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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Gelprotü.. Das ander bedBeſchꝛeibung der infeln Sardi.

nie durch doctor Sigiſmundum Arquer/ gebo

ren von Sardinia / Sebaſtiano Munſtero ſamptetlichen kurtzen hiſtorien zůge telt.

Von gelegenheit vnd gröͤſſe der inſeln Sardinie.|S wirt Sardinia in gemeinerfpua|.

chen Sardegnia genent/ vnd wirt gar flei(fig besſchꝛiben von Ptolemeo auch Plinio/ wie langvnd bꝛeit fie iſt. Ire hauptſtatt heißt ʒů vnſer zeitCalaris/ vnd man mag in zweien tagen vonn ihrſchiffen biß in Afꝛicam. Sie iſt alſo lang das elne-in ſechß tagen fůß jre lenge mag überſchꝛeittenvnd in zweis tagen jr bꝛeite. Die nãmen der ſtethaben ſich ʒzů vnſern zeitẽ gar verendert geg denalten ſtetten/ die Ptolemeus Plintus braucht.

Von fruchcharkeit vnd onfruche,

barkeit der inſeln Sardinie..N dem ort do Sardinia ſich gegen Coꝛſicam zeücht/ hat fe gar luſtigvnd auch fruchbare berg. Aber gegen Africam hatt fie ein ebnẽbo-den vnd ein groſſen korn wachs/ wĩe wol fie allẽthalbẽ fruchtbar iſt; vnd faſt vil viechs zeücht/ des halben auch das fleiſch keß wolfellD do ſeind/ die kauffleüt groſſe hantierung do haben mit de heütẽ/kuff mam die fie ſampt den koſtlichen keſen fůren in Italiam Hiſ paniam. Die ynwonerſehanin ar- habe vil zamer vnd wilder pferd/ vnd ob ſchon ſie nit ſo groß ſeind wie der anderndinias lender pferd/ moͤgen fie doch jnen verglichen werden in der ſtercke/ ſchoͤne behl. dikeit. Es wechßt ein ſolich überfluß vo koꝛn in diſer inſeln/ dz die kauffleüt jaͤrlichein groſſe menge hinweg in Italiam vn Hiſpaniam fire. Wañ das gemein voldin Sardinta etwas witziger were dañ es iſt/ es möcht ein ſolichen überfluß aller dingẽ auß dem erdtrich ziehẽ/ dz Sardinia in fruchtbarkeit übertreffen wurd Sielliß.Der wein wirt auch gůt in Sardinia / wachßt des vil darin/ weiß rot. Keinol wachßt darin/ aber daran ſeind die ynwoner ſchuldig/ dz fie die oͤlbaͤum nit pflůtzen. Es wachſen hin vnd haͤr in den waͤlden wild oͤlbaͤum/ iſt kein zweiffel die zamwichſen auch watt man fie pflantzte/ wie dann etliche angefangen haben pflan-tzen/ vnnd des kein ſchaden haben. Was die wilden thier antrifft ſoltu wiſſen daßdas land gar vil hirtzen/ wild ſchwinen/ damthieren ſunſt ein ander thier habẽdas fie Můffel thier nennẽ/ daruor die ynwoner faſt gelebẽ/ beſunder die ſo in denbergen wonen. Das Můffel thier iſt faſt eim hirtzen gleich mit haut vnd har/ aberdie hoͤrner ſeind vm̃ die oꝛẽ gekrümpt gleich wie an einẽ wid. Ee iſt ſo groß als einmit telmaͤſſiger hirtz/ ißt graß/ haltet ſich in dẽ ruwhen bergen/ hat ein ſchnellẽ lauff iſt gůt eſſen. ws iſt kein wolff in Sardinig noch kein and ſchedlich the,J. der das