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chen , daß es des folgenden tageS regnen werde. Memoires w-ftoriques.

Baume / Vaulme oder Salme/ dervame unterschiedenerläudereyen,einiger vornehmen adelichen Häuser in Dauphins,Breftft, Dugey und Burgundien, rc. unter welchen diese; am meistenberühmt sind: Banme-für, Cerdon, Baume. Montrevel, und

Daume« Suze. Guichetien hist. de Breffe.

Baume-m»-Cerdon / eine vornehme familie in Bugey , auswelcher die Grafen von s, Amvur, die Herren von Fromentes, rc.entsprossen sind. Cerdon ist eine stadt in dem lande Bugey ,welche auf einem felsen ein altes ruinirtes schloß hat, daS ia Bau-me oder ia Dalme hast, daher dieses geschlecht den namen >a Bau-me- iur. Cerdon bekommen hat. Drr älteste hieraus · dessen ge-dacht wird, ist Hugo i, welcher um das jähr 1080 und 1096 jedw.Zu den reiten Franciscii war aus diesem geschlechle sonderlich be-rühmt Philibertus ti, welcher in der schlacht bey Pavia gefangen,und an.»;;» von Carolo, Hertzoge von Savoyen , als Amhaffa-deur nach der Schweitz geschickt wurde. Dessen söhn, kudovicus,den er nebst untertzuedeuen andern gezeuget, befand sich an. 1570in der schlacht bey Montcontour, wohin er den Grafen von Mans-feld begleitet hatte. Philibertus Emanuel, Hertzog von Savoyen ,machte denselben an.«;?- zumwurcklichenCamme»Herrn, undschickte ihn als einen Abgesandten nach Franckreich, Spanien,Por -tugaü und Rom. An. 1 575 machte ihn der Hertzog von Savoyen zum Ritter des ordens de l'Annonciata, und der König in Spanien erhub ihm zu gefallen die Baronie s. Amour in der Franche Comt«:zu einer Graftchafft. Er heyrathete an. 1 ;6<- Claudiam von Leis-sonniere, mit welcher er 2 tdchter zeugte, und nach derselben tobean. 1574 Catharinam von Bruaes,Printzeßin von Steeuhuysen,rt.welche ihm eine tochter und 6 söhne gebohren. Der älteste unterden söhnen,EmanuelPhilibert detaBaume,Grafvon «.Amour rc.wurde den »6 jan. an. »577 gebohren, diente in dem Niederländi*scheu kriege, und starb den ju». an. 1622. Mit seiner gemah-tio Helena Perenot zeugte er; söhne und j töchter. Unter den sdh-uen ist sonderlich bekannt Jacobus Nicolaus de l, Baume , Grafvon 8. Amour, Marquis de s. Geuis, Ritter des güldenen vlüs-ses, und würcklicher Cammer-Herr des Königs in Spanien , wel-cher der Crone Spanien gar wichtige dienste that, und unterschie-dene hohe kriegs-ämter verwaltete. Er befand sich bey den belage»rungen von »7 städten, und bey 4 oder 6 schlachten, commandirteauch die Spanische infamer« in der schlacht bey kens, die der Printz«Je Conds den 20 aug. an. 1648 gewann, und wurde darinnen ge«fangen, Guichenen hist. de Bresse .

Baume-Montrevet / ein berühmte fannlie in Tresse. Mon-trevel ist eine stadt in Bresse, ; Frantzösische meilen von Bourg,und die aüerältesteGrafschasst in Bresse, Bugey und dem Savoyi-schen Staat. Sie gehörte sonst dem hause von Chatillon , kamaber hernach an das haußde!» Baume durch heyrath der Adelheidvon Chatillon mit Stephans ll de !a Baume. Von dem urfprun-

S e dieses geschlechts kan nichts gründliches gesagt werden» Derlteste, dessen gedacht wird, ist Sigebald de ia Baume, welchervm das jähr 1140 und ns-> gelebet hat. In dem 16 seculo bestanddieses hauß ganh alleiu auf Francisco de la Baume, welcher an.

