Anhang.
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der in dem Gebrauch gehabt, sich alle Morgen
durch ein nervöses kräffttges Gebärt seinem GOttzu befehlen. Wir allzumal/ weil wir augenschein-lich sehen, daß der Tod uns nicht allezeit erst an-greifte/ wenn wir zuvor eine geraume Zeit auf demSiech-Bett gelegen, sondern zuweilen schnell daherkomme / wenn wir frisch und gesund da stehen/halten uns stündlich und augenblicklich zu einemseligen Hinscheid aus diesem Leben parat, sagende:
ZErr IESU Christ mein Trost und Freud /Ich wart auf Dich zu jeder Zeit, Aonurl wennDu wilt, ich bin bereit.
Witwen und Waysen find solche Leut / aufwelche der Höchste sein gnädiges Aug absonderlichgerichtet hat, welche vor anderen in seine Fürsorgeingeschlossen find, und ein grosses Recht im Him-mel haben. Die hinterlassene Frau Wittib undübrige Traurende seyen denn in dem HLrren er-mähnet, ihre Seele mit Gedult zu besitzen/ undwol zu Sinn zu ziehen, daß der große und allge-waltige GOtt solchen schmertzlichen Eingriff in ihrHauß gethan, und sie zu Wittwen und Waysengemacht/ daß fie fortbin mit hertzlichem Vertrauenund kindlicher Zuversicht an Ihne als ihren Vor-mund, Vatter und Pfleger allein sich halten/ undbey Ihm all ihr Freud und Trost / Schutz undZuflucht sirchen sollen. Diese Gnade verleihe ihnenGOtt der Vatter durch IEsum Christum inKrasst des Heiligen Geistes/
AMEN'