. 6Milrxręx Das fünfft bůch vnd haben jre ee. Die weiber kommen nümmer zů den maͤnnern/ aber die nun-ner kommen zů den weibern vnnd wonen dꝛey monat bey inen/ ein jeder bey ſei-ner fran wen vnd in ſeinem hauß. Darnach faren ſie widerumb zů jrer inſeln vñbleiben neün monaten darin. Die weiber aber behalten jnen die knaͤblin biß ſierꝛeichen das vierzeheſt jar/ darnach ſchicken fie ſie den vaͤttern. Die weiber thůnnichts/ dañ daß ſie ſoꝛg haben über die kinder/ vñ leſen auff etliche frucht. Aberdie männer arbeiten vnd haben ſoꝛg wie fie weib vnd kind ernerẽ. Sie ghan mittfiſch fahen vmb/ die verkauffen fie grün vnd gedoꝛret den kauffleüten.
Cathay.
As ober India fo jetz Cathay heißt/ it ein8 mechtig vnnd gros land/ do der gros keyſer— Cham(cin wonung vnnd weſen hat/ vnndtrefflich veil künigreichen/ inſeln/ vnd pꝛouintzenjm vnð woꝛffen ſeind/ douon ich hie ein wenig ſchꝛeiben will. Diſer mechtig keyſer halt ſich faſt in dergroſſen ſtatt Cambalu/ die in Cathay die haupt-ſtatt iſt/ vnnd ſo gros iſt/ das fie vmbſich begreifftſechs Teütſcher meilen/ fie iſt viereckicht/ vnndiſtdie maur auff einer ieden ſeiten anderhalb Teütſchmeilen lang/ vnnd(ton in einer jetlichen ſciten dꝛefürnemer poꝛten/ die machenn zůſammen zwölfpoꝛten in der rinckmaur. In den angeln der mau-ren ſtond vier herꝛlicher pallaͤſt/ darin ð ſtatt waf-fen vnd gewoͤꝛe behalten werden. Es ſeind auch die gaſſen alſo ſchnůr ſchlecht gericht/ das man von einem ſtatt thoꝛ zů dem andern(chen mag. Voꝛ einem ietli-chen thoꝛ iſt ein groſſe voꝛſtatt/ auch mit hůbſchen heüſern Jebauwen/ do ſichdie kauffleüt vnd frembden halten. Dann es iſt ein ſolicher groſſer handel in diſer ſtatt vonn den kauffleüten/ das einer meinen ſolt es were kauffmanſchatzgnůg do für die gantz weldt. Es zer ghat durch das gantz iar nummer ein tag/an dem nit bey tauſent wegen mit ſeiden in diſe ſtatt gefüre werden. Des gleich-en kompt ein gros gůt von edel geſtein/ perlin/ gewurtz oder ſpecercihie haͤr võIndia/ Mangi vnnd andern vmbligenden Ländern. Wie koſtlich diſer keyſerhoff halt/ iſt nit daruon zů ſagen. Er hat ſtets ʒwoͤlfftanſent edlen vnd trabanten die auff jn warten tag vnd nacht/ doch mit dem vnderſcheidt/ das dꝛei tau-ſent ſein warten dꝛei tag/ darnach dꝛei tauſent dꝛei andere tag/ vnnd alſo nachvnd nach. Die fürſten ſo diſem keyſer zů tiſch dienen/ verbinden mit ſeiden tůchern jre meüler/ das jr athem nit berůrt des keyſers ſpeiß. Und wann er auff hebtden becher zů trinken/ ſo fahen an die harpffen ſchleger vnnd ſeiten ſpiler vnndmachen ein wunder ſůß gethoͤn/ vnnd die andern tifch diener biegen die well jrekneüw vnd hoficren jm nit anderſt dann ob er gott were. Was groſſer eer vnndſchencken jm gethon werden von feinen vnderkünigẽ/ land fürſten vndherꝛen-mag nit geſchꝛiben werden/ dañ es iſt kein zal der künigreichen/ pꝛouintzen vndherꝛſchafften die vmb das künigrceich Cathay ligen/ vnd dem groſſen Cham al-le vnderthenig(cin vnd jn als gott vnd den groͤſſen Mahumet anbetten. Wasgroſſes bꝛachts/herꝛlichkeit vnd wunderſpil er treibt wañ er außhin reit auff dz
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wild oder vogel geiaͤckt/ vnd wie er ein hauffen gezelt auff ſchlecht/ das mer ene
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