1548 seine nahe anverwandtin, Franuscam de la Baume, heyra-thete. Henricus II machte ihn zum Gouverneur von Savoyen ,Dresse, Bugey und Valrvmai. Er starb ums jähr 1564, und hin-terließ unter andern kiudern Antonium de ia Baume, welcher den»8 jun. an. i;;7 gebohren wurde, und dem König Carolo ix mFranckreich wichtige bleuste leistete. Er blieb an. >59; in der bela-gerung der stadt Vesoul in der Franche Comre . unter seinen kin-dera ist Carolus Franrrscus de ia Baume, Graf von Montrevel,merckwürbig , welcher bey kubovico xw durch seine Verdienstegrosse gunst erlanget. Er starb an. »62, an einer wunde, die er,n der belagerung vor 8. Jean d'Angeli bekommen. Der ältesteund berühmteste unter fernen söhnen war Ferdinandus de h Bau.me, Graf von Montrevel, Marquis de 8. Martin, rc. Er be-reitete stets den König Ludovlcum xni in seinen feldzügen nachRochelle, in Lothringen und kanguedoc, wie auch auf seiner reifevach Suze und Pignerol. Dieser König machte ihn zum Genera,-Lieutenant in Bresse , Dugey, Valromai und Ger; Llldovieus XI V'aber an. 1661 zum Ritter der Königlichen vrden. Dessen älterersöhn Carolus FranciscuS de ia Baume, Marquis de 8. Martin,diente unter dem Priutzen von Conde in denNiederlanden, Catalo-nien, rc. und starb an. >666. Derjüngere söhn aber,Nicolaus Au-gustus de Ia Baume, Marquis de Montrevel , ward an. 170, Mar-schali von Franckreich, und ist neben vielen anderen feldzügen undactionev sonderlich durch den widerstand in Cremona bey derKayserlichen uberfallrmg, und den krieg in kanguedoc wider die Ce-vennrnserbekannt worden. Erstarb au. 1710 indem?» jähr sei-nes alters. *

Baume / (Claudius de la ) Cardinal und Ertz - Bischoff vonDesanxyn, Abt zu Charlieu und 8. Claude, war em söhn Claudiide la Baume, Baron von Mont 8. Sorlill , und Johannä vonkongui. Er wurde von Paulo Man.» 54; zum Coadjutor seinesVetters, Prtride ia Baume, zu Desancon ernennet; die Cano-nici aber erwehlten Franeiscum Bonnalot, Abt zu Luxevil, wor-über einiger streit entstund, welcher endlich zu Rom sein endschaffterreichte. Es widersetzte sich dieser lehr hefftig der lehre der Refor-mirten, und brachte es dahin, daß das Lridentinische Conciliumzu Besanco» angenommen wurde. Gregorius xiii machte ihnan. 1578 zum kardinal, worauf er an. 1584 zu Arbois starb,als er eben die stelle eines Vice-Kt von Neapolir antreten wolle.

Ciaccn, Aubery hist des Card, Frizcn, Gall, Cbiflet, des eviq. de ße-läns, Sammarti. Gall. t, 1, Guiithtuen hist. de Ercslc P, 3, p, 41,

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^aume / (Petrus de la) Cardinal und Ertz-

»4 sr\Kvi st!nA AH ;4 ¥\r j_ 1 . . . L.

—, v ^ <«, ouviuui uno ertz - Bischoff vonDesanxon, ein söhn Guidonis I V de i» Baume de Montrevel undJohannä von kongui, wurde, nachdem er unterschiedene steilenbey der kirche bekleidet, Bischoff zu Tarsus, hieraus zu Genff fer-ner Ertz-Bischoff zu Desancon, und endlich Cardinal. Dertzog von Savoyen schickte ihn auf das Concilium jm Lateran /aufwelchem er sich sonderlich sehen ließ. Das Dischoffthnm Genffnahm er an. 1523 u> besitz, und widersetzte sich den Refvrmincnmuste aber darüber die stadt verlassen. Paulus ui machte ,hn c.ni 5 ;yzum Cardinal, und an. »542 wurde er Ertzdischoffzu Besan^xon, starb aber bald darauf, irwn, Gaii. purp. a,ßtt. m vrfont.Guteben. hist. de Breffe P, Z. Sammarth, Gall, ehr. 1 . 1 , Auherj,Ctitcen. &p,

Baume-Suze/ ein alter edles geschlecht in Dauphins, wel-ches von der Grafschafft Suze seinen namen hat. Im anfange des1 6 seculi war Petrus 6,1a Baume wegen feiner tapfferkeit berühmt.Wilhelmus de la Baume war ein Vater Francisci, welcher Ritterdes Königlichen ordens und General-Lieutenant in Provence war.Er wolte an. »578 besitz von seiner Charge nehmen, weil ihm aberdie parthey des Grafen de Carres zu starck war' mnste er wiederumnach Suze kehren. An .«587 nahm er Montelimar den Hugenok-ten weg; da aber diese selbige stadt wieder eroberten, wurden r-xx,Personen getddtet, und dieser Graf de Suzes blieb selbst. BoabiesesFrancisci söhn Rostiv de la Baume sind kudvvirusZrancisciisDischoff zu Viviers , und Annas de ia Baume Graf von Röche-fort, entsprossen, welcher Lubovicum Francsscum de la Suze undAnnam Tristanum von Suze gezeugt.

Baumgarten / ein schönes kloster im Bechmer-kreiß inBöhmen .

