dectlxij Das Dice buͤch
Als hertzog Wilhelm der letſt vs Lüntburg hertzog Ottẽ fun vñ des groſſenh Albꝛechten enckel fun ſterbẽ wolt/ übergab er ſein hertzogthum̃ h. Magno vonBaꝛunſwic/ das vertroß die hertzogẽ über dẽ wald/ die in gleichẽ grad waren. Vñals h. ud wig von Cünenburg geſtarb/ do vermaͤhelt ſich fein verlaßne hauß-fraw die ein tochter was h. Wilhelms des letſten hertzogẽ vo Lünenburg graneOtten võ Schowenberg/ vñ kam das hertzogthum̃ Rũnenburg an Magnũh.Cudwigen bꝛůð. Aber do er ſich gar ongebürlich hielt vñ ſeins vatters ſtraff nitannam ward er vertribẽ/ vñ Albꝛecht h. von obern Sachſen / des letſtẽ hertzegtWilhelms võ Lünenburg tochter ſun an fi ein ſtat genõmen anno iyi. Es wardauch doʒůmal dz ſchloß ʒů Linenb urg/ dañen der h. der ſtatt vil zů leid gethanhat/ gar zerbꝛochẽ/ vnd ð ve rtrit ac. Magnus ward in eine krieg den er furt vider die grauẽ von Scho wenberg erſtochen/ vñ fein verlaßne haußfraw nam ʒůder ee h Albꝛecht von Lünenburg. iH. Henrich von Bꝛunſwic hat anno 1545,ein zeig verſamler im ſtifft Verden/ iſt erſtlich nach dẽ Rotenberg im ſtifft ꝛemen/ darnach auff dz land ünẽburg gezogen. Dar auff iſt er in dz erobert landBꝛunſwic geruckt/ des halb lãdgraue Philips zů Heſſen als hauptmañ außbe-felch feiner mit verwãdten ſich auff gemacht/ des gleichen h. Ernſt ʒů Bꝛunſuitvnd ünenburg/ item h. Mauritz zů Sachſen etc. die haben ſich bey Noꝛtheingelaͤgert. Hertzog Henrich iſt vor Wolfenbeütel/ dz er zů belaͤgern vnderſtãdenauffgebꝛochen/ iſt nach Bockelen gezogen/ darnach auff Kalfelden geruckt ʒůletſtiſt der landgrane im October mit ſeinẽ zeüg auff den Bꝛunſwiger gezogẽ nwillen jn an zůgreiffen. Darauff vnd als es ietzunt an dem angriff was/ hertzogHenrich võ Bꝛunfwic ſampt ſeinem fun Carolo Victoꝛe ſich in des Lãdgranengefencknuß begabend.
Von der ſtatt Bꝛunſwie.
Runſwic iſt zů vnſeren zeiten die fnrnempſt auch die größte ſtattineo B, Sachſen / gar wol verwart mis mauren/ graͤben/ thürnen vnd pa-, W ſteien /gezierdt mit herzlichen heiifern/ ſchoͤnen gaſſen/ groſſen vndwol geſchmuckten tempeln. Sie ligt faſt miten in Sachſen land vndiſt in vier ecken gebauwen/ hat gar nahe gleiche lenge vnd bꝛeite bes
; greifft in jrem circk ʒwey tanſentſchꝛitt/ das iſt ein halbe Teütſchemeil. Sie iſt et was groͤſſer dannNürnberg vnd kleiner dañ Erd-fuꝛdt. Gegen Oꝛlent hatt ſie dasMeidenbur ger biſthumb/ gegenmittag den Hartz wald/ geg DCcident dz Hildesheimer biſthun/vnd gegen mit nacht Lünenbir-ger heriſchafft. Es laufft durch
Oonicra fie das waſſer Onacra/ woͤlches auß dem Hartzwald kompt/ vnd vnderſcheidewaſſer die ſtatt in zwei theil/ fuͤrt mit jm hinwegk allen wůſt/ vnd HT allenthalben mitbꝛugken bedeckt Es ligt diſe ſtatt auff eim eben boden/ hat vmb ſich ghan zengraͤben/ an ettlichen oͤꝛtern dꝛey/ die zum theil mit waſſer ſeind außgefült.
iſt auch zwiſchen den graͤben geringe vmb die ſtatt ein dicke ſchütte vnnd großwal/ befeſtigt mitt allerley geſteüden vnnd hecken. Trinckwaſſers halbmangel in det ſtatt/ darumb gemeynlichen iedermann bier trick,
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