Das ertrich
volertz.
ij SDas erſt bůch
mag/ das wirt ein inſel geheiſſen. Derẽ ſeind nun trefflich vil/ groß vnd klein/
wie du fie hie hernach mit jren nãmen in ſunder heit verzeichnet(che wirft, Deren ſeind vil von anfang der welt er ſchaffen/ es find auch vil mit der zeit im moͤze erſtandẽ die von anfang nit find geweſen/ als Delos / Rhodos / Alone/ Chera /Sicilia/ vnd Theraſia / vnd das auß diſer vꝛſach. Wan ein erdbidẽ im mo
ze ein außbruch nimpt/ wirfft er auff ein gãtz lãd von ſand/ vnd ſo ſich dz ſetzt
fahen an darin zů wachſen baͤum vn graß. Es werffen auch zů zoit en die flieſſẽde waͤſſer Länder auff im moͤꝛe/ ſo ſie daryn treibẽ ein groſſen hauffen(and. Itẽwan das moͤꝛe zů zeitẽ hinweg falt/ bleibt ein blüttene vom ertr ich dar in/ vñ
wirt ein in ſel dar auß. Es ſtoßt auch etwan das wůtend moͤꝛe ein ſtuck von dem
ertrich vnd wirt ein inſel darauß wie mit Sicilia/ Cypern vñ Euboea fol ge»ſchehẽ(ein, Vñ hie wirt ein groß wunder gottes geſpürt/ das mad) klein inſelin dẽ weiten moͤꝛe frey in dem waſſer ligt/ vñ dan nocht von dem moͤꝛ vnd ſeinẽ
groſſen vnd ongeſtůmen wellen nit vmbgeſtoſſen vnd errrenckt wirt. Dan got
hat dem moͤꝛe ein zil geſetzt/ ſpꝛicht der pꝛophet im Pſalter/ darüber jm verbotten iſt zů ghan. Dan wie durch das gebot gottes das moͤꝛe an einer ſeiten gewgltiglichen vnd wider ſeine natur gehalten wirt/ do mit es nit überſchüt vnd zů-
decke das gantz ertrich/ alſo wo es an das eꝛdtrich ſtoßt/ darff es nit über ghomndas geoſtade/ got erlaub es dañ jm/ wie in kurtzen jaron im VNiderland geſchehẽ
iſt/ do manch pfarꝛen in einem tag ertruncken ſind/ wie jch hie vnden an zeygẽwerd in beſchreibung des Niderlands/ welches doch auch durch ein erdbidmug
hat mögen geſchehen/ wie dan anderſt wo mer beſchehen iſt/ beſunder in Gꝛiech
enland/ wie hernach geſagt wirt.
Von fruchtbarkeit vnd reichtummen des
=ceerdtrichses Cap. li. öeich wie der him̃el gottes wonung iſt/ alſo iſt dz ertrich ð mẽſchenAR vñ thierẽ behauſung/ ia jre můter. Dã es empfaht vns ſo wir gebo-e G ren werdẽ/ es erneret vns vñ tregt vns die weil vir leben/ vñ zů letſt8 89) em pfaht es vnß in ſein ſchoß/ behelt vnſern coͤꝛpel bis z iüngſten
r, tag/ do er ſampt ð ſelẽ in him̃el genom̃en wirt/ hat er anderſt in diſorzeit nach feiner art erkent ſeinẽ ſchoͤpffer vñ er Löfer, Ich ſprich daß dz elementdes ertrichs ſey als ein frünt liche můter gegẽ dẽ mẽſchẽ/ eʒʒeigt kleinẽ zoꝛn gegẽjm wie die andere olemẽt. Dan ds waſſer geüßt ab haͤr ſchlaͤgregen/ es gebirt hasgel/ richt ta in ongeſtůme waͤllẽ/ es bꝛingt güß den nie mãd widerſtõ magatc. Aber der lufft veren ðt ſich in dicke wůlckẽ/ darauß grauſam̃e donnern kommen, Deren keins thůt das erdtrich/ ſonder es diener jedermañ. Was bringt esnit: was truckt es nit gůt willig auß jm ʒů des menſchẽ nis: wolriechẽde ding -ſchmackhaffrige ſpeiß/ allerlei gůter ſafft/ ſeltzam me farben/ vnd wo jm etwasvertraut wirt/ gibt es wider mit wůcher. Wer mag gnůgſam außſprechen feinereicht hum me: Wer mag ermeſſen feine frucht barkeit? Beſunder wo man achthat/ wie vil vn mancherlei metallen jetz fo vil jar voꝛ vnd nach Chriſt geburtauß jm(ind gezogen/ vnnd noch auff den heütigen tag on vnderlaß man grebtin das ertrich/ vnd an manchen orten es vol leüten ſteckt/ die mit groſſẽ ernſtdem ſylber vnd golt nach ſtellen vnd anderen merallen die minderer achtungfind, Wie vil golts/ ſylbers/ zin vnd eyſen iſt auß dem ertrich gezogẽ worden ⸗/das widerumb abgenützt wirt oder im fewer zů nüten wirt oder gar verloren?
Wie vil ghar zů grund mit den ʒerſtoͤꝛren ſtertẽ Wie vil verſchlůgt das moͤꝛe
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in ſchiff bꝛijchenn: Wie vil wirt durch menſchliche geytikeit vergraben jn das