c. ü,
Alexander/ein Jüde, ward an. ;is durch der Jüden Patri-archen ausgeschickt, um diezehenden und erstlinge von seiner na-sion einzusammlen; worüber er geleqenheitjbekommen, mildenChristen bekannt zu werden, und der Evangelisten schrifften zu le-sen , welches die Juden dermassen verdrossen, daß sie ihn erbärm-lich zerprügelt, und in den fluß Cydnum geworffen. Nachdem eraus dieser gefährlichkeit mit dem leben davon gekommen, klagte erdieses tractement, so er seiner bekehrung halber von den Jüdenerlitten, dem Kayser Constantino, der ihn gnädig aufnahm, und»hm gemalt gab, in den Jüdischen landen Christliche kirchen zubauen; daher kam vermuthlich das von Constantino gegebene ge-
setz, so in Codiee Theodolii I. 6. tit, 6. und I. l. Cod, de poenis ent-halten, daß die Jüden,so einen Christe« peinigen, verbranntwerden sollen. Suuus,·
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Alexander ab Alexandre» / e«n berühmter Rechts - gelehrtervon Neatzolis, lebte zu den zeiten Georgs« Trapezuntir, Theo-dori Gazä, Hermolai Darbari, Joviani Pontani, FranciiciPhilelfi, Nie. Perolti, Domitli Calderini. Sein geschlecht haMschon vorhero wackere gelehrte leute Herfür gebracht, darunterAngelus ah Alexandro im i; seeulo, Caroli I, Königs zu Neapo-lis, Rath, und Carolus ah Alexandra eben desselbigen KönigsGerichtshalter gewesen; Antonius ab Alexandro aber bey den Ko-nigen Alphonso und Ferdinande von Arragonien in grossem anse-hen gestanden , und m gesandtschafft nach Rom geschickt worden.Alexander bestätigte den Ruhm seiner vorfahren um so viel mehr«weil er in allen wissenjchafften wohl erfahren war. Er zog das stil-le leben allen ehren - bedienungen vor, und schrieb in seiner ein-samkeit das bekannte werck, diei gen^ genstnpt, worüber Tl-raquellus, Godvfredus, Colerus und Mercerus anmerckungcngemacht haben. Nach der Hand ist er dennoch von diesen studienabgezogen worden, indem man ihm die würde eines RM>s-Pro-tonorarii aufgetragen, welchem amte er um das jähr rgyo mitgrossem lobe vorgestanden. Ftcbard, vit. jCtor, Poffevmß^iLt,
Geßter. Stmkr. Vcff. hist. Lar. 1 .3 c. 8. Pitnctnl. deJCtis. I. 2, c.122. Miraus hihi, eccl. Große elog de leitet. P, j. Gbihni theatro dqlett, P, I. f. 6. Topp, bibl.Napol, Eindruck, *
Er ist ein schüler des Philelphi gewesen, und ob er zwar die liebezu den humanionbus nie bey leite gesetzet, hat er doch erst zu Na-ples, nachgehends zu Rom einen Advocaten abgegeben. Wieeüaber die Unwissenheit und boßheit derer, die zu genchte sitzen, ge-nugsam erfahren, hat er diese Profession wieder aufgegeben, undin ruhe leben wollen, weil doch alle rechtsgelehrsamkeit wider der»frevel eines dösen richters nichts helffe. Daß er nachgehends Pro,tonotarius des Königreichs Neapel geworden, beruhet auf denWorten des Pancirolli. Er hat den fehler in leinen dies™ geniaii-bus, daß er die proben aus den alten weggelassen, den seine «m-mentatores, Andreas Tiraquellus, Dionysius Gothofredus,Chri -stophorus Colerus und Nicolaus Mercerus, haben zu ersetzen ge-sucht. Bayle.
