Lcich- Predigt.
z schen Volck: Da er dann nach der Meynung des rvei-^ festen Königs Salomons hatte geredt: Der Ge- '^ rechte hats besser, als sein Nächster, der nemlich
, nicht gerecht ist, besser; beydes im Leben, und auch
lli' im Tod.
E Daß ein so grosser Mann als Bileam , den auchBalak der Moäbiter König hoch ehrete, und nochimmer höher ehren und beschencken wolle, an denTod, an seinen Tod gedencket, und davon so nach-K drucklich redet, ist allerdings verwunderlich, und nichtm minder löblich; hätte ers nur nicht beym blossen Wün-schen allein bewenden lassen; O daß ich s einmahl)m stürbe des Todes der Gerechten rc! Zwar vermeynen
5 einige der Auslegern; Bileam sehe hiemit mehr auf
ic das glückselige lange Leben der Gerechten in dieser
ü Zeit, nach der Verheissung GOttes an Israel, als
: aber auf den Tod; und anstatt mein Ende, ( n'inx)
K geben sie es , meine Nachkommenschaft^ werde
wie dieser Nachkommenschaftt; wie das Grund-r Wort genommen wird, van. 11:4. Amos. 5: 2.
Psalm. 109: iz. O > daß ich auch so lang und glück-selig leben möchte, und mir der Tod auch so spath kä-^ me wie diesen Glückseligen ; daß auch meine Nach-§ kömmlinge so gesegnet blieben, wie dieser gerechtenIsraeltten l
Jedoch dunckets uns einfältiger, natürlicher unddem Hebräischen 8lylo und Redens-Art gemässer,daß wir es eigentlich von dem Tod und vom Endedes menschlichen Lebens verstehen, und eines zur Aus-- legung des andern dienen lassen; der Gerechten Tod,i dabist, ihr Ende.
Nach-