Baumgarten / eine alte adeliche familie in Bayern , von wel-cher George an. ini dem turnier zu Ingelheim beMwohnt.

Bucel stemm.

Bamngartenberg/ ein Cistercienser- kloster in Ober-Orster-reich an den Unter-Oesterreichischen grantzen.

Baumgart / (Valentinus) ein amimnitatius von Memlaus dem Brandenbnrgischen Preussen gebürtig, wäre erst ff-ciorScholse Ludavician* in Pohleu , hernach Prediger und 8-estvt MClauseoburg in Sibeudärgen. Er schrieb unterschiedliche tractate,

als CoUat. Religion. Antitritheiam, seu d-iierr. vulgari opinioni detribus personis oppositam, und anders, so nicht aus tag- licht kom-men, und starb zu Clausenburg um das jähr 1Ü70. 8anciii b,b!,au>.

anntrin. *

Baumgärtner/ Baumgart/ eine Freyherrliche familiemdem Stiffte Augspurg, welche allda das Eromarichall-amt bcsivet,und von dem Patntlen - geschlecht der Daumgarten, üisonderheitaber von Conrado Baumgärtner, der um das jähr -1°° gelebt,ihren Ursprung hat. Johann war bey dem Kayser Fridenco tilund bey dem Ungarischen Könige Matthla Corvmo wohl gelitte»,und hinterließ einen söhn gkeiches namens, welcher sich zucr,i cmeaFreyherr» vonHohen-Gchwangow geschrieben, und an.mit einer Fuggerm verheyrather hat. Er war ein berühmterRechtsgelehrter, stund bey dem Kayjrr Maximliiano), Carolo V r ,und Ferdinands I in gutem ansehen, und schickte an. I i, 2 auf ei-gene kosten 32 ausgerüstete pantzer-reuter wider den Lürcken. A».»548, da Carolus V den Rath zu Augspurg veränderte - wurde ernebst noch etlichen wenigen erwehlet bas regiment zu führen. Donseinen söhnen wurde David, weil er an den Grumpachischcn Hän-deln theil hatte, zu Gotha enthauptet. Man sagt er habe nach er-vberung der stadt auf einem wohl geputzten Pferde und aufm Hauptmit einem dicken sederdusch sezieret, zum thor hinaus reiten wol-len, es hätte aber eben dieses den Fürsten anlaß gegeben nach ginemnamen zu fragen, auf dessen vernehmen wäre er eingezogen und ge-richtet worden. Von seinen söhnen sind Carolus und Phliwpnsals Capitams im kriege geblieben, Maximiliaous aber hat sich umdas jähr »620 mit einer von Wolffart vermahlt. Stengel. August.

Vindel, comm. P. 2 . c, 6f, ‘Ibuan. hist. 1.4». MuUcrt annal. Sax. p.2 d 9 . Adami vit. JCt. früher, theatr. Kraß/m epist. ad Joh. Ver-geh Citttin. Sleid. *

Baumgärtner / (Hieronymus) ein berühmter Rechtsge-lehrter und Nürubergischer PatnciuS, wurde an. »5-5 znwRachS-Herrn daselbst gemacht, und in allerhand wichtigen verrichtunMaebraucht, insonderheit aber zu den Reichs. couventen versMt.

Er war ein guter freund Luther« und Melanchthoms. Air er an.

,; 44 von dem Speyerischen cvnvent nach hauie reiste, wurde er un-terwegs von einem Franckischev vom Adel, Johann Thema «oaRosenberg, wegen der alten streitigkeiten, so der WchwadiiLe dundmil der stadt Nürnberg hatte, gefangen, »nd erst nach verstiessungeines jayrs, nachdem der Rath zu Nürnberg sich durch gelb mitdem von Rosenderg verglichen, wieder auf freuen fuß gesteh undmit ungemeiner freude der gantzen stadt empfangen. Er starb an.i ;66 jm 68 jähre seines alters. Adam. m vtt, JCt. Seeke»derf. inhist, Lutheran.!. sect. zv. § I8c>, freier theatr,p.85».

Baumkircher / (AndreasFreyherr von) HerrzuElsmug,war aus einem adelichen geschlechle, dessen schloß Baum.

kirchen in Tyrol gelegen, aNwo es?»» »». »5^ abgestorben. Crdiente anfangs dem Kayser Fridenco V (i") als ein gemmersoldat, kam aber nachgehende bey selbigem durch folgende gelegenheit in arosse Hochachtung. Als an. *4« a die Ungarn und Böh-men , welche den jungen kadislaum aus der Kayserlichen vormum-schafftentlediget wissen wollen; dwKayseNiÄenausdemseht^schlagen, und den Kayser »n der Wienerischen Neustadt zu ubers. >

leu wiüeoS wareu, hielt er selbige unter dem stadt-thsre mik wen