= CAdeccxcvij Das dꝛitt buchGothen vnd Wenden beſchꝛiben/ vnd in den alteu Chꝛonickẽ überflüſſig ʒů beſindẽBei des Chꝛiſtlich en keiſers des groſſen Carlens regierung vnd an feinem hoff iſt Aritbertus/ auß dem gemeltẽ küniglich en ſtam̃en entſpꝛoſſen geweſen/ vnd hat der keBillungus ka ſerin ch weſter erwo: bẽ vñ den Billungũ gezeliget, welch er ein mech tiger vñ gigai. künig geweſen/ vñ im vnðthaͤnig gehabt die Sarm aten /all Wenden von d Witſel ber Dauntzig fueſſend an biß an die Weſer/ vnd alle voͤlcker võ der Ader an biß indasland Holſtein/ hat zů Meckelburg/ wie oben ange zogen /Füniglicßen hof gehalten/ wiewol n ach jm feine fün Mizilaus vn Miſtciio nicht geſch lacht/ ſonder die Chaſtẽ hefftig verfolgt habẽ/ doch hat es dẽ Miſteuo dar nach geran e /vn als er dẽ Chiſten anhengig woꝛdẽ/ vñ des halbẽ võ den ſeinen/ ſonderlic den Wendẽ/ vethaßt vñverfolget/ hat er ſich freiwillig in dz elend begeben/ vñ zů Barde wi kein bůßfeing lben gefuͤrt/ vnd dꝛei fun võ Margaretha/ keiſer Henrichs des erſten tochter oder wuettlich ſetzen võ einer hertzogin vß Doͤꝛingen vñ Sachſcen nach gelaſſen/ Vn/ Wsdꝛach vñ Gneum. Võ Vdone ſchꝛeibt man/ das er als ein onglaͤubiger tyrañ vonnem flüchtigen Saxen erwürgt ſei worden ano 1095. Aber ſein ſun Gotſchalck luc-chen doch Saxo Gꝛãmaticus Apꝛibignei ſon acht) iſt ein Chꝛiſtlicher kunig zů Doneta gekroͤnet/ vnd zů letſt au der Elb vm̃ des glaubens willẽ mu ettlichẽ and ChuDie werden ſten año 1940, vm̃kõmen. Zůr ſelbigẽ ʒeit habẽ die Wende die Chꝛiſtliche küche gran-verfolgen den ſamlich en veruolger/ auch ettliche biſch offẽ als den zů B: emẽ/ Hãburg vñ Meckl-Chriften gl burg gemartert vñ getoͤdt/ darũb G. O: doloph zů Saxen wider ſie xf. jar lang g-den. ſtitten/ hat aber ſolch wütend volck nicht zaͤmen koͤñen. Des ſilbigen Goiſchalckbeide ſün/ nemlich der erſt Bute / welcher Lubeck befeſtiget/ vnd ð wegen die ſtatt Lüs beck den namen ein zeit lang von jm gehapt/ vnd der anð Henrich /ſeind von dentyrannen vß Rugen Crito duꝛch züthůn jres eigẽ volcks/ jres vatterlãds reichẽ gewaliRuegen die in · tiglichen entſetzt/ vnd Bute iſt im land zů Hoſſtein für Plon erſchlagen woꝛden/ haiſel erobert. ein fun Idam verlaſſen. Aber Hẽrich hat den t yrann en Criton mithllffſeins eignen
weids clauina erſchlagen/ vñ Sclauinã ſeinc haußfraw zür ee genom̃en/ vnd mit
jr dꝛei ſün gezeüget/ vnder welchẽ einer Canutus võ dem anðn Sandopolocho innzweitracht des gepiets vnnd regiments getoͤdt/ des gleichenn dem todiſchlget daunach vonn einem Holſteiniſchen edelman auch widerſaren/ vnnd iſt nicht lang darnach der dꝛitt Siminus genant/ onbeerbt vmb kom̃en. Demnach hat Canutuskünig Erichs zů Deñmarck fun von dem keyſer Lothario año 1135. durch gabĩ ditreich der Werlen vnd Wenden zůwegẽ bꝛacht/ hat es aber mit krie gs gewalt miſſegewiñen/ vnd hat die zwen rech ten erben Nicolot vnd Pꝛibißl aum jung knaben vonoben beruͤrten küniglichẽ ſtam̃ Ida entſpꝛoſſen/ zů Schleß wic gefencklich enthalten,Iſt kurtz darnach von feinem ſtieffſun Nicolot erwürgt woꝛden/ vnd ſeind beide jtz/gemelte rechten erben wider zů jrem angeerbten reichẽ vnd landen kom̃en ano 1146haben vnder ſich die land getheilt/ vnd den ſchantlichen abgoͤtuſchen dienſt ws aufgericht vnder dem bapſt ugenio. Nach dem P: ibißlaus ʒů Lübeck geſto: ben/ baNicolotus groſſen můt will en wider die Chuſten geübt/ vnd herzog Hẽrich z Capden der Löw als er wider auß Italia von keyſer F: iderich en heim kam/ hat er den ſücolor vfft hefftigſt verfolgt/ vñ die fürnemſte(tert von dem VRacolot angezündt/ vnverlaſſen/ yngenom̃en vnd jm ſein land abgewuñen/ vñ jn entlich erwürgen laſſen.
Don den WMeckelbur gern fürſten ſo in der
nachunerzeichneten gencalog y benamſct werden.
Pubiſlaus.
I Ribißlaus Nroloti obberurtes ſun/ nach dem ſich fein Brüder Vꝛatißlaus vor
2 dem hauß Werlen hart verwundt/ dem Henrich löwen ergebĩ/ hat e e.
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