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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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r der Coſmography. rxDas mögen wir wol in vnſerm Teütſch land ſpuͤren/ in dem feiner zeit nit vilſteti⸗ ſchlöͤſſer noch andere wonungen ſeind geweſen/ jch wil geſchweigen fo vilFᷓFurſtenthummen/ HertzogJthummen/ Kandgraffſchafften vnd Marggraff-ſycyhafften. Man hat dozům al nit gewißt zůſagen von dem: Elſaß/ von dẽ Fran-cken land/ Heſſen land/ Thuͤringer land/ Saxen land vnd andere der gleichenvil laͤnder/ die darnach erſt ſeind erwachſen durch yn wonũg beſtimpter voͤlcker.Poland iſt(einer zeit faſt ein einiger wald geweſen/ aber jetzũd iſt es ein großtkeünigreich. Item Conſtantinopel vnd die gantz Türcky iſt ʒů(einen seiten vn-der den Roͤmern geweſen/ aber jetzund konnen die Romer ſich kaum des Türcken erweren. Demnach iſt wol von noͤtẽ das man ʒů vnſern zeiten andere tafelnmach über die laͤnder weder die alten voꝛ vnß haben gemacht/ dan das erdtrichhhat jetzunt gar ein andere geſtalt/ vnd iſt auch anderſt außtheilt dan voꝛ zeiten.9 Item im ſechſten capitel zeygt an Ptolemeus/ das voꝛ zeiten die geierten leütö in Froſſer achtung ſeind geweſen/ haben ſich die künigreich gar trefflich weytn. außgeſtreckt, deßhalben man dozůmal mit groſſen fügen hatt mögen beſchꝛci-ben diß oder ihenes land. Es ſeind auch vil gelerter maͤnner vor Ptolemeum ge. weſen/ die vnderſtanden haben die weldt zůbeſchꝛeiben/ vnder welchen Mari⸗ Mar nis einnns über die andern gelobt wirt/ aber doch hat er etwan auch geirꝛet/ vnd nem zyoſſe/ coſ-lich zeiten die lenge für die bꝛeyte genommen/ vnnd widerumb die bꝛeyte für mogrchku.ddie lenge. Er hat auch nit anzeigt vnd vnderweiſung geben/ wie man die gantze. weldt beſchꝛeiben vnd figurieren ſolt auff der ebne. Dar hat er etwan die len-ge vnnd et wan die bꝛeyte der ſtett groͤſſer gemacht dann fie ſollen fein. Diſe dꝛeyding vnderſtath Ptolemeus corrigieren vnnd recht fertigen in Marino.Im? capitel verwirfft Ptolemeus des gemelten Marini meynung/ do er ge6. ſchꝛiben hat/ das das erdtrich von dem equinoctial beyden ſeyten/ vnnd ges3 gen beyden polus mög nit weyter ynge wonet werden dan auff 87. grad/ vnndwnderſtath das pꝛobteren durch etliche himliſche zeichen vnnd fert waſſerwnd land geſchehen. Die himliſchen zeichen darauff Marinus dꝛingt/ ſeind et-lich ſternen/ als dan iſt der groß vnd klein baͤr/ die der beüriſch mañ neinpt dengroſſen vnnd kleinen wagenn/ Oꝛion/ Pleiades / Canobus ete. Im achten* capitel verwürfft Prole mens Marinum mit(einer meinung/ do er vnderſtathʒů probieren etliche ſchiffungenn vnnd fůßgeng/ wie das erdtrich gegen mit-ttag ſich nit weyter ſtrecke dan biß dem ſteinbock circkel/ das iſt vier vnd zwenBig grad von dem equinoctial/ das laß jch hie faren. Wir wiſſent vnſeren zeiten baß daͤnn Marinus vnd Ptolemeus wie ferꝛ ſich das erdtrich gegen mietagſtreckt/ das man jetz ſtaͤts vmbfart/ do man auß Hiſpania in Oꝛient ſchiffez-wie jch hie vnden anzeigen wil mit einembeſunderen capitel. Im 9. capitelverwürfft Ptolemens die voꝛdꝛig meynung Marini/ do er anzeůcht erlich ſchiffungen/ vnd dardurch vermeynt zůbeſtaͤtigen fein fürnemen. Im io capi-tel beſchꝛeibt Prolemeus ſein eygne meynung/ was er halt von der bꝛeite der er-kanten weldt. Darnach im 11 capitel corꝛigiert Ptolemeus die tafeln Marinider lenge halb. Dan fo Marinus geſchꝛiben hat/ das von den Canarien inſeln-aller nechſt hinð Hiſpania gelegen/ ghen Oꝛtent biß den voͤlckern Sere ſeindus. grad/ hat Ptolemeus nit mer dan iso. grad gefunden. Im iꝛ. capitelexaminiert er jn ſtuckweiß die voꝛdꝛige lenge/ vnd zeigt an das Marinus vonnden Canarien inſeln biß dem waſſer Eufrates nit übel gerechnet hatt/ aberdarnach weyter biß in Indiam hatt er die interuall nit wol troffen/ wie er dar-nach im i. vnd iq. capitel durch etliche ſchiffun gen probier t/ die do gangenſeind biß sum fürgebirg Coꝛy vnd der ſtatt Curura ete. Im fenfzcherdij vn