Voꝛred S:baftiani Munſteri.
ein ander vff ein andern weg/ vnd darumb einer ewigen vñ ontoͤdtlichen gedech tnuß key vnſernnachfarẽ wol würdig/ ſeind erſtlich ð durchleüchtig vñ hochg:boꝛn fürſt/ Hertzog Zohã/ Pfaltzgraue bey Rhein / graue zů Spãheim etc. Die hochwirdigt herꝛcn vñ für ſten herꝛ Johan grauezu Eiſcburg/ ertzbiſchoff zů Trier vñ des heiligẽ reichs Chꝛꝛrf ũrſt/ herꝛ Mee cht: Zobel biſchoffzů Wirtzpurg vñ Hertzog in Fräͤcken/ herz Johan Magnus crgbif Chef zl V pal in Schweden mit feinen bꝛůd Olgo Magno/ herz Adrian von Riedmat biſchtſf zu Sitten in Wallis /d wolgeboꝛn herz herz Wilhelm Wernher/ etwan freiherꝛ/ ietz aber graue zů Simbern/ item diehoch vñ wol gelerten herꝛen/ her: Bonifacius doctoꝛ in rechtẽ / her: Simon Reichwin doctoꝛ ind artznei/ her: Wolffgãg Lazins vnd her Achilles Gaſſarus doctoꝛes in ð artzne/ herꝛ Nico-colaus Bꝛiefer Licentiat in rechten/ herꝛ Johanes Dꝛyander doctor ð artzney zu Martpurg inHeſſen / herz Jbꝛg Pictoꝛins doctor in ð artznei zů Emmßheim un obern Elſaß/ herꝛ JohannesKalberniatter Landvogt in Wallis / juncker Endꝛes des alten Cantzlers zů Hcldelberg nẽlich¶Alexãvers ſun, herz Jo zan Hubinſack Landrichter im Lebertal/ Jacob Köbel ſtatſch: eiber zůOppenheim / Andꝛcas Heinlin burger zů Nürnberg / herꝛ Wolfgãg Vogel man ſtatſchꝛciberzů Nordiingen/ vnd andere mer/ etlich auß Denmarck/ etttich auf Siebenbürgen / ctllich außeder inſel Maoꝛica/ ettlich auß Schottland / etlich auß Finland ete. deren ich auch ſunſt gedenckeins jeden an feinem oꝛt do ſie mir hülff haben gethan/ wie ich dan auch all mal an zeüch die Co-ſmographen/ Hiſtoꝛiographen/ jar bücher die man Annales nent/ Itinerarien die wegfert be-ſchrelben/ Chꝛonicken/ zeitl cher/ vnd Geographen der lender ſchreller. Dan nach dem ich nitallein bey Teütſch land hab wollen bleiben finder auch ein Compendiũ vnd kurzen begriff dergäãtzen welt wöllen zuͤſammen leſen/ iſt mir von noten geweſen/ zůͤbeſchen alle buͤcher die von di/ſem oder jhenem land meldung thůn. Die weil ſie aber nit allwegen gleich zůſtimmen/ eiwan inder zeit/ ctwan auch zwen ein handlung anders vnd anders beſchꝛeiben/ nach dem fic darzů gemneygt oder ongünſtig fein geiweſen/ etwan auch einer von hoꝛen ſage/ der ander aber auß gutemwiſſen geſchꝛiben/ kom̃ ich od ein ander darüber/ leſen jre geſchꝛifft/ finde ein mißhaͤll in jrẽ ſchꝛeiben/ weichem ſoll ich glauben? Wann die menge der bücher vorhanden were/ do ein fach Furchvil beſchꝛiben wirt/ were etwan ein gewiß vꝛtheil zůfellen/ ſunſt muͤß mann ſich der conicktur be)helffen/ oder anzeigen was diſer vñ jhener ſchꝛeibt. Das ſchꝛeib ich nun darumb/ ob etwan einerein mißhaͤll in diſem bůch find/ dz er nit gleich wider mich tobe fund gedenck das ich zů offternmal mere der andern dan eigen meinung anzeig/ vnnd dem leſer das vꝛtheil laß. Ich beken auchdas ich etwan in einer herꝛſchafft zů lang geſtanden bin/ vñ ſachen an zeüch die niemand anmůͤtig ſeind zaleſen dan jren yniwonern/ vnnd denen ſie befant ſeind. In froͤmbden lendern aber ſoauſſerhalb dem Teütſchen land ligen weiß ich nichts das ich geſchꝛib en hab/ das nit jedermankurtzweilig züleſen ſey/ beſunder was Aſiam/ Indiam/ die neüwen inſeln vnd Africã an trifft.
End der voꝛred.
Von Contrafhetung der ſtetten.
So vil der fetten contrafhetung antrifft/ ſol menglich wiſſen/ das ich in diſſer meiner dꝛit-ten arbeit vnderſtãden hab/ einer jeden ſtatt/ deren beſchꝛcibung in diſſem bůch verfaßt iſt/
gelegenheit vnd contrafhetiſche pictur/ ſo vil moͤglich/ yn zuͤlciben/ hab auch des halben mich mitY ſchꝛeiben vnd durch mittel perſonẽ weit vnd bꝛeit beiwoꝛben nit allein in Trürfchem land onderauch in Italia/ Franckreich/ Engelland/ Poland vñ Deñmarck/ was ich aber erlãgt hab bey etlichen fürſten/ biſchoffen/ ſtetten vnd ettlichen beſonderen perſonen/ wirt in diſſem büch mit wigem lob deren ſo ir hilff her zů gethan an jedem oꝛt gemeldet. Von manchem oꝛt iſt mir vff meinanlangen kein antwoꝛt woꝛdenn. Es hat ſich auch manch oꝛt beklagt/ das es mir nit hat muͤgenzů willen werden eins geſchickten malcrs halb. Wie ich dan auch bey eitlich groſſen ſtetten erfa-ren hab/ dz nit ein jeder nialer ein ſtat in grund legen kan. Die maler in Rtalia ſeind des halbennit ongeſchickt/ wie das ſchein iſt in Rom / Neapels / Venedig / Florent, E enſtantinopel/ Al-car cte. welche alle in Italia cõtrafhetet vnd recht in grund gelegt/ in groſſer foꝛm getruckt/ vndmir jü handen kommen ſeind/ wir ich fie dan auch in dis werck(aber gar klein geoꝛdnet hab.