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Sich einbilden, es seyn in derWelt so viel teufe!» als menschen,und solche grausam mißhandeln,ist die einbildung eines wildenMenschenfeinds; setzen, die men-schen seyn alle engel, und ihnen denzügel Wessen lassen, ist der träumeines einfältigen eapueiners; glau-ben, daß sie nicht alle gut undnicht alle schlimm seyn, gute tha-ten über verdienst belohnen *,
schlim-
* Qbschon die gerechtigkeit, in Mi-schung der belohnungen , nicht so genaukan beobachtet werden , als in ansehungder strafen, so könnte man doch fra-gen , warum diejenigen, welche die ge-setze beobachten, der menschlichen gesell-schaft zum besten, nicht auf gleiche weisebelohnet werden , als man derselbenÜbertreter bestrafe? worauf geantwortetwird: daß die gesellschaft keine zuläng-lichen Mittel dazu ausfündig machen kön.