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Mer Das ſünfft bůchʒůb au wen/ dẽ mindern py-ſamidẽ/ der hübſcher vñ anſichtiger was dañ der gꝛoͤſ-rer/ wirt es kein wunder fein/daß der künig ei wʒ mere vemocht. Weiter iſt hie zů wiſ-ſen/ daß in Egyptẽ der assHeraclea geſianden iſt daswunderbatlich werck Labyrinthus genãt/ dz alſo mãchverwickelt geng vi ſchlüpfhatt/ vnd alſo vil jrꝛechtigervmbgeng vnnd thuͤren/ daskein menſch/ der dꝛyn komenwas/ durch ſich ſelbs widerWM darauß kom̃en mocht. Es9. ws ein trefflich koſtlich vnnd5 9 wunderbarlich baw/ geſetzt$ AZ auff groß ſeülen/ vnd waren.* fo vi heimlicher gẽg vñ gu1 mach darinn geoꝛdnet/ a eN bett vvj. weyter vo gteyẽ heüd W fer vnd beg: ff aller Egypti* ſcher goͤtter tẽpel/ dar zů hettes wand ſchoͤn über gebeümvnd palleſt/ zů welchen manReigen muß lxxxy ſtaffelnN hoch. Es hettẽ Nic jnnere ſeü, W WM len bildnuſſen den goͤtter vñNN W der künigen mit gꝛoſſer kũſt, W gemacht. Eulich gemachN waren der maſſen sügericht/
wañ man jre thür auffthet/hoꝛt man ein gꝛauſams donnern vnd klopffen. War ʒů diß ſeltz am werckentlicben
gem acht ſey/ findt man nit geſchuben/ dann daß ettlich ſpꝛechẽ es ſey des künigs Motheru dis hoff geweſen. Ettlich ſagen es ſey des kün ige Meridis beg: ebnuß geweſen.Die dꝛitten ſpꝛechen/ es ſey der ſonnen tempel gewefen. Nach der fo:m diſcs Lab/rinths hatt Dedalus auch einen gemacht in Creta / aber hat kaum den hunderſtentheil erfolge, Darn ach iſt einer gemacht woꝛden in der inſeln Cemno/ vnnd einer inItalia / den macht Poꝛſena ein künig des lands Hetrurie ʒů feiner begꝛebnuß/ derwas fo gar verwickelt/ daß niemand mocht dꝛauß kommen/ er bett dann ein Flügelegarn für der thür gelaſſen vnd ein faden mit im hinyn gezogen. Wie die ſtatt Alk airvnder den Türcken kommen iſt/ hab ich gemeldt hie foꝛnen bey dem Türckiſchennkerſer Ʒelymus am ooo. blat.Von dem Balſam kraut.
Ie auch hie z mercken/ daß man allein in Egypten vnd ſunſt an keinemtn
dern oꝛt in aller weldt findt das edel kraut Baiſam/ daruon man n;0