dexc Das dꝛitt bůch
mögen, Ven nechſten grad nach im/ ſo vil die herte antrifft hat dz kupffer⸗ dar khauch die alte werchmeiſter vß jm gemacht haben allerlei werckzeüg vñ wafen/ wieauch ett liche vß ſylber ſolche waffen gemacht habẽ/ dañ es iſt auch ein hert metall
vñ ein hübſche vñ ſcheinbare farb. Aber die ſo voꝛ zeiten auß gold haben gemacht
helm/ krebß/ pantzer/ ſchwerter vñ ð gleiche waffen/ habẽ mere mit hübſcher farbdañ mit hertẽ wafen wider die fyend geſtrittẽ. Vnd ſittenmal dz gold ein weich metall iſt/ habẽ die voͤlcker Debe genañt ein dꝛyfach golt gebẽ vmbein einfach kupf-fer/ vnd ein zweifach gold vmb ein ein fach ſylber/ dann fie hatten ein überfluß desgolds/ vñ mochtẽ darauß macht allerley inſtrument vñ andere werck/ aber do ſieauß dẽ gebꝛauch er fůrẽ/ dz gold zů ſchneidẽ vñ zů hauwen vil ontůglicher vaʒ dañkupffer os ſylber/ haben ſie es jren nach bauren geringer verkaufft dan ſylber vñkupffer. Vnd dz iſt auch ein einige vꝛſach/ dz zů vnſern ʒeiten in der neümẽ inſeln/
gold nachgũil-tigen dann ſylber vnd ertz.
ſo die Poꝛtugalleſer vnd andere Spanier gefundẽ haben in India / vnd auch indẽauſſern Africa/ die ynwoner dz gold nit in groſſer achtũg gehabt/ das fie dañ gar
überflüſſig vil gefunden/ wie wol auch ein vꝛſach geweſen iſt/ dz ſie es niet habẽ ge-
wißt zůbꝛauchen. Dʒz iſt auch ein vꝛſach/ darumb dz dꝛeifach bley in einem kleinen
pin. wert iſt/ dañ man kan es feiner weiche halb nit zů vilen wercken bꝛauchen. Manmacht kañen/ blatten/ becher vnd der gleichen geſchtrꝛ daruß/ vnd ſunſt niehts.
Vnd die weil queckſylber noch weicher iſt/ mogen wir es noch minder brauche, Diegoldtſchmidt loten do mit gold zů ſylber vn kupfer. Ich hab geſagt ds ðd natur
nach dz metall billich höher ſolt geſchetzt werden/ das man am meiſten braucht vñ
bedarff in menſchlichen wercken/ aber es will hie felen/ darũb dz man dz ſelbig vilüberfluſſiger findt/ vñ deßhalb je weniger ein metall gefunden wirt /je teürer iſt
es. Man finde vil yſen aber wenig ſylber vnd zin/ deßhalben auch dz yſen vil wol-
warb Menn feiler iſt dañ ſylber oder kupffer vnd zin. Dañ die menge eins dings bꝛingt ein wolWolfe felr/ vñ dargegen je minð man eins dings findt je te wzer es iſt. Vß diſem mag ichſchlieſſen/ dz gar nahe bei allẽ voͤlckern dz gold in der hochſten achtũg iſt/ dañ es iſt
von natur adelicher dann andere metall/ vñ man findt dz auch am aller minſten.
Vnd ob es ſchon nit mag gebꝛaucht werden zů hauwẽ/ ſchneidẽ/ boꝛen/ hoblen vñ
der gleichen wirckungen/gibt es doch anderen dingen ein hübſche gezierd. Dz ſyl-
ber iſt allwegẽ nach dẽ gold höher dan and metall geſchetzt woꝛdẽ/ dañ es iſt võ na
tur edel/ ſo finde man dz auch minð dañ ande merali/ vnd ob man es nit zů haut
bꝛauchẽ kan/ ziert es doch andere ding mere dañ kupffer oder yſen. Die Gꝛiechẽ ha
Wir goldt ge ben voꝛ zeitẽ? Knollẽ ſylbers geſchaͤtzt gegẽ eim knollẽ goldts. Aber Hipparchus
hitzt gegen über Platonẽ ſchꝛelbt/ dz xij. knollen ſylbers ſeien geſchaͤtzt worden gegen eim knol
cen ſplber. len goldts. Künig Darius do er ein groſſe ſchatzůg auff die Leder legt/ hat er vii.centner ſylbers gegen eim centner goldts gemeſſen. Dar auß wir mogen erkennen
dz bei den alten vn zů vnſern zeiten gold vnd ſylber nit in gleich? wert ſeien gewe-ſen/ wie auch noch zůr zeit eins vff vnd das ander ab ſteigt Es moͤgen es die alten
noch gedencken/ dz man ein ſtuck lauter goldts in dẽ fürnemſtẽ gewerb ſtettẽ Teüt fahrſcher nation kaufft hat vmb Viij. ſtuck vnd ein wentg darüber ſylbers/ darnachiſt
es ſchier vff xij ſtuck kommẽ/ aber jetzunt iſt es kommẽ vff eylff ſtuck vñ ein wenigmere dañ ein dꝛitteil eins eylfftẽ theils/ vñ alſo Feige dz ſylber vff vñ dz gold ab.
Nach de ſylber ſeind ʒů vnſern zeitẽ queckſy lber vñ zin in ð hoͤchſten achtůg/nitt
jrer natur halb/ oder dz fie in eim ſolchẽ groſſen bꝛauch ſeiend/ ſunder das man jrwen ig findt/ vñ darzů dz queckſylber in Aphꝛicam vnd auch zů m theil inn A
verfůrt wirt vnd auß vnſerem land kompt. Man kaufft gemeinlich hundert vnddꝛey vnd viertzig ſtuck zin vmb ein ſtuck queckſylbers/ doch ſteigen diſe zwei me-
kauhffer, tall in jrem wert auff vñ ab. So vil das kupffer antrifft/ iſt zůwiſſen dz es ſciner
naßur
.untm.hin