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ſeind von jnen veracht. Sie woͤllen auch nit weiber/(undMit ſpinnen vnd ander er weiber arbeit beküm̃ern fie ſich nit/ meinẽ es ſey jrẽ adelichen herkõmen ein oneer/ aber des winter s im ſchlitten vnd des ſom̃ers vff demwaſſer ſpacieren zůfaren/ geth jnen baß von der handt dann das ſpiñen. Un wieswol ere licher maßen wolgeſtalt weiber do ſeind/ ſo macht doch ſie jr kleidũg gar ona, geſchaffen/ vnd wañ ſis ſich auff s aller koſtlichſt angelegthaben/ ſehen fie einem faßnacht butzen nit ongleich. Diekauffmans gůter fo von Kiga in eütſch läd vnd andereland bꝛacht werden/ ſeind wachß/ thier/ lin wot/ eſchen/ allerlei wilde war vnd les. Und wiewol vil vnd ð beſt flachsin dem land wechßt/ dãn ocht iſt die Lyn wat doſe lbs theu-rer dañ bey vns/ wꝛſach iſt/ dz das weiber volck nitt ſp int -ſonð muſſen die Teütſchen weiber jnen den flachs ſpin en ⸗/vnd wañ der ſelb zů lynwat bereit iſt/ widerumb ins landſchicken. Diſe ſtatt hat jetzo ʒwẽ ober herꝛc/ einc ertzbiſchoffvn Teüt ſchẽ meiſter/ vñ iſt ð jetzig ertzbiſchoff ein Marg-N graue zů Bꝛandẽ burg genannt ANarggraue Wilhelm -vn A Ihertzog Albꝛechten zů Pꝛeüſſen bꝛůder Er iſt anno 15 47.onlagft fur faßnacht yngerittẽ zů Riga / vñ von gedachter ſtatt wie ein fürſt desreichs vnd nit wie ein ertzbiſchoff die huldigũg empfangen. Rur tz voꝛ diſer zeitim ſum̃er kam ghen Riga ein armer menſch/ war nit wol bey ſinnen/ gieng onge⸗/ferlich ein halb jar do ſelbſt auff der gaſſen/ vnd wer ſich nit recht hielt den ſtraffter Die groſſen kauff leüt ſchalt er jres geitzes vñ hoff art kalb / vñ dz wenig gedechten an dz reich gottes / lieſſen ſich der ar mẽ norturfft nichts zů hertzẽ ghẽ. Den gemeinen man ſtraffet er des übꝛigẽ vñ groſſes freſſen s vñ ſauffens halb. Die EdelLeit vnd Oꝛdẽs herꝛn aber/ das fie die armen bauren ſchunden vnd plagtẽ vnd donaben in gottes woꝛt nit vnðrichtẽ lie ſſen/ mit weit erẽ anzeige, fo fie ſich nit beſ-ſerten/ würd gott ein groſſe ſtraff über ſie ſchickẽ. Solichs vñ der gleiche mer redt. OO ii er taͤglich
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frawen geneñt werden.
Faul weiherin Lyhland.