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Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
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MDclxxxviij Das fünfft bůch

entrunnen zwen heimlich auß dem ſchiff do ſie ʒů der inf el Difpanam kamenn.vnd den übꝛigen lieſſen die Spanier frei ledig den(einen ghan. Als abet Co-lumbus gern innen wer woꝛden/ wo ſeine mitt geſcllen in ſeinem abweſen hinkommen weren/ dañ er hoffet je ſie weren noch bei leben oder jren ein thei/ lirßectliche büchſen außghan/ dar bey ſie ſolten mercken das jre lands leüt die Spa-nier wider der inſel kommen weren/ aber es was vmb ſunſt/ do ſchickt Columbus zum kůnig der ſelb igen inſeln vnnd ließ fragen/ do ward jm geantwurt/ wirauch andere künig jm land weren/ die hetten es für übel auff genõmen das mandie Spanier als frembde let licß hanſieren in ire land/ darnmb weren ſie zůge-faren vnnd hetten der Hiſpanier hzltzen ſchloß mit jnen verbꝛent. Vnnd doerjnen als ein getreüwer künig wolt hilff thůn/ ward er auch verwundt an einemarm/ vnd zeigt den geſandten botten wie ſein arm ver wundt was. Aber es wasalles erlogen. Darumb auch Columbus jm nach ſchickt ʒwei hundert gewaffne-ter mann die jn ſolten gefenglichen angenem men haben wo er jnen nit entrun-nen were. Nach diſem allem fieng er an bau wen ein ſtatt bey dem moͤꝛe vnnd ließ ein mauer darumb fuͤrenn/ er ſchickt auch leüt auß

erkundigen alle gelegenheit des lands/ vnnd beſan* der ⸗beſich t: gen die waller in denen man fo veil goldE, fand/ do fie haͤrwider kamen vnd gros knollẽ goldnr, mit jnen bꝛachten die ſie im fand auff geleſen hattẽ/ zoer mit zweihundert mannen auch dohin/ fünffzehen-oder ſechzehen Teütſcher meilen ferꝛ von der ſtatt dieAer angefangen hatt bauwen/ do er den vꝛſpꝛungdes waſſers ſahe/ wie goldreich es was/ bauwet er an ſelbigen berg ein ſchlos vnempt es ſant Thoman. Es ward jm auch do angezeigt/ das ein halbe tagreyßdar von ein ander oꝛt were/ das were noch goldreicher. Dem nach ſchickt er auchdohin vnd ließ es beſichtigen/ do funden die botten veil mer dañ man jnen angezeigt hat. Dañ das land ft birgig regnet vil darin/ das macht das die waſſeralwegen gros ſeind vnnd ſtets gold von den bergen abhaͤr in die waſſer geflötztwirt Nach diſem allem kert Columbus wider ſeiner ſtatt/ nam dꝛeyſchiff etliche leüt mit jm ſůchen mer Linder. Alſo er in die inſel Cuba / die mandarnach auch Ferdinandam hat genent iſt auch veil golds darin/ in bergenvnd waſſern/ darnach kam er in die inſel Jamicam/ vnd můſten ein ſtreit habenmit jren ynwonern/ doch kam es letſt einem friden. Fürbaß für er vmb dieinſel Cubam vnd fandt onſaͤglich veil inſeln beiden ſeiten/ vnnd do er meinerdas es zeit were/ keret er widerumb ſeiner ſtatt vnnd den feinen. Vnndditweil es den inſel leüten ſchwer was den Spaniern verbunden fein arbeitenvnnd ſtoͤllen nach dem gold/ ward ein mittel gefunden das ſie jaͤrlich gebenſol-ten tribut vnd ein genant gold vnnd ſunſt aller dingen frey ledig ſein. Vnd wolcher nit gold hett geben der ſolt gewürtz geben. Es macht auch Columbus ſeinen bꝛůder Vogt in der inſeln/ gab jm die ſchlöͤſſer yn/ vnnd ſtellet jm knichtdie nach dem gold grůben/ vnd er fůr heim in Hiſpaniam Anno id im Mer-tzen Aber ehe er auß der inſeln kam fiel feinem volck ein groſſer hunget/ ſtur-ben jr bey zwei hundert mannen/ vnnd die künig der inſeln ſchlůgen ſich ʒů ſam

men vnnd wolten die Spanier alle auß den inſeln triben haben woſie es hetten vermoͤcht mit jren handbo-gen vnd ſpieſſen.

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Die duitt.

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