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Von dem Teütſchen land. derelrxxv
regieret/ vñ auch die k eyſerliche geſetz recht vñ vfftechtiglich hielte. Do diſe botſchafftfür den keyſer kam/ wa: d eꝛ ſeer ergrimt/ vnd gab den botẽ verachtliche antwurt/ vñſchickt fie alſo hin weg/ das ſie nit wůſten waran fie waren. Vnd als die botten ſolichsjren herꝛ:n anſagtẽ/ ſeind fie hefftig erʒoͤꝛnt woꝛdẽ vnd richten ſich zů den wafen/ vndzůgen den nechſten auff Goßlar/ do der keiſer pflegte zůwonen. Aber er entrañ inen/vnd nam mit im die kleinoter des reychs/ vñ ein theil der ſch aͤtz/ ſo vil er mocht. Undnach vilen verlauffen ſachen verſamlet er alle fürſten des reichs vñ bꝛacht ein gꝛoſſenselig zů ſammen/ vnd wolt rechen die ſchmach fo im widerfaren was/ vñ ongewatn-ter ſachen überfiel er das hoͤꝛe der Sachſen / vnd ſchlůg jr vil tauſent zů todt/ dañ ſiewaren gantz onbereit vnd ongerüſt/ darumb flůhẽ ſie hin vñ haͤr/ vnd eylet jnen deskeiſers hoͤre nach auff zwo oder drey meyl/ vnnd erſchlůgen ſie an allen oꝛten/ dz manvil hauffen ð todten coͤrpern hin vnd haͤr fand. Es erhůb ſich auch allenthalben võder pferden gerennd ein groſſer ſtaub/ daß einer dẽ andern nit erkeñen moch/ vnd alſoſchlůg offt einer feinen fründt zů todt voꝛ feinen feyend. Doch kamen die ſürſten vndedlen vonn Sachſen garnahe alle daruon/ dañ ſie hatten genge pferd vnd mochtenleichtliche entrinnẽ. Aber was zů fůß giẽg in jrem laͤger/ die ſehlũg mã nit anderſt zůtodt/ dann als metz get man das viech. Sie herren jnen fürgenom men/ dz gãtz Sackſen land auß ů tilcken/ wo fie es hetten vermoͤcht. Aber es kamen auff des keyſers ſeitẽauch vil vmb/ grauen/ vñ edlen/ vñ darũb eroberten fie den ſieg nit on groſſẽ verluſt.
Weſtphalen.
Or zeyten hatt Weſtphalen Sach ſen gesheiſſen wie voꝛ hin geſagt iſt/ aber nach dẽF ſie mit den Cõgob arden in Italiam zůgẽvnd zů letſt wider herauß zů jrem neymůtkerten/ wurden fie Weſtwalen genent/ wiedie gemeyn ſag iſt/ vnd bau weren mitten in jrem land einnew ſtatt/ die nenten fie Mediolanum/ das iſt/ Meylandjnach dem Italiſchen Meyland/ do jetzũt das biſthumbMünſter iſt. Das geſchah añ o s 4. Dis land ſtoͤßt gegẽoꝛient an dz Sachſen land / aber gegen occidẽt endt ſichsan dem Rhein . Gegen mittag hatt es das Heſſenland⸗/vnd gegen mitnacht zum them das Frießland vnd auchmoͤre. Es ſeind vier biſthůmb darin/ nemlich ʒů Mün ſter / Oſnoburg/ Padelbůrn/ vñ Mynden/ vñ die hatt der gros keyſer c arlen geſtifft/beſunder in Oſnoburg vn Münſtet/ dz vorhin Mymingrod geheiſſen hat. Es ſeindctwan zwey hertzo gthumb darin geweſen/ eins zů Weſtphalen/ dz ander zů Engernvnd ſunſt vil graueſchafften. Oſnoburg ligt in Engern in einem luſtigen thal/ daßdie as heißt. Dis land habẽ voꝛ ʒeiten Julius vnd darnach Dꝛuſus keyſer Oct asuij ſtieffd ſun mit vilen kriegen den Romern vnder woꝛften. Es iſt faſt ein weldig lãd/vñ darumb geſchickt zum viech/ aber zůr kr bier gung if es nit erwelt · Es hat villuſtiger brunnen vnnd flieſſende waͤſſer. Das volck fo darin iſt/ iſt gerad vnd ſtarckvon leib vñ eins kecken oder onerſchꝛocken gemuͤts. Vmb Soͤſt vnd Dertmon iſt eszimlich fruchtbar/ des gleiche vmb Padelboꝛn. An etlichẽ oꝛten iſt dz ertrich gãtz on-fruchtbar/ ab er die let treibẽ do ſelbſt etlich hantirungen daruõ ſie auch leibs nat ũgmo gẽ erobern. Man findt auch vil metall darin/ vñ gůt kein zů de bi dern vñ gioſſenbeüwẽ/ iũ mülẽſtein vñ fi hleiffſtein vñ andere ð gleichẽ. Wie ð gros k Carlen dis lãdmit ſampt dẽ gantz Sachen land zũ Chꝛiſtlichẽ glaubẽ gez wungẽ hat/ iſt hie foꝛnẽgemelt woꝛdẽ/ nẽlich dz es nut groſſer not zů gã gẽ iſt. Dan fie kercꝛẽ ſich an kein.
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