Buch 
Cosmographei oder beschreibung aller länder, herschafften, fürnemsten stetten, geschichten, gebreüchen, hantierungen etc
JPEG-Download
 

r

*

28

i

xde

X.

Von dem land Africa . HdEgypten land.

6 N dem gantzen vnd weyten land Africa/ das getheylt wirt in fo vil beſunderekünigꝛeichen/ pꝛouintzen vnnd landſch afften/ iſt kein edler/ alter vnd fruchtba-rer land/ ja das auch baß mit ſtetten beſetzt iſt dañ Egyptẽ.: Es wirt geſchetztdaselteſt künigꝛeich auff erden nach dem künigꝛeich Aſſ yrie. Dañ zu den zeit? Abꝛa-bam/ der ongeferlich 942.jar nach dem ſündtfluß iſt geweſen/ hat Eg ypten land einkünig gehabt/ wie das im bůch der Geſchoͤpfft am n. capitel an gezeigt wirt/ vnnd haben die Egypter jre künig Pharaones genent/ wie die Roͤmer die jre keyſer nennen. PbaraoncsDas aber diß land alſo bald auffgangen iſt vor andern lendern in gewalt/ menge Cæſqres.der leüt/ in ſtetten vnnd reichthumben/ iſt kein andere vꝛſach/ dann das es alſo übersſchwen glich feuchtbar iſt/ vnnd hangt feine fruchtbarkeit an dem waſſer Nilo/ dasall jar überfloͤtzt das gantz ertrich/ wie ich bie vnden anzeigen will/ dann es regnetgar ſelten in Egypten land / ja wie Plato ſchꝛeibt/ man hatt nie geſehen das es in E-gypten geregnet hab/ ſunder der lufft iſt alwegen do heiter wol temperiert/ ſo gibt In kgybten redas groß waſſer Nilus dem ertrich feüchte gnůg/ darauß ein ſolich gꝛoß fruchtbar/ net ei ni.keit erwacht/ das in Egypten offtern zeiten koꝛn iſt erfunden woꝛden/ wann in allen lendern gꝛoſſer bunger iſt geweſen. Das zeigt vns nit allein die Bibel an ſunderauch andere Hiſtorien. Do har iſt es auch kommen/ das man geſagt hat/ g yptẽland ſey gleych wie ein koꝛn ſch eüwer der gantzen welt. Die weyl es geweſen iſt vnder Egyptzn ein3 Römer gewalt/ baben die Roͤmer kein reicher pꝛouintz gehabt/ beſunder des koꝛns korn ſcheü-halb/ wie wol es nit minder ein ſaͤlig land iſt der weyd halb/ des weins halb/ der koͤſtlis wer.chen blůmen vnnd wol ſchmeckenden dingen halb. Soͤlch frucht barkeit wirt auchgeſpürt in Eg yptiſchen weybern. Dañ wo in dẽ andern lendern die weyber ʒů ſeltzamen ʒeỹyten ein zwilling bꝛin gen/ iſt das in Egypten ein gemein ding/ ſie bꝛin gen nitallein ein zwilling ſunder auch zum offtern mal ein dꝛewling/ ttwan vierling. Vnndwie es bey vns ein geferlich ding iſt wann einnkind am achten monatan die welt kompt/ dañes bleybt ſelten by leben/alſo dargegẽ iſt es in E-Ka ZEN] gypten ein heylſam zep-SE ZN Sn| chen des lebens. Difler CS D groffenn fruchtbarkeitnn,,,| balb haben jnen die E-J. w A V

g ypter ʒů geſchꝛibẽ/ das4 7 die erſten menſchen vnd, thier bey jnen erſchaffen

53

2 ſiind. Sie woͤllẽ auch dz

,

* 86 d+ ,,,,. 5* 33(.,.=|8.D*

bey jnẽ erfunden ſey derbꝛauch ʒů ſaͤen das koꝛnvnd andere früchtẽ/die goͤttin der früchten fo die Römer Cererem heiſſen/ nennen fie Iſidẽ/ vnd je? bꝛů-der dnd auch mañ nennen ſie Oſirim/ dann fie ſpꝛechen das Chameſes hab geboꝛenOſirim vnd Iſidem/ vnd die zwey geſchwiſtert haben einander ʒů der ee genommen.Vnd als Iſiõ het gefunden koꝛn/ dz im feld von jm ſelbs was auffgangẽ/ gedacht ſiejm nach wie der menſch es nieſſen möcht bꝛauchẽ ʒů auffenthaltung ſeiner natur/

item wie er es Behalten moͤcht vnd durch den acker gang meren oder manchfalthH n