* ⸗— h 2,decelyxij Daz duitt bůchonglückſeliger rei et dem künig faſt wer gethan. Ams tan ſent fünffhunðt vnd eife iſt zů beiden ſeiten cin beſtenditzer vert ag vnd frid wider vffge icht/ vnnd find dievon Lübeck bei ren alt herbꝛa chten pꝛiuilegien vñ gercchtigk eiten buben. Nach demaber künig Hans mit tod abgieng vnd ſein ſun Ch: iſtiern künig ward/ hat er nit al-lein mit Cäbeck vnd andern ſtetten/ onangeſehen das in ſein vatter treüwlich gewarKünig Chrifti net vnd vermanet/ mitt all en ſee ſtetten in der nach baurſch afft des reichs gůten fridẽern renſſch zůhaltẽ/ ſunder hat auch mit feinen eygẽ vnderſaͤſſen hader vñ onfrid ang ericht/ dagehandlet. in er faſt all enthalben eins Holendiſchen weibe mit namen Sieburg anſch leg/ taͤth
vnnd will en gefolget. Anno tauſent fünffhundert ſechtzehen hat eꝛ vff der Reide
vo: Tramund ein Schwediſch holck vonn 120. laſten mit gewandt/ harniſch vnndſaltz geladen/ im friden ſtand laſſen nemen vnd gehn Copenhagen fuͤren/ auch doſelbig wider fein eigen ʒůſag den von Cübeck nicht wid erunib zůgeſtelt. Sarnach imnachuolgenden jar hat er vnderſt anden allen kauff handel vnd niderlag gehn Copspenhagen ʒůlegen/ die ſtatt Lübeck ſampt andern fee fetten do durch zů verderben.Item des felbigen jars hat er auch den lerſten krieg mit den Schweden angehabenJo von die von Lübeck vnnd andere ſee ſtett nit geringen nachtheil vnnd ſchaden/fürnemlich von des klinigs oberſtem hauptman Scuerin empfangen vnd erlittẽ haben. Vß ſolchen vnd der gleichen vngriffen vnd beſchwerun gen jrer allen vnndgemeines kauffmans gerechtig keiten anhaltung im reich Denn marck/ ſeiner künig| licher verſchꝛeibung entgegen /feind die von Lübe k ſampt anderen ſeeſtetten verut/pie See ken ſacht/ ſich gegen künig Ehꝛiſtiernen zů verbinden vnnd ʒůſtercken/ haben alſo im einkriegen den vnd zwentzigſten jar mit gewaltiger ſchiffrüſtung das reich Sch weden/ das von jmluniz. ſeiner groſſen tyrannei halben abgefallen/ entſetzt/ vnnd im naͤhſtuo genden jar im
Augſt das(Bloß ʒů Barnholm erobert. Bald darnach ft künig Chuſtiein vß dem
reich Dennmarck mit ſeinem gemahel in Niderland gezogen/ vnnd do habenn Sie
Daͤnen bald Hertzog Friderichen ʒů Holſtein das künigreich an getragen/ weleher
es auch angenommen vnd im jar tauſent fünfhundert vier vnd zwentzig Coppẽha-
gen belaͤgert. Es haben auch die von Lübeck mittler zeit mit jren verwandten ob
gemelten Seuerin auß Gotland vertriben/ vnd das gantz land vnd die ſtatt Wirſ-Eubeck ber büre mitt gewalt vngenommen/ vnd hat ſich im beſtimpten jar Stockhalm den zůſchet uber Lübeck er geben vnnd jren geſchickten die ſchlüſſel ʒůr ſtatt über ant woꝛt/ welche darSchweden nach. die geſchickten dem Guſtaf Erichs fun übergeben/ der do durch in gewaltige:
künig ſeins vaterlãds Schweden durch hilff vnd fürderung der von Lübeck woꝛdiſt. Solcher wolthat iſt die ſtatt hern ach wenig gebeſſert/ hat fein auch nit vil genoſ-ſenn. Anno 15 0. vmb Petri vnnd Pauli hat die gemein zů Lübeck bei einem er/barn rath erhalten/ das ſie voꝛhin mere mal begert hartẽ/ die Religion ʒů verenderninn der kirchen vnnd den gebꝛauch der beiligen ſacramenten/ vnnd ſeind kurtz darnach die alten ceremonien doſelbs nider gelegt/ vnnd iſt ein kirchenn oꝛdnung durD. Jo han Bugenhagen geſtelt vnd publiciert. Es ſeind auch dozůmal die ʒwei ldſter/ nemlich das Burg cloſter zů verſehung der armen/ vnd ſant Eatharinen zů ge-meiner ſchůl angericht worden, Und wie wol des ſelbigen jars erſtmals ein keyſeriußmandat an die von Lübeck außgangen/ do durch jnen gebotten von ſolcher nen weroꝛdnung vnd lere abzů weichen/ vnd das die 6q4. Meiner zů volziehũg vnd voꝛſchũgſolcher oꝛdnung von der gemeind mit nach gebung des raths erwoͤlet/ wider abge-ſetzt möchtet werden/ ſeind ſie doch bei jren fürnemen bliben/ vnnd volgende jars ſiemit den jetʒberuͤrten 64. vnnd auch den andern ioo. burgern/ welche von der gantzengemein in namen der ſelbigen in obligenden ſ schen mit vem rath ʒůhandlen vnd 30ſchlieſſen geſetzt/ verglichen/ vereiniget vñ mit handreichunz beſteriget/ ob der angelnom̃enẽ vñ voꝛgenantẽ religiõ/ vnd iſt ein beſtendiger frd zwiſchen dem rer n
|. gemein
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