Dem durchleüchtigſten vnd grofs-maͤchtigſten'andofürſtenl vnnd herꝛen/ herꝛn Guſtaff-
zů Schweden/ der Gothen vnd Wenden elc. Künig/ mei-nem aller gnediſten herꝛen.
V beſchꝛeiben die gantze. weltwie mein fürnemẽ iſt/ in diſem buch/ Gꝛoßmaͤchtigſter vnd gnedigſter her/ erfoꝛdert ein weitſchweiffigvnnd wol bericht gemuͤt/ das vil geleſen/ vil geſehen/vil gehoꝛt vnd vil erfarẽ hab/ woͤlches dañocht allesnoch nit genug will fein, wo nitt ein recht vꝛtheyl dabey iſt/ Do durch mann mög vnderſcheiden das wa
von dem falſchen/ vñ das gewiß von dem ongewiſ-ſen. Es were nach den buͤchern Gotlicher geſchꝛifft/kein leſen auff ertrich luſtiger vñ nützlicher dem menſchen/ dan das leſen der iſtoꝛien/ wo ſie(als fie ſol-ten) on angeſchẽ diſer oder jher er partheyen geſchꝛi-ben weren. Dan was ſeind alle hiſtoꝛien anders we-der fürgebildte erempl/ an denẽ man ſicht/ wie diſeod jhene fach auß geſchlagen/ wie menſchliche wis vñ voꝛſchung zũ off tein mal fo ongewiß/ jablind iſt/ vñ alle ding fo gar an d hãd Gottes hãgen/ der alle ding würcket in allen dingen. Aut. rvnſer rathſchlag ghat hinderſich/ wo er dem fürſehen Gottes nit gemäß iſt. Sich zů/ es wollendie kinder Adams ein thurn bawen biß in himmel/ vnd dem zukünfftigen ſündfluß entrinnen.
Wie weit fie gefelt haben/ iſh menglichem offenbar. Es haben vnderſt anden Nimus vnd Semiramis zů bawen onüberwindtliche ſtett/ nemlich Ninnien vnd Babylon/ machten mauern da-rum fo bꝛeit das etlich waͤgen daruff neben einander ghon moͤchtẽ. Es halff ſie aber nithts/ wiees ſich mit der zeit erfunden hat. Die Romer wolten nen zuͤeignen ein eiwigs regimẽt vnd hoͤhſtimperium über die gantze welt/ vertilckten auch des halben die Africnniſche ſtat Carthaginem/dic ſolchs auch vnderſtůünd/ wie lang aber haben fie es bchaltẽs Die Juden vnd nach jn die Heyden wolten außtilcken Chꝛiſtum vnd ſeine heilſame lere wider den rathſchlag Gottes/ aber washaben fie geſchafft? Es ſeind die Juden darüber zů grund gangen/ vnd die Heyden ab jrem jrꝛ-ihum vnd falſcher religion genommen/ wie faſt fie anfenglichen Jar wider getobet haben. Dasheylig land hat voꝛ zeiten geſloſſen mit milch vnd honig/ aber jetz iſt es ein riph/ bitter vnd onge-ſchlacht ertrich. Gꝛiechen land hat zů den ſelbigen zeiten gehabt die ſiãreich fin vnd ſpitzfindig-ſten maͤñer fo in aller welt haben mügen erfunden werden/ do auch alle Philoſophi vnd naiür-liche meiſter erſtãden ſeind/ was hat es jetzund dan ellend/ grob/ ongeler. vnd onuerſtanden leiüt-Schweden/ Gothen/ Noꝛdwegien vñ andere mitnaͤchtige laͤnder ſeind voꝛ zeiten alſo arm undtürfftig geweſen an der leybs narung/ das ſie jre indigenas vnd lands leüt nit haben mugen er-zichen finder mit groſſen hauffen in andere fruchbare lender geſchickt/ dan do haͤr ſeind kõmendie Gothen/ Longobarden/ Noꝛtmaͤñer/ Limbern/ Schweitzer/ Alanen/ vnnd andere vil mer/aber zů vnſern zeiten übertreffen ſie in reichtum̃en gar nahe alle(ander Europe/ wirt auch minder mangel darin gefunden dan in diſen cůſſerẽ laͤndern; Wo finde man mer golts/ ſylbers/ ku-pffers vnd andere metallen/ dan in diſen laͤndern⸗ Wo finde man hübſcher viech vñ mer fieiſchvnd fiſch dan in diſen laͤndern/ die auch dem gantzen Teütſch land/ Frãckreich/ Bchem vñ Poland dürꝛ vnd geſaltzen fijch anug geben. Was koſtlicher fel vnd baͤltñ oder füter werck auß diſenlaͤndern kömen in alle mutaͤ gige lander weißt jeder man. Wo kompt aber das haͤr/ das diſe laͤnder die jre ynwoner vo: zeiten mit haben moͤgẽ erneren/ die ſelbigen ſpeiſen jetzunt vñ ſckicken narung in andere laͤnder? Es kompt von der had Gottes/ der gibt vnd nimpt nach ſeinẽ gef llen/vnd er zeigt mit ſeinen thaten/ as er ð herꝛ iſt/ nit allein im himmel/ fund anch vff erden/ vnd in
a jj dem weiten