FE..
i. 74&17 aD, ES. OHR
. 7I
*
5*ĩ
Von dem land Africa. MMccxxix
menſchen aͤſchen farb nit gar ſchwartz vnnd kurtzer perſon/ aber über dem waſſerkind die leit gantz ſchwartz/ langer perſon/ vnd iſt das land grün vñ gantz frucht
ar. Es ſeind etlich der mein n ng/ daß Jas waſſer komme von dem Nd/ der durchEgypten fieüßt. Dann wie Nilus Egypten land fruchtbar macht/ alſo machtSene ga der Mo: en land gan z fruchtbar. Von diſem waſſer wirt das erſt ki: nig-
reich der Ji gr: ten genent. des mnigreich von Senega. Die ynwoner ſeind nitſunderlich rei h/ ſie hen kein ſrett/ noch keine hüpſche heüſer/ vꝛſach/ man finde
do keine ſtein noch 1c/ dor nit ſie mauern möchten auffrichtẽ. Es mag jedermann
6 vil hau frau wen haben als er erneren mag. Sie haben ochſen vnd küwe/ vnndauwen domit das feldt. Sie erkennen Chꝛiſtam nit/ aber den Mahumet veree-ren fie/ ghan nackend/ auß genommen das fie die ſchain decken mit einer geiß hart.Doch tragen die groſſen vnnd eerlich leüt hemder von bꝛum wullen ge macht. Esghat jederman barf ß vnnd barhaupt/ dann es iſt ein warm land/ vnd wirt nummer kelter do dann es hie zů land iſt in Apꝛillen. Viß kanigreich von Senega/ſtoßt gegen Oꝛient an das land Tucjmoꝛa genent/ vnd gegen mittag ſtoßt ez andas künigreich Gambꝛa. Die ynwoner halten Mahn ners gepin/ eſſen auff dererden gleich wie andere Sarnacenen vnnd Türcken. Es wech zt bey jnen wederwein noch weitzen/ noch gerſten/ noch habern/ aber hirß/ bonen vnnd erbeſſen/die ſaͤyen ſie im Hewmo 145 vnnd ſchneiden ſie b ald darnach i n Heroſtmonat. Irtranck iſt milch vnnd bꝛunnen voaſſer/ vnnd ſafft von ettlich baͤumen/ der iſt alſo(Bird das ſie truncken d aruon werden wie von gůtem wein. Sie machen riß in dieaͤum vnd ſetzen geſchirꝛ darunder fo tropft der ſafft darauß/ tag vnn nacht et-wan zwo oder dꝛey naß/ vnd iſt geferbꝛ gleich wie molcken. Sie haben auch nancherley koſtlich obß/ hüpſch vn nd hohe baum/ luſtige vnnd fiſchreiche weier/ ite nwunderbarlich oͤl/ das hat dꝛeyerle/ ta gent/ dann es riecht wie die violen/ ſchmecktwie bauꝛmoͤl/ vnnd ferbt Jie ſpeiß gleich wie ſa fer. Es werden auch vil ſeltzammerthier bei jnen gefunden/ beſunder haben ſie vnerley ſchlangen/ deren etlich giffeigſeind/ etl h haben kein gifft. Sie haben nit fuß wie andere ſihlangen ſunder augelzweier fuß lang. Etlich ſeind fo gros dz ſie ſcheff vñ genß freſſen. Dc halben die ynwoner(ich geben auff zaubere⸗/ vñ wann(is verneinen das die ſchlan gen für diee fre. kommen vnd mit jremm pfiſen ein g: oß geſchꝛey m ichen/ lauffen die zau-crer haͤrzů vnnd vertreiben fie mit jrem beſchweren. Weyter find man in diſemland veil Helffanten/ die werden nit zan gemacht. Sie thůn de mn menſchen nichtszů leid man er zoͤꝛn dan fie, Vnd ſo ſie erz n: wer len nemen ſie den menſchen initjrem ruͤſſel vnnd werffen jn in die höhe daß er zů rodt fallen můß. Sir könnenz den rͤſſel hinn vn ziehrnn/ vnnd widerumb
weyt haͤr muß laſſen/ vñ mag jnen kein menſchentlauffen/ ſolich weyte ſchriit thůn fie wa ñſie ſchon lan gſam vn gemach gyan. Sie ge?leben von blettern vn nnd fruchten der baͤu-men/ die ſie auch zer zerꝛen ſo weyr[te mit jrenruſſel reichen mügen. Sie halten ſich gern inden dicken welden/ vnnd haben luſt im ot zůligen wie die ſch wein. Es ſeind auch treff-lich veil Pf reich in d ſem land/ vnd ſeind indꝛeierley weiß geſtal er. Ettlich ſeind ich?farb/ etlich grůn/ vnnd ettlich blaw. Man iſtjmnen finde. m ano, dañ fie thůn gꝛoſſen ſcha-den den geſaͤieten früchten. Sie haben einNrnn iüj kluge
12.