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Der dritte und letste Theil Teutscher Nation Warhafften Helden : Jnn diesem werden aller Hochberuempten Teutschen Personen ... Thaten ... beschrieben, welliche durch jhre tugendt ... jhr Vatterland ... groß gemachet / Erstlich durch ... Heinrich Pantaleon ... in Latein zusamen gebracht ... von dem ... Authore selbs verteutschet, reichlich gemehret, geenderet, und gebesseret ...
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Hochberümptér Teutscher Personen

Ciceronis Rhetoricam an Derennium/ Plautum/ Laurentium Vallam ausgelegt: also auch etliche bücher Plutarchi von dem Griechischenzu Latein gemachet / vnd viel anders dergeleichen vollbracht/ die gutenkünst nach seinem vermögen znfürderen. Deßhalben als Melanchtonim 1542 jar zu Bonna bey Erzbischoff Derma gewesen/ bat er diesen Gilbertum sebz geliebet/ vnd vnder seine gute freund gezeller. Wie aber Gilbertus also den bücheren obgelegen/ ist er in gemeldete jar zu Coln gestozbe/ vnd( weil man in für Lutherisch gehalte) gehn Bonna gefüret/ auchdaselben ehrlich zu der erden bestattet worden. Anon.

Erhart Schnepffius Theologus.

Rhart ist zu haylbzun in einer Reichsstadevon chzlichen elteren im 1495 jar erbozen.Wiedieser mit einem guten ingenio begaaber/hat er sich mit der elteren rath auff die gute künstbegeben/ die fundament bald begriffen/ vnd sichzu den Vniuersiteten gethon.Dafelben hat er fürnemlich in dreyen spzaachen gestudieret/ vnd gros-se erfarnuß darinnen erlanget. Nach diesem wendet er sein gemüt zu heiliger geschzifft/ vnd namedermassen treffenlich zu/ das er Doctor Theologie geordnet. Er hat bey diesem tittel ein wunderbar hohen verstand/ vnd warde allezeit vnder diefürnembsten Theologos gerechnet/ wie man diesses zu Marpurg vi Tübinge / da er die heilige geschzifft aufgelegt genugsam vermercker. Er was auch treffenlich wolberedt/ also das mengklich/so jm in den predige oder reden zugehozcher/ dermassen auge vnd mundauffgesperzet/ als wan sie erstauner. Zu erst hat er das Euangeliü bey eine edelmañvo Geminge/ demnach in derReichßstadt Wimpffen zu predige angefange. Wie aber hårnach Huldrich der Herzog zu Wirteberg wider in sein land komen/ hat er mit sampt andere die kirche reformieret vialles wol angerichtet. Als Rets.Carolus im 1530 jar zuAugspurg de grossfen Reichstag gehalte/ was Erhart auch vozhade/ steller sich ernstlichmit sampt Johane Brentio der widerparthey entgege. Do diesemjar anist er allezeit auff den Reichstagen erschinen/ vnd fürnemlich im 1540 jarfeines glauben halb rechnung geben. Wie auch im 1546jar das letste gesspeech in der Religion zu Regenspurg angangen/ hatt Erhardus vnndBucerus wider Maluendam/ vnnd seine gesellen ernstlich gedisputiesret/ vnd ein grossen nammen erlanger.

Bobe ver Es hat Erbart ein bekandtnuß deß glauben beschriben/ welche im 1540stand. jar zu Schmalkaldt vor de bundsgenossen verlåsen/ vnd auß Melanchto

nis rath getruckt worde: also auch sein bekandenuß vo deß Herre Nachtmaal: demnach die Psalmen/ Danielem/ vnnd Esaiam wol außgestrischen. Wie er dergestalt die hohe Schulzu Tübingen mit lesen vnnd predisgen sehr bezierer/ ist in dem 1546 jar der Teutsche krieg angangen: als dasmalen der Reiser gesiget/ vnnd die neuwe Religion( so Interim genensnet) dem Fürsten in Wirtenberg fürgehalten/ hat Erhardus keins wegsbewilligen/ sonder che auß dem Fürstenthum weichen wollen. Also kameer auffdie hohe Schul Jhena/ warde von den selbigen Fürsten freindelich empfangen/ vnd Professor Theologie geordnet. Wie er daselben seinampt wol versehen/ ist er letstlich im 1558 jar/ seines alterim 63 im Hersren entschlaaffen/ vnd mit grossem leid ehelich zu der erden begrabe vnd

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