| Don dem TeitefBen land. ccclrxxi
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ne, richten/ do von ſo leyhet er den fürſten vnd den grauen vnnd anderen herꝛen
28. ich gericht.
. ve e; tſchẽ landen hat ietlich land feinen Pfaltzgrauẽ. Sachſen hat einen/
23. Burn auch einen/ Schwaben einen vnd Francken einen.
Der Romiſch künig ſol mit recht diſer herꝛſchafft/ Marggraueſchafft/Pfal
* lengraneſchafft/ oder graueſchafft keine in feiner gewalt haben jar vnd tag-er pl ſie hin leihen/ thůt er das nit/ das klagen die fürſten vnd an dere daß jnen
3. gebꝛeſt/ dem Pfaltzgrauen vom Rhein / wañ der iſt ʒů recht richter über den kü
, nig/ vnd do von hat die Pfalletz vil eer.
* Als man den künig kleſet/ ſol er dem reich hulden/ſchweren/ vnnd ſol im eyd
. nemen vier ding/ nemlich/ daß er das recht ſtercke/ das onrecht bekrenck e/ dasreich alzeit merẽ/ vnd nit armer mach.
Andere vil landrechtẽ ſo in Teütſcher nation gemacht ſeind/ von erben/ von*r, bürgſchaffte/ von gezeügen/ von moꝛgen gaben/ von leybgeding/ von heim-* ſteür, von rodleib/ mon rechtloſen leüren/ von gewonbeiten, von der acht/ vononeelichen kinden/ von pflegern/ von eigen leůten/ von der notwere/ etc. laß* ſch hie faren. Wer die leſen wil der lůg daß er das gemelt bůch überkomm/ odernem für ſich den Sachſen ſpiegel/ in dem der Sachſen landrecht beſchꝛiben wer-. den die faſt zůſtimmen mit den landrechten ſo der Sch waͤbiſchen nation voꝛge3 ſchꝛiben ſeind vonn den zeiten an do Teütſch land zum Chꝛiſten glauben kom-. men iſt. Es ſeind die Teůtſchen do zůmal gar onbaͤrtig vnd onburgerlich gewe-ſen/ das auch den Chꝛiſtlichẽ künigẽ von noͤten iſt geweſen/ jnen geſatz zů gebenvon kleinen dingen vnd ſie zů leren gleich wie die kinder/ do mit jr wandel vndleben in ein gůt oꝛdnnng kem/ das magſtu in diſen geſaͤtzten mercken/ do jn alſor voꝛgeſchꝛ iben wirt. E ſol auff der ſtraſſen der lere wagen weichen dem gelad-er, nen/ dem reütenden der fůßgenger/ dem wagen der reütend ¶Vnd auff einersz: bꝛucken folder wagen ſtill halten biß der reüter fürkompt. Item ſ pꝛachheüſer/ant ſeüwſtell/ oͤfen/ vnd kaͤmin/ da durch dem nachbaurn ſchaden mag beſchehen/ens ſol man deſter weyter hinder ſich rucken auff der hoffſtat des fie ſeinð/ do mit derben nachb aur nit verletzt werd. Solich vnd andere mer landrechten hat der großvmk keyſer Carlen geben/ aber keyſer Friderichen ſchꝛeibt man zů das lehenrecht.
Doch ſeind alle ſatzungen vnd rechte die wir haben im Rdͤmiſchen reich faſt ent-mms ſpꝛungen von dem keyſer Conſtantino vnd ſeinen nach folgern/ waren aber nitrin wol vnderſcheiden vnd dar zů onuerſtentlich vnd nit bꝛeüchlich. Darumb kamni. keyſer Theodoſius der iünger/ der ließ eins jeden keyſers ſatzungen ſchꝛeibẽ vnd
nent das bůch Theodoſianum codicem Darnach kam Juſtinianus des erſtenif, keyſers Juſtiniani fun/ der erleücht alle ſatzungen/ vnd tilgt ab die ontüglichẽr, vnd onnützen leges/ vnd kürtzet das zů lang dar an was,
— ö. Don den gemeinen bꝛeüchen vnd ſittende ſetziger Teütſcher völcker.
8 S weißt faſt jederman/ was vnd woͤlche kleider vnd ſpeyß im Teüt-( h ſchẽ land jetz im bꝛauch ſeind/ darũb nit von noͤten etwas daruon zu22 Va
ſchꝛeiben. Es haben die Teütſchen vil vnderſcheidt vnd manfaltige
: gg v vnd hohem
2— 4.