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Cosmographei oder beschreibung aller länder herrschafften fürnemsten stetten geschichten gebreüchen ... / zuom offteren mal trefflich seer durch Sebastianum Munsterum gebessert ... und ietzunder aber biss auff das tausent fünffhundert drei und fünfftzigst jar gemeret. Jtem auff ein neüws mit hübschen figuren und landtaflen geziert ...
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Tyranneider Nordum an ne r.

Roberts.

derechyrlr j* Das yler dt buch

Anns acht hůdert iſt diſem Reich fürgeſtãden Goto /zů woͤlcher zeit die Noꝛd

wegier oder Noꝛt maͤnner ſampt den Deñmaͤrckern ſeind haͤrauß gẽfallẽ in Sachſen/ Srieß land/ Sr anckreich vnd in Schottland / vnd habẽ diſe Länder gar fchwerlich beſchedigt mit ſchwert vnd feüwer Aber inn Noꝛd wegien iſt es die weil wildzůgangen/ es wolt ein jetlicher ein feder der ganß habẽ /wer baß mocht bꝛachtmer lands vnder(ih, Ettlich eigneten ihnen das moͤr/ raubten dar auff ʒů

waſſer vnd land/ vnd waren ſie alls den Chꝛiſten leütẽn auffſetzig/ vnd ſunder

lich hieß einer Hdaddingus der von küniglichem ſtammen kom mẽ was/ der trůgein tyranniſch gemůt wider die Chꝛiſten Er raubt vnd verbꝛent die kirchen/

tigt frau wen vnd coͤchter/ vnd erſchlůg die maͤner on zal. Es gefiel im kein raub

wann er nit mit blůt erobꝛigt war d. Diſe tyranniſchen leüt handleten alſo onſin

auch ihꝛe tyrannei vil jar Under keyſer Qudwigen dem andern/ der ein fun Lo-tharij was/ wurden jren in Sr ießland bey zehen tauſent erſchla ‚ge. Darnach vmbdas jar Chꝛiſti acht hundert vnnd athtzig/ wurden jren inn Sranckreich bey demwaſſer Ligeris bei neün tauſent erſchlagenn. Aber letſt nach vil begangnenboͤſen thatẽ/ ward jr fürſt Gotfridus zům tauff gebꝛacht/ vnd keyſer Carlen derdꝛitt gab jm Frießland/ do mit er ſich ließ benůgen feiner tyrannei/ aber es halffnit/ er vnnd fein onſinn ig volck griffen weiter vmb ſich/ ver wůſteten vil ſtett inFtranckreich vnd in Bꝛaband/ ſunderlich Ambian/ Arꝛes/ E amerach/ Neij-magen/ Lürich, Maſtrich, Tungern/Cöln/Ach et. Vnd nach dem ſi vmbvnnd vmb groſſen ſchaden hettenn gethan/ vnnd die Francier auß ihꝛem lanndnit vertreiben mochten/ iſt ſo vil zwiſchen ihnen beiden gehandlet/ wo die Noꝛdmaͤnner Chꝛiſtum volkommenlichen annemmen woͤlten/ würd man ihnen ein

benampten ſitz in Franckreich yn geben.Es waren auch ett lich die mit jrem fürſten redten/ wann er ſich ließ,wurd ſich der künig vonn Franckreichmitt ihm ver ſchwaͤgern / aber der fürſtRollo gab antwurt/ er were auß ſei-nem vatter land vertriben/ darumb vnder ſtůnd er jetzundt ihm ein ſitz zůſů-

, Auff dz ward der tauff k

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ckeln vnderwiſen/ vnnd ſein nam Rol-| AM Lo ward verwende inn Robertum. E= ward ihm auch yngeben das land Neiſtria/ ſo nachmals vonn feinem volckward Noꝛmandey genennt. Auff ihn kam fein fun Wilheln ein gott sfoͤꝛchtiger mann/ der anno Chꝛiſti neün hundert dꝛey vnnd viertzig ward,,Ettlich jar darnach ward diß hertzo gt humb einer graue ſchafft genidert vndein gůt theil daruon dem Franckreich vnderwoꝛffen. Vnnd nach der ſel ⸗·bigen zeit iſt diſes lands halb ein langwiriger krieg erſtan⸗ 9den zwiſchen dem künig von Engelland vnddem künig von Franckreich.

er der fürſt ward in Chꝛiſtlichen arti,

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beniglichen/ das die Chꝛiſten fürffen ihnen nit doꝛfften ent gegen kommẽ. Es war

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chen. Wo der ihm würd gebenn/ wllt.er fich im glaubenn laſſen vnderweiſen.

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iſtigitIdem