—
Schleſy.
Das dꝛitt buͤch|
groß anſehens bei dem volck/ dar ũb fie jn auch entlich
—
„| tochter/ nẽlich Bꝛelam/ Therbam/ vñ Libüſſam MH8 als Libüſſa etlich jar nach abgãg jres vatters das regment behielt/ woltẽ die Behemer jr nit lenger gehoꝛſomnſein ſie neme dan ein mã/ der lands fürſt in Behẽ wird.3. Pꝛimißlaus der ws ein gemeiner man im lãd/ vnn.
als gemelt ibüſſa jn erwoͤlt zů jrem mã/ ward er landfürſt. Er hat die ſtatt Prag vmbmaurt vnd mit bole
S mislaus dz regiment im land. 4. Nimislaus P:
la ſun. Diſer wz ein onnütz mẽſch hart wed witz noch verſtãd. Er vertrib ſen s.mit hübſchen weybern. 5 Mnata des voꝛdrigen Nimißlai fun. 6 Voꝛcius eyfun Mnate. Er ließ hinð jm zwen ſün. Vinßlaus Vorci fun, Diſer behielt pia g
— F redlicher man im land der hieß Crocus /vnd der en,
erwoͤlten zů einem lands fürſten. Er ließ hin der jm di
ckẽ befeſtigt. Er macht auch ge ſatz im land/ derẽ ſichdieBehmen lãg zeit gebraucht hand/ vnd darbei zůgenemmen in frid vñ gůt. Vñ als Libüſſa geſtarb/ behieltpün-
vn Behmer hertzogthũb/ aber(ein bꝛůdð Vratislaus ward fürgeſetzt dem hertz gthũb Zaren. s Gꝛeʒomielaus der auch Nedam wirt genent ein fun Vinslal. Der
wz ein onnütz menſch/ darũb über zog jn Vratißlaus ſeins vatters bꝛůd vñ ndengůt theil des lãds Behẽ ʒů ſeinẽ handen. Vnd nach dem er faſt ſeer in gewalt vndpraßla in der macht zů nam/ bauwt er ein ſtatt zwiſchẽ zweit bergẽ Medna vñ Pubech gent/vnnd nent ſie nach(einem name Vꝛatis lauiam. Er ließ ſich do mit nit vernügen/
ſunder fieng noch ein krieg an wider(eins bꝛůders fun Nedam/ aber Neda ver,
zweifflet jm wider Fand zůthůn/ darumb beruͤfft er ein edlẽ ritter/ der in kriegengeůbt was vnnd feiner perſon gantz gleich foͤmmig/ aber dem manhafften gemütnach gantz ongleich/ dem legt er an ſeinen harneſch vnnd zieret jn mit den fürſt-lichẽ wapen/ vnnd wußten das gar wenig. Als es aber zů einer ſchlacht kam/ vndzů beiden ſeitẽ vil vmb kamẽ/ erlãgten die Behemẽ zů letſt dẽ ſieg/ vñ erſchlůgenVratißlaũ/ aber feinen fun ð noch ein jung kind wz/ bꝛach tẽ fie lebẽdig zů jrẽ fürſtiEs erbarmt ſich h. Neda über dz kind/ vñ befalch es einẽ grauẽ ð Duringus hieß/ð bei ſeinẽ bꝛůð des kinds vatter wol zůhof wz geweſen/ dz er es auff erzoöͤg. Duringus vermeint er wölr ſeinẽ herꝛẽ ein groß gefallẽs daran chůn/ trůg dz kind vffdieEger/ die über fꝛorẽ wz/ macht ein loch durch dz yß/ ſchlůg de kind dz haͤuptlin b/vñ ſtieß de leib vnder dz yß/ aber das haupt bracht er ſeinẽ fürſtẽ ghen Prag ind.ſtat vñ ſprach. Snediger herz ich hab heüt dein fürſt lichẽ ſitz befeſtigt/ du darfſtfürhin niemãt mere foͤꝛchtẽ/ ð dich vß deiner herꝛſchafft verdring. Neda warderzürnt vñ ſpꝛach zů jm. Ich hab dir dz kind gebẽ/ nit dz du es toͤdeſt/ fund dz du s
vff erzoͤgſt. Es iſt bilũich dz dir gelonet werd wie du verdient haft. Darũb gibich
dir die wal vnðd dreiẽ toͤdtẽ. Ent wed erſtich dich mit eim ſchwert/ oð erhẽg dich an
ein Frick/ vð überſtürtz dich ab einem felſen. Als Duringus ſein vꝛt heil vernam/erhenckt er ſich an ein baum der in der naͤhe was. 9 Noſtiricus/ diſer regiert nachfeinem vatter Nedam. io. Borifiuoins Noſtiriet ſun/ vnd der ws der lerſt held
niſch hertzog/ wie wol er mit(einer haußfrauwen Ludmilla getaufft ward vonn A/dem heiligen biſchoff Met hodio/ anno Chzifti99s. Under dem keyſer Arnulfo. 5
Es was zů der zeit Met hodius ertzbiſchoff in Maͤrhern.
ſo in Behem nach einander regiert haben.
6 Borſiuortus den m ũmſt nehe orz won ſ der et craſtuch bert Ü