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Von der Pest / Anton von Haen kaiserlicher Leibarzt
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zu Phantasien, warm wie betäubt/ beka- men Verzückungen/ und hatten einen um gleiche»/ schnelle»/ sehr kleinen und schwa- chcn Puls. Da ich nun sahe/ daß weder gift - noch schweißtreibende/ noch auch äußer-,, liche zusammenziehende Arzeneyen irgend ei- nem nützlich waren / so überlegte ich / ob nicht eine Möglichkeit wäre/ diese Kranken von ihrem gewissen Untergänge zu retten. Endlich dachte ich bey mir selbst / die Ur- fache / warum die geschwollenen Drüsen hinter den Ohre«/ wenn sie bey diesem Fie- ber sich zeigen / ein so schlimmer Vorbote sind/ ist diese: Der Ort/ wo die Materie der Krankheit den Ausgang sucht / ist nicht groß genug/ sie zu fasse»/ denn es befindet sich eine solche Menge derselben in den innern Theilen/ daß sie den Kranken zu Boden,, wirft: und es giebt mithin keinen andernV Weg / das angefangene Werk der Natur zu vollführen/ als durch Ausleerungen/ z. B. Aderlaßen / Laxiren u. d. g. Denn auch Galen verordnet B. ;. cls comx. Ne6. seo.-r loc. Lgp. cle ?srot. unter diesen Umständen» das Aderlaßen ."

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