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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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cctlxxx Das Ddꝛitt hůch

ob er ein dienſtinañ was. Die fraw fol gebẽ den erben ein bett/ ein pfülwen/ einküſſi/ vnd zwei leylachen/ diſchlachen vnd ein badkappẽ/ zwo zweheln 3weybecken. Das iſt die gemein hinfart/ do ſetzen die leüt mancher hand ding ʒů/ da.

rTodleiß. dar hoͤꝛet. Wo aber die fraw der dingen nit hat/ der fol ſie nit geben.

Wan zwen oder mere geboꝛen ſeind einer todleib/ ſol der älter das ſchwertnemen voꝛhin/ darnach theilen fie gleich/ vnd der iunger der welet. Es ſol auchder aͤlteſt bꝛůder feiner iünger bꝛůd vogt fein biß fie auffgewachſen darnach ſoller jn gůte rechnung geben.

Münchet man ein knaben vnder vierzehen jaren oder ein junckfraw vnderzwoͤlff jaren/ den ſol nichts abgon an landrechten vnd lehenrechten im erben.Kommi ſie aber über diß zeil fo fon jre nehſten freünd an jr erb. Weiß man dasalter eigentlichen nit/ ſoll man zeügen ſůchen am leib/ der erſt iſt ſo man kleinehaͤrlin finde vnder der naſen/ der ander ſo man ſolichs findt vnder der uͤchſen/der dꝛitt ob dem gemecht/ do mit wirt bewert daß der knab vierze hen jar alt iſoder darüber/ aber die junckfraw mag mit diſen zeichen nit uberwundẽ werden.

Dieb. Man ſol allen raub vnd diebheyt zweifeltig gelten/ fo fie mit gericht benoterRauber werden. Geben ſie aber wider on benotet/ ſo ſol einfalt gelten. Straſſen raub

begat man ſunderlichen an dꝛyer hand leuten/ an pfaffen/ an pfaffen geſind/an bilgern an kauffleitẽ/ die land land farẽ. Man fol diſe ſtraßrauberhenckẽ an ein galgẽ der auff gericht werde an ein offentliche ſtraß. Hat man wi-der ein ſolichẽ rauber kein gezeijgẽ/ ſol man jm fürlegen dꝛey wal/ die waſſer vortheil/ oder das heiß eiſen auff der hand tragẽ/ oder in ein wallendẽ 5waſſer greiffen vntz an die elenbogẽ. Gerichet er do mit/ fo iſt er der anderẽ vtheilẽ ledig. Die jr recht mitt dieb ſt al oder ſtraßraub verw ürckent/ ob man fiedeſſelbẽ raubs oder diebſtals andꝛreſt zeihet/ die moͤgent mit jren eyden nit ledigwerdẽ/ man fol jn die dꝛey chůr fürtheilẽ/ das heiß eiſen tragẽ/ oder die waſſervꝛtheil/ oder in wallendẽ keſſel greiffen/ oder mit einem kampff ſich ʒů wert,

All die weil ſich ein mañ mit feinem ſchwert begürten mag vnnd auff ein roſsmit einem ſchilt/ vnd mit eim ſchaffte geſttzen mag/ vnd man ſetzt jm ein ſtockdem roß der einer tůmen eln hoch iſt/ vnd man ſoll jm den ſtegreich haben/ vndein meil wegs gereiten mag/ der mag haußhaltẽ vnd mit ſeinem gůt vmb ghanals ob er vierzehen jar alt were.

Wañ der jlingling vierzehen jaren kompe/ mager wol ein eelich weyb nemen on ſeines vatters willen/alſo ein tochter die zwoͤlff jaren kommen iſt mag einecmañ nemen.

Es mag niemant pfleger ſein/ er ſey dañ fünff vndzwentzig jar alt. Den pfleger nent man etwan voꝛmünder/ etwan vogt/ etwan behalter / et ſall ate. Die alleſollent getreüw leüt ſein. Es mag kein kind vnder vier-ʒehẽ jaren on ſeinen pfleger etwas thůn/ das ſtaͤt ſeihe.

Verſpilt ein kind ſeines vatters gůt/ die weyl es nitaußgeſteüert iſt/ iſt vnder xxv. jaren/ man můß es1 dem vatter wider geben.

AN ee Ein ietlicher iüngling fol pfleger habẽ vntz er xxv·far alt wirt. Die weil ſol er nichts thůn on ſeinen pfleger mit ſeinem gůt.

Ein weyb mag an jrs mañs vꝛlaub/ jres gůts nichts hingeben/ weder eygennoch leibgeding/ noch zin ß gůt noch varende gůt. Dañ er iſt jr vogt.

Der keyſer mag in allen landen nit geſein/ vnnd mag alle ongericht ME D

richten/

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