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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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cctlyx Das diꝛitt buch

regierung/ des gleichen ein mercklichen theil der zoͤllen/ ongelts vnnd

gefellen jnen geſtelt/ in woͤlchen die Teütſchen künig 9 Den ervnd miltigkeit/ die künig anderer nationen weit übertreffen. Deß halb habenfürſten vnd herꝛen ab den ſtettẽ/ noch do gegen die Reichſtett vnd des Reichsthaͤler ab den fürſten vnd herꝛen nichts zůbcklagẽ. Wan ailes ſo beyde theil ha-ben/ kompt auß ſunder gnad vnd miltigkeit der keyſer künigẽ/ außgeſchloſ-fen ſo nachmals die fürſten vnd etlich ſtett/ vilen grauen herzen, freyen vnnd

edel knechten jre herꝛſachfften vnd doͤꝛffer abkaufft haben.Was oꝛdnung in dem keyſerchumb gemacht ſeind-

nach dem es an die Teütſchen iſt kommen.

Je weil jch an das keyſerthumb kommẽ bin/ wil jch es abrichten eheſch für mich neme des Teütſchen lands Pꝛouintz?. Darumb ſolt duzum erſten merckenn/ das den zeiten des groſſen keyſer Carlensvnd lang darnach die ſatzungen eins anderen Roͤmiſchen kunigsĩ faſt geſtanden iſt an dem nehſt voꝛgenden keyſer. Waoͤlchen derb-ſtimpt oder anzeigt/ der ward darnach von den fürſten des Reichs erwoͤlt vndgeſetzt/ vnd alſo verließ gemeynliche der vatter dem fun/ gleich als in erbweyß-das keyſerthumb. Doch wan der fun et wan gar kein nutz waß/ legten ſich die fürſten daryn. Diß hatt nun ſeinen gang biß dem jar Chꝛiſti neün hundert vnddꝛey vnd neüntzig. Do Otto der ander ſtarb. Do vnderſtůnden die Roͤmer daskeyſerthumb widerumb an ſich ziehen/ vnnd nit lenger den außlendigen gesſtarten daß ſie es hetten. Sie wolten von der ſelbigen zeit an vnd dannethin einvon Rom / oder ſunſt ein fürſten auß Italia zum keyſer woͤlen/ wanten für jrenalten bꝛauch vnd recht/ das vonn altem haͤr die Senatoꝛes Rom pflegten zwoͤlen ein künig/ wie wol daß etwan verwandlet ward/ dañ die hoͤꝛeleüt die mitdem künig in der hoͤꝛ fart waren/ wan ein künig abgieng/ ſtarb oder erſchlagenward/ das was dem hoͤꝛe gar ſchedlich in frẽbden landen/ mochten on ein hauptnichts außrichten/ darumb gaben die Romer den hoͤꝛfarts leuten den gewalt/daß ſie jnen mochten woͤlen ein künig vnd ein oberſten hauptmañ machen/ demſie allen gewalt gaben. Alſo wolten die Romer nach abgang keyſers Otten deßandern einen auß jrer ſtatt oder land zum keyſer haben/ aber die Teütſchẽ feyerten nit/ ſie fůren für in der wal/ vnnd ſetzten Otto nem den dꝛitten/ keyſer Desten des andern ſun/ vnd gieng der Römer anſchlag hinderſich. Vrnd alt bapftJohannes den ſelbigẽ zeiten ſtarb/ verſchůff keyſer Ott/ das(ein vetter Hu-Joꝛiusder funfft/ bapſt ward/ daß nun den Roͤmern übel gefiel darumb fie jmauch ſetzten auff alle weg/ das er gezwungen ward fliehen von Rom in dasTeütſch land dem keyſer. Do machten die Romer ein andern bapſt/ der voꝛ-hin biſchoff wo geweſen Placentz/ nempten jn Johannem den neündten.Do über ʒog ſie deyſer Ott mit groſſer macht/ vnd erobert die ſtatt Rom / vnndfieng den r eüw geſetzten bapſt/ vnd ließ jm die augen außſtechen/ vnd das fürthin in erwoͤlung eins keyſers kein hader oder entboͤꝛungẽ oder auch irthum̃ cr?ſtuͤnd/ macht er mit ſampt dem bapſt Gꝛegoꝛio ein oꝛdnung/ daß fürthin allein

Die val ein die Teütſchen fürſten ſolten gewalt habenn erwoͤlen ein Xoͤmiſchen künig/keyſcr⸗ den vnnd ſolicher erwoͤlter ſolt auß krafft der wal genempt werden keyſer vnndTeütfchen ge Roͤmiſcher künig. Vnnd wan er die kron vonn dem bapſt hett empfangen/ſolt er darnach genempt werdenn Imperatoꝛ Auguſtus/ das iſt/ ein gebietetvnnd merer des Reichs. Vnnd ehe diſe oꝛdnung publiciert vnd rf,

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