Alexander Aphxodistensis / von der stadt Aphrodisien inCaria, war in grossem ansehen zu ende des 2 und ansang des; se-culs, und lebte biß zur regierung der Kayser Severi und Cara-calla. Er war der erste Professor der Peripatetischeu Philosophie,die von den Kansern Marco Aurelio uud L- Vero zu Rom einge-führet worden. Hieronymus hat seine commentarios über denAristotelem ins Lateinisch übersetzet. Es ist sonst noch ein andererPeripatetischer Phisosophus dieses namens, welcher Crassum un-terrichtet hat» Porphyr , vita Plotini. Eieren, ep. Domnion. Cyrillmadverl, Julianum, Poffevin. Gesner Voff. de philof, c, 17. de mathem,C. S9· Lundii coinpend bibl. graeese §, 20,
Alexander/vonJmola, siehe Tartagnt.
Alexander partsiensis / ein alter Französischer Poet, wel-cher indem 12 feculo zur zeit des Lambert le Cors gelebt, mit wel-chem er die liebes - gejchichte von Alexandro A-i. verfertiget, undsagt man, daß die Alexandrinischen verse von demselben ihre be-nennung haben, tauchet recueil. 1. 2.
Alexander Polyhistor / ein Griechischer Geschichtschreiberund Philolog™. war zu Sylla zeiten berühmt. Suidas sagt,daß er von Mileto, Stephanus hingegen, daß er von Cotuäo ge-wesen sey , welches jetzund Cataye oder Eaitagegenennet wird,undbes Beglerbegs in Natolienrelidentz ist. Sein zunamewar Corne-lius , weil er,nachdem man ihn gefangen bekommen,anCorneliumLentulum verkaufft worden, der aber, da er desselben qualitatenerkannt, sein schüler seyn wolle. Solcher gestalt wurde er wiede-rum aufsreyen fußgestellet, woraufer zu Rom heyralheie, undendlich in der Laurentinischen feuers-brunst, umdie zeck der i/rOlymp, oder 86 jähr vor Christi geburt umkam- Sein weib er-hieng sich aus verzweifelung.Er verfertigte einige historische,gram-maticalische und philologische wercke, deren die scridenten öfftersmit rühm gedencken. Tßph. I. I. ant. c. r;. Clcm.Alexand.l,ström. Gjr 'tll. &c, Eus. L. 9. Pratp. Ev.
Alexander Trallianus / ein berühmter kvledic™ und Phiio-sophus, welcher es dem Galeno suchte zuvor zu thun, von TralleS in Lydien gebürtig, woselbst sein vater Dioscorus ein Adedicus ge-wesen. Er hat weder im 4 noch s wie einige vorgeben, jondernim 6 seculo gelebet, da ihn Kayser Justinianus m. mit vielerehrbezeigung nach Rom beruffen. D«e meisten glauben, er sey einlatrosophista oder professor metsicin* zu Alexandria gewesen, wor-an aber Conring gezweiffelt.Man hat von ihm sonderlich Terapeu -tica s. libros medicinales 12. die vornehmlich von Jo. GüntheriaAndernaco übersetzet, und von Jo. Molinao erläutert worden; de
tingnlarurn corporis pardum vitiis , a-gntudinibus & mjuriis Ub. 9.epist, de lumbricis; tract. de puerorum morbis ; üb. de fetrihus,
Seine wercke sind Griechisch und Lateinisch zu Basel an. 16; 6 her-aus gekommen. Jnßi chron. med- Lindtn. de sor Med. Merclini,Linden, renov, Agathas hist 1 . s. Voßvs de philof. c. 12.Conring. I. I. med. hermet. c, 9.
Alexander / ein junger Simonis des zäuberers, dessen Euse-bius gedencket >.bist. eccl. c. 20. und von dem mau sonst nichtsweiß, ausser daß gemuthmasset wird, ob er vielleicht der Alexan-der sey, von dem Paulus i. fim. 1,19 redet.
Alexander / ein leger und jünger Valentin«, gab für, daßChristi fleisch nicht recht menschlich seyn könne, es wäre denn vonder substantz eines mannes gebohren, und daß selbiges fletsch sünd-lich gewesen, welches in der person unsers Erlösers verdammt wor-den. Er hat einen ttactat von 9 capitein gestdrieden/darlnnen erst-Uheil. P halten,