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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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Von dem Teiickben land. cccktir

,. at der ſelbig keyſer angefangen die fürſtenthumb erblich zůuerleyhen/

X var ge. te hilff vnd beyſtand hett/ auch die pfaltzgrauẽ/landgra* nen vnd grauen erblich yngeſetzt. Vnd do haben die grauen jren(Fand titel. zwiſchen den fürſten vnd freyen empfangen. Vnd do die freyen jren erſten vnd** Altentitel/ die edlen/ behalten haben/ als bald haben die grauen ein hoͤhern titel

geboꝛnen. Allein die freyen haben jren alten titel behalten/ die edlen/ woͤlchen ti, tel doch bey vnſern zeitẽ ein ieder edelknecht haben wil. Bey den alten Roͤmernr wurden die vernünfftigen hocherfarnen/ erkanten/ wolkoͤnnenden/ mañlichẽ/är, vnd mit allerlei tugenden ſunderlich begabt perſonen genent/ die edlen/ als für*. bündige leüt/ worden in rhaͤten vnd regimenten haͤrfür zogen/ vnd gebꝛaucht/n m'ͤſten aber nit darumb jre kinder edel vom ſtammẽ ſein/ es were dañ daß ſie in

.3 woͤllen haben/ vnd genent werde/ die wolgeboꝛnẽ. Die fürſten fo im ſtand über Barone . 54*r dir grauen waren/ woltẽ auch ein hoͤhern titel haben vnd genent werde die hoch berren.X

* verſtand vnd weißheit jren vettern nach folgenden. Es iſt aber mit der zeit ein Mißbreich

*, erhalten/ ob gleich etwan die nachkommenden weder mit tugenden noch mitone ritterlichẽ herꝛendienſten den aͤltern zůſfiſũ̃end/ achten nit diſes alten vnd ade-

* ſolicher mißbꝛauch yngeriſſen/ daß die geſchlechter vermeinen den adel erblich des adels.

Af

lichen ſpꝛüchlins/ From/ weis/ auch klůſ milt/gehsꝛt in des adels ſchilt. Bei IV bl.

n vnſeren zeiten hat man den adel feil in der keyſeren höͤfen vmb gelt/ vnnd gibt

rwe fürbündige manheit vnd ritterliche thaten/ deß halben auch künig/ fürſten/grauen/ etc. ſich diſer wirde an zůnemen nit beſchemen. Vnd die weil die wyrdenanſe ein bekroͤnung der mañheit iſt/ wirt fie auch gar offt verlihen denen ſo nit ve m

\. 3.., EET'Smis bꝛieff vnd ſigel darüber. Ritterſchafft iſt ein gemeine wirde die do volget auff Ritter,

rn: adel geboꝛen ſeind. Die Truchſeſſen vnd Schencken kom̃en erſtlichhar von dem Truchfeß,

na ampt vnd dienſt ſo fie an fürſten höfen haben gehabt mit jrem credentzen/ für-xm, tragen/ fürſchneiden vnd ynſchenckẽ/ vnd ſeind ſoliche ämprer garnach erblichirndt woꝛden vnd der titel den nachkofñienden bliben. Sie haben auch bey weilen vonaun ren herꝛen allo dia/ frey geſchenckte gůter empfangẽ darin fie heüſer vnd ſchloͤ-fire, ſer gebauwen/ jren titel denen angehenckt/ als Schencken von Erpach/ Truchexo ſeſſen von Walpurg etc, i

macht

aun Wie die Reichſtett nd die Reichs chaler

enn: gefreyet woꝛden.

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fiir Vrſtenthumb vnd alle herꝛſchafften im Reich/ der gleichen die fürsIa. nemen ſtett vnd flecken ſeind der keyſeren vnd des Reichs geweſen/ü 5 die zoͤll/ ongelt/ gefell in den ſelbigen ſeind yngezogen woꝛden durch( 2 des keyſers amptleut/ vnd dem keyſer oder künig zůgeſtelt. Nach dẽ

ü aber deß Reichs landſchafftẽ den fürſten vnd herzen lehen gebẽ vñẽi ſunſt vergabt/ habẽ die keyſer vnd künig die ʒoͤll/ ongelt gefell den ſelbigẽ her55 ren vnd fürſten/ auch zum groͤſſerntheil zůgeſtelt/ vnnd haben in diſem fal desvr Reichs jrẽ eygnen nutz nit fo hoch bedacht als die kunig in Franckreich/ woͤl-en che gemeinlich in allen hertzogthummen vnd herꝛſ chafften jnen ſelbs voꝛbehal-ter, ten die gröoͤſſere nutzungen in zollen/ ongelten/ ſteüren vnd gefellen. Vnd glei-ci: cher weiß wie die künig vnd keyſer in Teütſchẽ landen haben hoch begabt die für1 ſten vnd herꝛc/ alſo habend ſie auch nachmals auß funderer gnad miltigkeyt

. gefreyet die alte ſtett/ des Reichs thaͤler vnd flecken/ den ſelbigẽ vergoͤnt eygeni regierung/