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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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deccre Das dꝛitt bůch

Teütſchẽ apoſtel der heilig Bonifacius biſchoff Mentz vm̃ des glaubẽs willengemartert woꝛdẽ/ nach dem er das ober Teütſchlãd z Chꝛiſten glaube bekert hat.Es hat ſich auch bege bẽ als Pipinus geſtarb vnd fein fun Carolus Martellus hertzog in Braband ward/ hat er ein gro ſſen zeüg verſamlet über kuünig Rapoten inFrießlãd/ bezwãg jn do hin das er bewilliget Chriſtẽ zůwerdẽ. Als jn taufftſolt er dẽ rechtẽ fůß jetz in den tauff geſtelt hett/ fragt er dẽ pꝛieſter/ die weil antauff ſo vil gelege/ wo dañ(eine voꝛeltern hin kom̃en werẽ/ die dẽ tauff nit empfan kgẽ hettẽ. S. Willibꝛoꝛdus wie in die and neñen Wulfrãd/ ein heiliger auß.Engeland/ ð ein groß lãd in Holand bekert hat/ in Srießland geſchickt ward|Chꝛiſtum do predigen/ ant wurt jm. Sie weren nach der geſchrifft ewiglich ver c|dãpt. Darauffantwurter/ds ſein gemut vn willauch do hin gericht by jnẽ üble;ben/ zoch hie mit de füß widerũb herauß, Aber ſchnell onnuerſehẽ wz hie dz ge hrecht vꝛcheil Gottes. Dañ am dꝛittẽ tag hernach fandt jn todt/ dz nit wißewz jm geſchehẽ. Vol gẽs pꝛediget der heilig biſchoff Willibꝛoꝛdus durch das gaFrießland on jrꝛung vnd verhinderung vnd bꝛacht das volck zům glauben. All. Anarung der Frießlender ſtoth an dẽ viech. Ir feld iſt eben/ ſümpffig vn faſt grog hvnd fruchtbar an hew. Es hat kein holtz/ ſander bꝛauchẽ dar fur ſchieimecht genſen vnd trocken kuw kot/ domit fie das fewꝛ erhalten. Año Chꝛiſti izo. ward ger:nahe das gantz Frießland dem moͤꝛe überfloßt. Es verdurben mere dañ hund;| tauſent menſchẽ. Sie muüffen für vn für an dem moͤꝛe groß arbeit habẽ mit damen%. die ſie machẽ do mit fie das moͤꝛe bezwingen das es nit herauß in dz lãd lauff. Aberwañ es wuͤtend wirt die dãmen zerbricht/ ſo laufft es weit in dz lãd/ erttẽcktdas feld/ die frucht die flaͤcken/ dan do iſt kein berg der dem möze fein fluß miverhindern. Es wirt das land gar fruchtbar nach des moͤres überfluß.| F

Brandenburger marck. 1As land fo über der Elb ligt haben voꝛzelten die Wandeln oder Wenden vnd Sclauen ingehabt/ vnd habenſich auch do ſelbſt der Wendiſchẽ oder Polendiſcht ſpꝛ-chẽ gebꝛaucht/ alſo iſt Meckelburg/ Pomern/Preüſſen/

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ſſſſſſſſ

Bꝛandẽburg/ Behem Poland alles ein ding geweſen/ phaben den Chꝛiſtglaͤubigen vil leids an gethan. Es hat derBrandenburg groß keiſer Carlen wider fie gekriegt/ vnd noch jm alle kelſer/kõpt ũ chr ⸗·, biß ſie zůletſt vertriben oder dem Chꝛiſten glaubenn vnder-Ren glauben. thaͤnig ſeind worden. Anno Cheꝛiſti so. belegert künig Henrich der erſt Bꝛan⸗/

. denburg mit hoͤꝛes krafft/ ſchlůg fein laͤger winter zeitẽ auff dz eyß/ thet

. ð ſtatt fo vil trangs an/ das ſie ſich můſt ergeben vnnd do namen fie den Chꝛiſtenglauben an/ ward dozůmal die marck doſelbſt auffgericht/ vnd darnach dutchkeiſer Otten den dꝛitten die wirdigFeir ð Chur wal do hin gelegt. Sie namen auch

. an ſich die ſpꝛach vnd ſitten der Sachſen / vnd des halben werden fie auff den hetigen tag fur Sachſen geachtet/ Diſe ſtatt Brandenburg iſt erſtlichen gebauwenvnd alſo genent woꝛden von Bꝛandone vmb das jar do man nach Chriſti geburt

hat gezelt hundret viertzig der ein hertzog von Francken was/ als ſie noch vn -den am Rhern ſaſſen/ wie dann auch die ſtatt Franck furt auff der Oder año Chi;

ö ſti ein hundert ſechs vnd viertzig/ vnnd Sund an dem moͤꝛe/ do die Oder inn das l. moͤꝛe laufft/ von dem Fraͤnckiſchen Hertzogen Sunnone gebauwẽ ſeind woꝛden/ h. wie der abt vonn Spanheim auß alten Hiſtoꝛien an zeigt. Inn diſem Franck. furt iſt anno Chriſti cauſent fünff hundert vnnd ſechſe durch den,| x( von Bꝛan m

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