liij Das ander hůͤch
halben geſchickt zum krieg. Sie habẽ auch kein groͤſſere eer/ dan mit waffen vñkriegen ſich kum̃ern. Das moͤꝛe zwiſchen Hiberniam vnd Engelland iſt alwe-gen ongeſtuům vnd wuͤtet der maſſen/ das man nit darüber faren kan dan zů et-lichen tagen im ſummer. Der künig von Engelland iſt herz über diſe inſel.
.562%Von dem künigreich Engelland/ vnd feiner#ö.afmi
gelegenheit vnd fruchtbarkeit.Je geſagt iſt/ Engelland vnd Schottland ſind ein inſel/ vnd werden dife ʒwey künigreich von einander geſcheidẽ durch gewaͤſſer -nemlich gegen Occident durch ein ſchmalen arm des moͤꝛes/ vnd4 gegen Oꝛient durch das waſ er Tueſis/ vnd dar zwiſchen ligt ein nnX W gebirg das die Engellẽder Cheuiet neñen. Wo haͤr aber der nam̃ ibc-Anglia kom̃/ ſeind vil meynungen. Etlich ſpꝛechen es ſey darumb/ das diſe inſel e.ein angel oder winckel ſey vnſer weldt. Die andern ſagen ſie heiß Anglia võ einer 6.rünigĩn Angela genant vnd auß Sach ſen geboꝛn. Johannes Maior ſchꝛeibt in öJ den geſchichten der Schottlender/ daß vmb das jar nChꝛiſti vierhundert neün vnd viertzig die von Bꝛi-tannia woꝛden von den fyenden überfallen/ d Voꝛ=tigerus jr künig gezwungẽ ward anßlendige hilff ʒů cenſůchen/ vnd nemlich ruͤfft er an die Sachſen/ diejm minauch zů willen wurden. Dan es kam jre hertzog?En⸗ bngiſtus genant/ mit einem groſſen hoͤꝛe der Sachſen *vnd halff dem künig feine fend vertreiben. Do hin ⸗ ¶ iliderkam er den künig mit betriegerey/ vñ bꝛacht vmb nngroſſen adel in Bꝛitannia/ vñ erobert zů letſt das kü M.nigreich. Und als das geſchehen was/ wolt er nit das ¶ deman fürtbaß das land Bꝛitanniam nempt/ ſunder Aman ſolt es nach feinem namen Engiſt land heißen/ Kmdas doch in nachfolgender zeit ward Engelland mit ¶ zinaußtilckung einer ſylb genant. Etliche ſchꝛeiben daß mdiſer Engiſtus nach ſeinẽ geleiſten dienſt begert von ¶ Vadem künig vmb feinen ſold ein füſtenthumb/ dan das landt gefiel in wol/ vnd Merwolt nit darauß weichen. Vnd als jm das ward verſagt/ begert er das man jm ¶ Im.— doch fo weyt lands gebe/ als er mit einem riemen moͤcht vmbziehen/ darauffer MMein gebeüw möcht ſetzen/ des ward er gewaͤrt. Do nam er ein ochſen haut/ vnd emeʒerſchnitt fie zů einem zügel ⸗ vñ gieng an das oꝛt/ das er vorhin außtrettẽ hat/ chfvnd vmbeirckelt do ſelbſt ein groß ſpacium des ertrichs/ vñ ſetzt darauff ein ca ⸗ nagſtel oder ſchloß/ vnd nempt es Corꝛigie/ das iſt/ ein riem oder zügel. Albertus knKrantz beſchꝛeibt diſe hiſtoꝛien etwas anders vnnd ſpꝛicht mitt dem lerer Be⸗ dufda alſo. Nach dem die Bꝛitones wur den manchfaltiglichen genoͤtigt von den ¶ znfrembd haͤrkommendẽ voͤlckern/ welche Picten vnd Schotten wart genempt/ nnvnnd jnen nit gnůgſam widerſtand mochten thůn/ riefften fie die Roͤmer an niavmb hilff/ denen fie jetzundt vnderthenig waren. Aber do die Roͤmer vil ʒů fnſchaffen hetten in Gallia wider die Hůnen/ mochten fie den von Bꝛitãnia kein znhandreichung thůn. Als das die von Bꝛitannia innen wurden/ hetten ſie ein zů uflücht zů den Sachſen / nemlich zů den Sachſen die man Anglos nempt/ vnnd itibeſtelletenn fie vmb ein ſold. Dig was den Anglen in Sachſen ein ebens ſpyl. imSie kamen bald mit jrem hertzogen/ genant Voꝛtigerus vnnd vertriben die imSchotten vnd Dicken, Die Schotten woneten do ʒů mal in Hiberniag/ aber die u; Picten