Mclviij Das fünfft buͤch
vnd leüt zů dẽ Indianiſchen künig der Poꝛus hicß/ der ſein nit warez wolt. Aberws geſchahr Es waren die wegkfůrer DE k. Poꝛo geneigter dañ dẽ landfrembdenAle xadꝛo/ vnd darũb fürten ſie k. Alcvand:ũ in gefarliche oꝛter/ die vol ſchlan-gen vñ andern ſchedlichẽ thieren lie ffen vñ do kein trinck waſſer gefundẽ ward
Sie vergiengen ſich gar ferꝛ in ein wu ſte/ vnd do funden ſie ein gros waſſer/ daiwas vmbgebẽ mit ſolichẽ groſſen ro: gewechß/ dz auch ein roꝛ in der dicke vñlen-
Ror alı than: ge übertraff gros thañen baͤum/ darauß die voͤlcker des ſelbigen lands jre heüſer
nen b.lum.
Vanweten. Als nun Alexander zů diſem waſſer kam/ ſchlůg er ſein lager darzũdaßleüt vnnd viech ſich erlabeten in jrem groſſen durſt/ dañ ſie waren well ontrincken gezogen. Als ſie aber von dẽ waſſer trincken wolten/ was es bitterer dañkein nieß wurtz/ daß weder leüt noch viech on ſchaden vnd grim̃en des leibs dat
rin giftig trincken mochten. Das nun künig Alcxandꝛo ein groſſer kum̃er was/ beſunder
vaſſer.
des viechs halb ſo er bey jm hat/ dañ er hat vil helffantẽ/ reiß waͤgen vñ karꝛen/die nun die pferd ziehen můſten/ er het auch bey dꝛeiſſig tauſent reuter/ vil tan-ſent maul eſel die do naher bꝛachten die waffen vnd ander plunder/ ſpeiß vñ pꝛofiand/ on ander viech das man taglich metzget/ die litten alle 3 vñ ſchwe-ren durſt/ daß auch die kriegß leüt onmacht halb lecketen eiſen waffen vñ tůpff-ten an das oͤl do mit ſie nit gar erlegen. Do wurden vil gefunden/ die in der letſtinot jren eignen harn truncken/ ſich do mit ʒů erlaben. Es meret jnen nit ein wenig jre onmacht/ daß ſie in den frembden landen ſtets tragen můſten jren har-neſch/ wapen vnd waffen/ vnnd das nit allein der fyend halb/ ſunder auch dergifftigen ſchlangen vnd ander wilden vnd grimmigen thieren halb/ mit denenfie vmgeben waren. Do fie aber am gemeltẽ waſſer auff hin zů gen/ kamen ſie ʒůeim flecken der lag wie ein inſel im waſſer/ ſahen auch leüt darin die warẽ nur hal-ber gekleidt/ vñ die verſchloffen ſich in jre heüſer die auß den groſſen roꝛẽ gezim-mert waren. Do het Alevãder gern von jnen erfarn wo er ſuß waſſer mochte ankõmen/ vnd als keiner(ich wolt haͤr für thůn/ ſchuß Alexãder etlich pfeil hineindo mit fie ſich lieſſen ſehen/ aber es wolt keiner har für kõmen. Nach diſem(hideer zwey hundert knecht mit leichten waffen durch das waſſer ʒů dem flecken/ diemůſtẽ mit einander hin ʒů ſchwim̃enaber ehe fie den vierdtẽ theil des waſ-ſers überſchwum̃en/ kamen auß dertie ffe des waſſers haͤrfür grauſam̃ethier/ die man Hippopotamos nẽt/dʒ ſeind waſſer roß/ deren man auch> FE vil in den waſſern Gange vnd Nil= LE: findt/ iſt ein gros vñ granfam thier-— 8 hat klawẽ wie ein ochs/ ein rucken vñfd
harechtigẽ halß wie ein roß/ Früsen
nig( wie ein cber/ vñ die erſchnaptendieD den, g A= ſchwim̃ende Macedonier/ zogen ſieRT zu hinunder vñ verſchlugtẽ fie Asdiß
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= N Alexãder ſahe ⸗ ergrimt er dio feine
weg geleiter/ die jn in diſe geferlichkeit bꝛacht hatrẽ/ ließ ſie mit einand nimlich150 in das waſſer werffen/ do kamen der erſchꝛoͤcklichẽ thier vil mer dañ voꝛhin
har fur/ vnd verſchlugtẽ die yngewoꝛ ffen gleits leüt. Nach diſen zog Ale anderfürbaß/ vñ über lãgſt findt er etlich mẽſchẽ die fůrẽ in roꝛechtigẽ ſchiffen/ die ließ
er fragẽ wo er trinck waſſer moͤcht ankõmen. Do zeigtẽ ſie jm ein gelegenheit eins
groſſen ſees/ gabẽ jm auch zů doch mit eim boͤſen gemůt) etlich gelclts leut/ die
im weg vi ſteg zeigten. Demnach můſt der gãtz zeüg die gantze nacht ö