or 4
. Von dem Teücſchen land. dectexir, iſt vonn gemeltem Künig kKünigßperg genant worden. Did iſt beſchehen annotie, tauſent zwelff hundert fünff vñ fünfftzig. Vß diſſer foͤſten haben die brůder weit vndzr breit das wider ſpennig voick bez wun gen vnnd gedempt.nnd Der ſechßt meiſter hatt geheiſſen Boppo von Oſterna/ vnder welchem die bruͤ-xn der ʒů feld ſeind gelegen wider die Curlender/ do babenn die Preüſſenn ſich zů ſam-r men gerottet/ hand auff ein news angefangen zů wuͤten wider die Chꝛiſten mit bren-„ nenn vnnd todrſchlagen. Als dis geſchrei in Teütſch landt kommenn iſt/ hattr ſich abermals ein gros volck aufgemacht/ den brüdern hilff zů thůn haben 35 beiden
* ſeyten manlichen gefochtten/ vnd etwan diße et van dit widerpart geſieget. an ctten die onglaͤubigen vmblegert diße dee ſchlöͤſſer Barꝛenſtein/ Crelitz berg vnd*u-nigßperg/ vnd noͤtigten die vmblegerten mit groſſem hnug er.Anno Chꝛiſti tauſent zweihundert zwei vnn ſechtz z kam der Graue von Gülchſampt andern Fürſtenn vnnd mitt eim groſſen zel greift dit Pruͤſſen an/ vnnd er-legt by drei tauſent. Bald darnach ruͤheltenn die Pecüſfen zů ſammen vernd vn-
derſtůnden zů überfallen daß ſchloß Künigſperg/ aber do mann ihres fü. fc.'s go in-nen ward/ wurden ſie hinder ſich getriben. Wann ee dar zů kam/ daß e brůderwider ſie geſiegeten/ gaben ſie zů gyſel gůter leüt kind/ vnnd ſchaͤmten ſich e- int7% dat neben eidt vnd gelübd zůbrechen. Vund ſunderlich hatt ſichs auff ein zeit be-**. geben/ daß ſie nach gegebnen bürgen vnnd gyſel zwen E del titterbrüder erſchlů/* gen/ do durch die oͤberſten des oꝛdens fo gar erzürnt woꝛden/ daß ſie voꝛ jhrem ſchloß. aufftichteten zwen galgen vnnd dreiſſig burger dar an; henckten. Do dis die Preuſſen ſahen/ woꝛdenn ſie dermaſſen erzürnet/ daß fie ein groſſen vnnd ſchweren krieg| anrtchren vnnd woiten diſſe ſchmach mitt allem vermü-gen rechen. Sie erſchlůgen vil Chꝛiſten/ vnnd dar ʒůviertzig ritter brüder/ den meiſter in Preüſſen vnnd ſeinmatſchalck.
Ʒů diſſer zeit was in Pomern ein Flüſt der hieß Suandepolcus/ der hett angenommen den Chꝛiſtenn glau-ben/ vnnd hett ſich do neben verbündet zů den Preiaſſen/vnnd durch vi jar vnderſtůnd er nit aile in die i ter bruͤ-der ſunder auch alle Chꝛiſten zů vertriben auß Preüſſen. Es hatt der T eütſch
DOꝛdenn vil vonn im erlittenn. Dan er nam jnenn yn gar nahe all ihr munitionvnnd worden der brüder auch vil erſehlagenn. Diſſer Suan depolcus/hatt dennEbꝛiſten vil zůleit gethan/ vnnd wie wol er ſich hett laſſen ta ůffen/ fuͤgt er doch dennChuiten mere vnglücks zů dann die heiden. Aber es bewoꝛben ſich die ruter bruderbr denn Furſtenn vmb hilff vnnd brachtenn gemeltenn Su andepolcum vnnd diePreüſſen in die not/ daß ſie můſten vmb ein friden bitten.ra, So nůn Suandtepolcus kam in fein todtbett/ vermant er feine Kinder/ daß fienichts args anſiengen wider des Oꝛdens bruͤder/ dann er were innen woꝛden/ daßin kein glück. ngan gen were/ die weil er ſie mitt kriegen angefochten hett. Aberdie ſun hielten nitt ein zeitlang des vatters lere/ biß zů dem letſtenn einer auß men* mitt nammen Warteſlaus inn den oꝛden gieng/ vnnd darnach/ der ander mir nam-*. men Samborus alt fan hab vnnd gůt dem oꝛden gab/ vnd ſein leben lang narung. von im empfien g. Es hatt ſ ch auch begeben vnder dem ho ch nieiſter Popone/ dasm, hert Martin ven Golin mit einem andern ritter brůder auß hin gieng in en: walwe, daß er ſehe waß doch die Preüſſen do woͤlten zů richtẽ. Vnnd ald inck: drei PFtetſſen. Un v entgegen
n.
Ein ꝛug inPre üffens
Suande polcusein falfcherCchriſt.