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dra Laciſt

Muſcat nußvnd Macis

Iꝰclxxviij Das fünfft bůch

andere edel geſtein. Man findt darin die groͤſten Helffanten die im gantzẽ Oꝛientſeind. Des gleichen die ynwoner übertreffen in der perſon andere leüt/ haben eingrauſam geſicht vnd ein rauhe ſpꝛach. Sie leben lang/ daß auch einer dꝛeihundertjar ait wirt vn ſtirbt/ wirt geachtet daß er zeytlich geſtoꝛbẽ ſey. Ein große thendiſer inſeln wirt verſchlagen mit helff inten vn wilden thieren. Das more vmb ſi/iſt ſo tieff/ daß man mit keinem ancker mag den boden ereichen. Man lißt trefflichvil vnd groß perlin in den muſcheln bei diſer inſeln. Der muſcheln ſeind ein theyl ſogroß/ das die ynwoner ſie heüſern bꝛau chẽ/ darunder mit dem gantzẽ haußgefind wonen. Dañ man find do ſchnecken ſchalen/ die ſeind 15. elenbogen groß/darunder wonen die leüt/ vnd ſeind ſicher vnd wol beſchirmt voꝛ dem regen vnndder hitz. Die groſſen walfiſch ſpacieren auch am geſtaden diſes lands vnnd thůngroſſen ſchaden. Sie ſeind ſo groß das ſie an das geſtad kom̃en wie ein bühel vndiſt jr rucken durch auß rauch von groſſen doͤꝛnen vnd ſtacheln. Wo der menſch nigewarſamlich am geſtaden gath/ mag er diſen vngeheüren fiſchen nit entrinnen/under ſie verſchlucken jn eins ſchnaps. Sie haben ein ſolchen granſamẽ ſchlundt/ ſie zum offreren mal ſchiff mit den leüten verſchlinden. Es wechßt auch in di-ſen inſein faſt vil Qac/ dar auß man die ſchoͤn rot farb macht. Die baum dar außer fleüßt ſeind gleich den nußb umen bei vns. Es wachßt auch in diſer inſelen einüberauß groſſe ſumm des pfeffers/ vnnd auch des langen pfeffers der genent wirtMolaga. Von diſer inſel ſchiffet man in fünfftzehen tagen in ein ander inſel dieheißt Bandan/ do wachſen die Muſcat nuß vnnd Macis/ vnd ſunſt nichts edels.Die inſel wirt yngewont von groben vnd onuerſtendigen leiten. Sie haben faſtſchlecht vnd nidere heüſer/ ghan in hembdern/ ſeind geſchůcht/ tragen aber nichtsauff dem haupt. Ir glaub it wie Calikuht. Der ſtam der Muſcat nuß iſt gleicheinem pferſich baum/ nit ſeer hoch/ hatt bletter faſt dem ſelbigen gemäß/ die aͤſta-ber gedꝛaͤnger in einãder. Und ehe die nuß volkom̃en wirt/ ſtath ſie in dem macis/das iſt im blůſt wie in einer auffgethanẽ roſen. Vnd ſo die nuß zeitig iſt/ vmbfaht060 macis die nuß vnd wirt die nuß von dem blůſt

DNS geſcheidẽ. Ein jedlich mẽſch in der inſeln magj jr bꝛechen ſo vil er will/ wann alle ding iſt bei

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h FPO jnen gemein vnd ſollichs geſchicht im Herbſt

& N, i. ö. monat wann die keſten bey vnß zeitig werdẽ.

egen v STN KV 5 Diſen baͤnmen wirt gar kein rath gethan/ ſoMufcat baum., D wenig als bey vnß den keſtenbaͤumẽ. Sieben2 ö As tagreiß von diſer inſeln ligt ein ander inſel die

5 heißt Monoch darinn wachßen die negelin-

z wie auch in andern kleinern vnd onbewontẽ

8 A inſeln. Difer baum der die negelin tregt iſt ge

ich EN J; ſt lt wie bei vnßder buchßbaum/ alſ toſſecht; wen,, vin dick aber die blerter gleich wie des baums 3 der zimmetroͤꝛen. Wan die negelin zeitig wer; den/ ſpꝛeytenn die ynwoner tůͤcher vnder diebaͤum vnnd mit roꝛen ſchlahen ſie die negelin ab vnd ſamlen ſie zůſammen. Dasertrich do die baum wachßen iſt gleich einem ſand/ wie wol es nit ſand iſt.

Don der inſel Boꝛnei oder Poꝛnc.

Iſe inſel ligt fünfftzig teütſcher meil von der inſel Monoch/ ſeind

die ynwoner erher vnd verſtanden lüt/ fie tragen boum wollen vnd

(damloren hemder vnnd etlich tragen rote barer auff. Von diſer

ꝛingt man den Camphoꝛ/ ſagen das er wachs vnnd ſey ein gummi

eins baums. Von diſer inſeln jrer ynwoner wirt hie vnden drewei

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