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Haselgerten aufstecken, auf welche stch die Raubvogelsetzen und den Mäusen auflauren können. Nach derSaat muß das Feld/ Acker für Acker von Zeit zu Zeltbesichtiget, und wo sich Mausfleckcn finden, wiedersolche Bögen gesteckt und die Löcher zugestampft wer»den. Auch gräbt man irdene glasurte Töpfe oder Hä-fen , von z bis 4 Maas, welche auf ein Drittel mitWasser angefüllt sind, bis ein Qnerfinger tief über denRand in die Erde, und gießt afie z Tage frischesWasser hinein. In solchen Töpfen fangen sich alleNächte 4 bis 6 Mäuse, wenn es viele giebt. Also jemehr Töpfe, desto besser!
Die Hamster vermehre« sich auch in manchen Jahrenso sebr, daß ganze Dorfschaften und Gemeinheiten unterAufsicht der Vorgesetzten wider sie zu Felde ziehen müs.sen. Man gräbt sie aus, um ihren eingetragenen Vor-rath zu gewinnen, oder wenn ihrer zu viel find, führtman große Fässer mit Wasser auf die Aecker und gießtso viel in die Löcher, bis sie herauskommen, da schlägtman sie todt, ißt den Braten, wenn man will, undverkauft die Felle an die Kirschner. Auch gräbt mangroße Falitöpfe, wie gegen die Mäuse, in ihren Weg.
Der wild - Schaden ist eine Plage des Land-manns in waldigten Gegenden, wider die er nichts un-ternehmen kann, als wachen und Bitten. — Vor al-ten Zeiten waren die Wälder außer den Hirschen , Re-hen und wilden Schweinen, auch voller reißenden Thie.re, welche Menschen und Vieh angriffen. Die Füch-se bohlten die Hühner aus dem Hühnerhause, undBären und Wölfe kamen des Winters bis in die Dör-fer und fraßen die Kinder aus der Wiege; wie es jetztr och in polen Exempel davon giebt. Darum ist escut, daß die Fürsten und andere Obrigkeiten Jägerkalten: weil der Bauersmann seine Wirthschaft stehenraffen müßte, wenn er sich und sein Vieh selbst dagegen